Legend of Dragonball

Crossover zwischen Dragonball, Fantasy und anderen Animes
 
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 Zacharias Pevensie

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Zac Pevensie
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BeitragThema: Zacharias Pevensie   Mo 15 Mai - 2:31


Ich bin das Schwert Paravels,
das Schild seiner Bewohner und
die Mauer, die meine Familie beschützt.





Zacharias
Pevensie
Zac21 Jahre02. August
SchicksalsgottgutParavelKönig/Gott
Spiegelbild
Zac hat relativ kurze Haare, die ihm bis zu den Ohren reichen und mit einem Pony, der ihm locker über der Stirn hängt. Sie sind weiß, was allerdings nicht immer so war. Als gewöhnlicher Mensch noch besaß er blonde Haare, die sich nach der Ernennung zum Gott weiß verfärbten. Warum dies so war, hat er nicht hinterfragt. Für ihn ist das auch nicht weiter wichtig. Seine Augen haben eine strahlend blaue Farbe und stechen durch seinen weißen Schopf ein wenig heraus. Sie haben oft einen aufmerksamen Ausdruck inne, leuchten aber besonders im Bezug auf seine Geschwister warm auf.
Schon immer hatte er eine schlanke, sportliche Figur, da er es als Kind und Jugendlicher gemocht hat Sport zu machen. Jetzt scheint sich einfach nichts mehr an ihm zu ändern. Nicht nur, dass er nicht mehr altert, auch könnte er so viel essen, wie er wollte und würde einfach nicht zunehmen. Mit seinen 178m Höhe liegt er im guten Durchschnitt und hat noch recht weiche Gesichtszüge, woran man erkennt, dass er schon mit jungen Jahren zu einem Gott wurde.

Am liebsten trägt er die Farbe Blau in unterschiedlichen Tönen, da seine Schwestern meinten, dass ihm diese am besten steht. Er selbst achtet da weniger drauf, was ihm modisch steht oder nicht. Als Mann und König eines Planeten hat er einfach andere Dinge im Kopf, als sowas. Trotzdem nimmt er sich ihren Rat zu Herzen und hat veranlasst blaue Tuniken, Jacken und Westen zu besorgen. Wobei er schlichte weiße oder schwarze Hemden in der Freizeit noch am meisten bevorzugt. Außerdem trägt er oft, als Repräsentant, einen weißen Mantel, der mit silbernen Manschetten an seinen Jacken befestigt wird.

Charakter
Zac Pevensie wurde als absoluter Familienmensch geboren. Nicht nur, dass er liebende Eltern hatte, von denen er sich einiges abschauen konnte, er hatte wegen des wenigen Altersunterschiedes zu seiner einen Schwester quasi immer jemanden an seiner Seite. Schon früh war ihm klar, dass er niemanden außer seinen Eltern und seinen bis dahin zwei Geschwistern brauchte, um glücklich zu sein. Es gab damals nicht einen Moment, in dem er sich irgendwie einsam oder ungeliebt fühlte.
Nachdem seine jüngste Schwester geboren wurde, wurde auch sein brüderlicher Beschützerinstinkt geboren und er versprach sich selbst gut auf Serena aufzupassen, was den Grundpfeiler zu seinem späteren Leben darstellen sollte. Er war fleißig und schon als Kind pflichtbewusst, half seinen Eltern so gut es ging mit seinen Geschwistern oder im Haushalt, obwohl er erst in der Grundschule war. Er war der Vorzeigesohn, machte sich aber nicht zu viel aus den lobenden Worten von Bekannten, wenn sie mal zu Besuch waren. Er war einfach nur er selbst.

In der Schule begann er das erste Mal etwas mit anderen Kindern zu unternehmen. Durch seine gesellige Art fiel es ihm nie schwer neue Kontakte zu knüpfen, weswegen er schnell einen Freundeskreis um sich sammelte, der sich auch noch Jahre später hielt. Damals hat er immer wieder mitbekommen, dass seine Freunde sich bloß über ihre Geschwister beschwerten, dass die so anstrengend und nervig waren. Zac konnte das nie nachvollziehen. Egal wie oft er sich mit Felix gestritten hat oder mit seiner älteren Schwester diskutieren musste, er liebte sie immer über alles und würde absolut alles für sie tun, was in seiner Macht stünde.

Nachdem sein Vater die Familie verlassen hat, musste er, trotz seiner ungewöhnlichen Reife für sein Alter, sehr schnell erwachsen. Er gab seinem Vater das Versprechen ab an seiner Stelle auf die Pevensie-Familie aufzupassen und dieses Versprechen nahm er sehr ernst. Seine lockere und humorvolle Art versteckt sich seitdem hinter einer erwachsenen Fassade und kommt nur zum Vorschein, wenn er sich gerade keine Sorgen machen muss und er selbst sein kann. Allerdings bricht es auch zwischendurch mal heraus, da er seine Kindheit nie gänzlich auskosten konnte, scheint er es daher mit kleinen Scherzen auf Kosten seiner Geschwister nachzuholen. Dabei achtet er aber darauf niemanden zu verletzen und erkennt gleich, wenn er zu weit gegangen ist, wo es ihm auch nicht schwer fällt sich ehrlich bei ihnen zu entschuldigen.

Dadurch, dass er schon früh wichtige Entscheidungen treffen musste, hat er sich eine Besonnenheit angeeignet, die nur schwer zu zerstören ist. Dies bringt ihn als Herrscher eines Planeten recht weit. Einzig sein Bruder Felix schafft es ihn mit nur einem Wort zur Weißglut zu bringen, wobei er auch sehr unvorsichtig werden kann, wenn seine Geschwister in Schwierigkeiten sind. Denn in seiner großen Verlustangst sieht er bloß noch, dass er sie beschützen muss und verliert dabei alles andere aus den Augen. So könnte es vorkommen, dass er in so einer Lage einen schwerwiegenden Fehler macht, wodurch viele Leben in Gefahr geraten, nur weil er seine Geschwister retten will. Zum Glück war dies bisher nicht der Fall.

Obwohl er sich mit seiner sympathischen und charismatischen Art schnell Freunde machen könnte, verzichtet er darauf. Auch zu seinen Schulfreunden hat er den Kontakt abgebrochen, als es bei den Pevensies bergab ging. Zum einen wollte er nicht, dass Leute, die nichts mit der Familie zu tun haben, mit rein gezogen werden, zum anderen wollte er sich voll und ganz auf seine kranke Mutter und die Unterstützung für sie konzentrieren. Dadurch entwickelte er eine Mauer um sich herum, die niemanden heran lassen wollte. Ohne es bewusst zu bemerken, begann er Fremde zu hinterfragen und ihnen mit verstecktem Misstrauen zu begegnen und verschloss sein Herz für alle, denen er es nicht schon seit langer Zeit geschenkt hat.

Nachdem er zum Gott und König von Paravel wurde und dessen Bewohner ebenfalls in sein Herz schließen konnte, lockerte er diese Mauer ein klein wenig. Zwar besitzt er noch immer kein Interesse Freundschaften mit Wesen zu schließen, die nicht zu seiner Gefolgschaft gehören, dafür ist er neuen Bekanntschaften nicht mehr grundsätzlich abgeneigt. Dafür scheut er nicht mehr davor zurück sein Misstrauen auch mal offen nach Außen zu tragen.
Ebenfalls einher seit der Krönung kam mit der Zeit die Arroganz. Er gewöhnte sich langsam daran von allen als König betitelt zu werden und den Respekt zu spüren, den er in seinem vorherigen Leben wegen seines jungen Alters nie bekommen hat. Deswegen kann er es nicht leiden, wenn jemand seinen Rang und seine Worte in Frage stellt. Dadurch, dass er über so langsam Zeitraum für andere Entscheidungen getroffen hat, glaubt er immer alles unter Kontrolle zu haben und wenn er selbst alles erledigen muss. Dass dem nicht immer der Fall ist, fällt ihm dann schmerzlich auf.

Mit seinem Ehrgeiz versucht er seiner Rolle als König, Gott und perfekter Bruder gerecht zu werden, was heißt, dass er fleißig trainiert, sich weiter bildet und sich unter sein Volk mischt. Dabei versucht er die Erziehung seiner Geschwister, besonders der jüngeren beiden, nicht zu kurz kommen zu lassen, aber auch den Spaß, der zwischendurch einfach mal gegeben sein muss.


Stärken:
~ mutig
~ pflichtbewusst
~ fürsorglich
~ beschützend und aufopfernd
~ zäh und willensstark
~ charismatisch
~ geschickter Schwertkämpfer

Schwächen:
~ arrogant und zu stolz
~ distanziert und verschlossen
~ verbissen
~ neckisch
~ bekommt einen Tunnelblick, wenn es um seine Geschwister geht
~ vielen Fremden gegenüber misstrauisch
~ impulsiv wenn man seine Autorität in Frage stellt

Vorlieben:
~ seine Geschwistern
~ Paravel und dessen Bewohner
~ (Ball)Sport
~ Familienmenschen

Abneigungen:
~ verspottet oder nicht ernst genommen zu werden
~ Respektlosigkeit
~ Gedankenlosigkeit
~ Untreue

Rasse & Fähigkeiten
Zac war einst ein normaler Mensch und ist nun Gott des Schicksals.
Außerdem ist er mit einem der vier Wunschdrachen der Erde verbunden. Sein Name ist Nuriel und er ist der Drache des Kampfes.

E-Stufe:
Trainierte Körperkraft/Geschwindigkeit/Reflexe
Nicht nur durch seine göttliche Kraft, sondern auch durch Training wurde er nicht nur übermenschlich stark, sondern entwickelte seine Instinkte und Reflexe aus und braucht sich auch in Sachen Wendigkeit und Geschwindigkeit nicht zu verstecken.

Wahrsagen auf kurze Distanz
Seine göttliche Kraft ermöglicht es Zac den zukünftigen Pfad einer anderen Person zu erkennen, die aber nur für die nächsten zwei Monate. Außerdem sieht er nur den aktuellen Pfad, den die Person bestreitet, was sich mit einer einzigen Entscheidung ändern kann und seine Vorhersage somit nichtig wird.

D-Stufe:
kleine Zeitreise
Zac ist in der Lage in die Vergangenheit zu reisen und somit den Lauf eines Geschehens zu verhindern. Allerdings nur für drei Minuten, was den Eingriff wieder einschränkt und ihm auch zu viel Energie kostet, als dass es wirklich nützt.

Königsfaust
mit Hilfe seines Ki's kann er seine Faust verstärken, womit ein direkter Schlag ziemlich schmerzhaft werden kann.

Karmaheilung
Mit dieser Fähigkeit kann Zac das schlechte Karma einer Person ein wenig reinigen, in der Hoffnung, ihr würde dadurch mehr Gutes geschehen. Da die Kraft seines Bruders da aber auch mitmischt und oft gegen Zac handelt, hat es bisher nie wirklich etwas gebracht.

C-Stufe:
Blitzschnelles Fliegen
Mit etwas Energieaufwand könnte ein Planet innerhalb weniger Minuten umrundet werden.

Heraufbeschwörung von Objekten
Damit kann er jeden Gegenstand, den er zuvor speziell mit einer Berührung markiert hat, aus dem Nichts heraufbeschwören. Allerdings zieht jedes Objekt permanent ein klein wenig seiner Energie, weswegen er es hauptsächlich auf sein Schwert und seinen Schild beschränkt.

B-Stufe:
Teleportation
In nur einem Augenblick kann er von einem Ort zum nächsten erscheinen, dabei muss er sich nur auf das gewünschte Ziel konzentrieren.

Ausgezeichnete Waffenführung
Nach jahrelangem, intensivem Training beherrscht Zac den Schwertkampf mittlerweile ziemlich gut, ob zweihändig oder mit dem Schild, wobei er Letzteres bevorzugt. Auch mit anderen Waffen kann er umgehen, mag das Schwert jedoch am liebsten.

Sein Schwert, das er Rhindon getauft hat, ist sogar noch recht schlicht gehalten für einen König. Die Klinge ist schmal, dennoch robust und stark. Das Heft hat eine dunkelrote Farbe und am Knauf ist ein goldener Löwenkopf, der seinen Lehrmeister repräsentieren soll.
Sein Schild besitzt ähnliche Farben. Während die Fläche selbst ebenfalls dunkelrot ist, ist die Umrandung golden verziert und in der Mitte prangt ein aufgerissenes Löwenmaul aus purem Gold.

A-Stufe:
Siegel des Schicksals
Indem er sein Schwert senkrecht zum Boden hält und sich auf sich selbst und seine Gegner konzentriert, kann er ein Siegel unter seinen Füßen beschwören, das in einem kräftigen Blau aufleuchtet. Dieses Siegel schenkt ihm doppelt so viel Kraft und Schnelligkeit und ermöglicht ihm noch dazu die Bewegungen seiner Gegner zu durchschauen, sodass er rechtzeitig handeln kann, um Angriffen auszuweichen oder einen erfolgreichen Gegenangriff zu setzen. Wobei das allein damit zu tun hat, wie sie sich entscheiden zu handeln und damit ihr Schicksal im Kampf selbst bestimmen, was Zac als dessen Gott erkennen kann.
Dieses Siegel hält maximal 20 Minuten und am Ende fällt die Erschöpfung, die er in diesem Zeitraum nicht bemerkt, auf einen Schlag auf ihn ein, sodass er im schlimmsten Fall sogar ohnmächtig oder bewegungsunfähig werden kann. Wenn er das Siegel aktiviert, versucht er den Kampf deswegen so schnell wie möglich zu gewinnen.

Göttliches Aurenspüren
Wenn er sich konzentriert kann er eine Aura selbst mehrere Planeten entfernt erspüren und das noch recht präzise.

Lebenslauf
Zacharias wuchs in den ersten Jahren in der Familie Pevensie glücklich und wohlbehütet auf. Er blieb nicht lange ein Einzelkind, denn schnell folgte seine Schwester, die nur ein Jahr jünger war, und zwei Jahre darauf sein Bruder Felix. In ihrem Leben fehlte es an nichts. Ihr Vater besaß einen geregelten Arbeitsplatz als Angestellter und ihre Mutter zeichnete sich als ausgzeichnete Hausfrau aus. Die drei Pevensiekinder verbrachten fast jede Minute miteinander und hatten daher nicht besonders viele Freunde außerhalb, aber das hat sie nicht weiter gestört. Der familiäre Zusammenhalt wurde von Beginn an sehr geschätzt und so war es kein Wunder, dass sie dies auch mit dem Heranwachsen übernahmen.
Obwohl seine Schwester jeher in Zac' Alter war, unternahm er doch viel lieber etwas mit Felix, mit der Begründung, dass sie eben einfach Jungs waren. Und auch der Jüngere hing oft an seinem Bruder. In aller Harmonie gab es aber natürlich auch zwischen den Geschwistern oft Meinungsverschiedenheiten, vor allem zwischen den Brüdern, die sich ein Zimmer teilen mussten und oft diskutierten, wer wessen Spielzeug gerade weg genommen hat oder wenn andere kindliche Streitthemen aufkamen.

Als Zac begann zur Schule zu gehen, begann er mehr Zeit mit anderen Kindern außerhalb ihrer Familie zu verbringen, wodurch es natürlich eine Umstellung gab, dass die Geschwister nicht mehr ununterbrochen aneinander hingen. Felix fing dann auch an ihn zu ignorieren, wenn er Zuhause war, was Zac damals ziemlich verwirrt war. Bis er erfuhr, dass sich der zu dem Zeitpunkt Jüngste vernachlässigt fühlte und Zac seine Eltern bat mit ihm ein Geschenk für Felix von seinem Taschengeld kaufen zu gehen. Es war eine ritterliche Plüschmaus, die er Felix gab, wenn er nicht gerade bei ihm sein konnte und wieder schienen sich die Wogen geglättet zu haben.

Nur wenige Zeit später wurde Serena geboren und das Familienglück war perfekt. Wo vorher immer noch irgendwas zu fehlen schien, füllte dieses kleine Mädchen jede Lücke aus und sorgte vor allem bei dem heranwachsenden Zac für einen Beschützerinstinkt. Er verbrachte viel Zeit mit ihr und stand sogar Nachts ab und zu auf, wenn sie nach jemandem geschrien hat, um seine Eltern zu entlasten, obwohl er dann nicht wirklich ausgeschlafen zur Schule ging. Aber sie aufwachsen zu sehen, reichte ihm vollkommen als Belohnung, vor allem, da sie mit ihrem immer fröhlichen Lächeln und ihrem sonnigen Gemüt immer ein Lächeln auf seine Lippen zaubern konnte.

Als er ca elf Jahre alt war, ereignete sich der Wandel, der die glückliche Familie umkrempeln sollte. Ihr Vater verlor ohne jegliche Vorwarnung seine Arbeit. Gerade so konnten sie ihr kleines Haus behalten, mussten danach aber an allen Ecken sparen, wo es ging. Zac verzichtete freiwillig auf sein Taschengeld und ging am Wochenende Zeitung austragen, um seine Eltern zu unterstützen. Aber das war es nicht mal annähernd, denn nur wenige Monate später kamen Soldaten zu ihnen, die ihren Vater für die Vampir-Vernichtungs-Einheit rekrutieren wollten. Zac belauschte die Männer heimlich, wie sie berichteten, dass vermehrt Bedrohungen für die Menschheit auf der Erde gesichtet wurden und sie deswegen jeden fähigen Mann brauchen könnten. Da der vierfache Vater in seiner Jugend Kampfsport trainiert hat, sah er sich der Herausforderung gewachsen und empfand es als Ehre zum Schutz seiner Familie und der Menschheit zu dienen. Zusätzlich würde die Armee finanziell für die Familie aufkommen. Nur wenige Tage später verabschiedete er sich von Frau und Kindern und wurde von keinem mehr lebend gesehen.

Zu dieser Zeit fing es an, dass Zac und Felix sich selbst für die banalsten Kleinigkeiten nicht mehr einig werden konnten. Der Älteste musste beim Abschied seines Vaters noch hoch und heilig versprechen, dass er gut auf seine Familie aufpassen würde und das nahm er sich sehr zu Herzen. Obwohl er immer schon ein pflichtbewusster Junge war, reifte er in den folgenden Tagen sehr und wollte unbewusst die Rolle seines Vater übernehmen. Er wollte nicht, dass seine Geschwister ohne Vaterrolle aufwuchsen und tat sein Bestes, um ihnen eine Stütze zu sein, auf die sie sich verlassen konnten.
Nur Felix akzeptierte diese Umstände nicht und immer wieder brach Streit zwischen den Brüdern aus. Ihre Mutter, die bereits den Verlust ihres Mannes nicht gut zu verkraften schien, wurde von Monat zu Monat schwächer und die Spannungen im Haus zerrten zusätzlich an ihren Kräften. Um sie zu schonen, gab er Felix zumindest bei Kleinigkeiten nach, allerdings sollte es sich nicht bessern.

Die Jahre verliefen chaotisch und obwohl er versuchte alles unter Kontrolle zu halten, war vor allem Felix es, der jede aufkommende Ruhe mit etwas Neuem zu durchbrechen begann. Zac konnte oft nicht anders, als ihn für sein unreifes Verhalten zu schelten. Warum er nicht verstand, dass er nicht mehr so kindisch sein durfte und sich mal zusammen reißen sollte. Stattdessen zeigte Felix sich bei solchen Vorträgen nur von seiner besonders kindischen Art und es endete immer wieder von neuem in einem Fiasko. Er löste sich von all den Freunden, die er in der Schule gefunden hat, um einzig und allein für seine Familie da zu sein und ließ auch sonst niemand Außenstehenden an sich heran.
Ihre Mutter verlor mehr und mehr an Kraft, vor allem als die Nachricht kam, ihr Mann sei im Kampf an der Front gestorben. Allerdings weigerte sie sich einen Arzt aufzusuchen, da sie ihren Kindern nicht mit einer schlechten Nachricht Sorgen bereiten wollte. Aber Zac konnte sie nichts vormachen und er ahnte, dass sie ernsthaft krank wurde.
Eines Tages brach sie nach einem Einkauf, obwohl er ihr angeboten hat immer selbst einkaufen zu gehen, mitten auf der Straße zusammen und wurde damit in einen heftigen Autounfall verwickelt. Wie durch ein Wunder überlebte sie, musste in einem Krankenhaus aber in künstliches Koma versetzt werden.

Es war ein großer Schock für Zacharias gewesen, trotzdem war sein erster Gedanke, dass er sich von nun an allein um seine Geschwister kümmern würde. Da er aber gerade erst siebzehn Jahre alt geworden und damit noch nicht volljährig geworden ist, wurden die Pevensies zu einem entfernten Verwandten ihres Vaters geschickt, der abseits der Stadt ein riesiges Anwesen besaß. Er nahm sie herzlich auf, dennoch verschloss Zac sich und kümmerte sich bloß um seine Geschwister. Die Beziehung zu Felix kippte immer mehr. Zu den üblichen Streitereien, hegte Zac insgeheim einen Groll gegen seinen jüngeren Bruder, weil dieser sich so unmöglich benahm und den schlimmer werdenden Zustand ihrer Mutter nicht bemerkt hat oder zumindest nicht den Zusammenhang zu seinem unmöglichen Verhalten. Obwohl er freiwillig die Aufgabe übernommen hat die Familie zusammen zu halten, fühlte er sich zu Anfang ohne seine Mutter sehr verloren und hilflos. Er kam nicht an Felix ran und hatte Schwierigkeiten mit Serena zu lachen, als wäre nie etwas gewesen. Er schützte die beiden Jüngsten vor der Wahrheit, dass ihre Mutter schon lange zuvor krank war und nun im Koma lag. Er sagte, sie dürften ihre Mutter nur nicht stressen und deswegen seien Besuche verboten. Und das obwohl ihn das selbst sehr zusetzte.

Mit der Zeit gewöhnte er sich an ihr neues Zuhause und ließ Serena auch mal ohne Aufsicht die Gegend erkunden. Zwar hatte er immer ein mulmiges Gefühl, wenn sie nicht in seiner Nähe blieb, trotzdem wusste er, dass er sie nicht immer wie das Baby behandeln durfte, das er damals auf der Welt willkommen geheißen hat. Sie war mutig und nicht unterzukriegen; das schätzte er so sehr an ihr und wollte diese Eigenschaften um jeden Preis schützen.
Als sie aber eines Tages zu ihnen kam und von einem sprechenden Löwen auf einem anderen Planeten gesprochen hat, waren er und seine andere Schwester sich schnell einig, dass ihre lebhafte Fantasie nur mit ihr durchging. Serena war keine Lügnerin, dennoch war es in ihrem Alter nicht unüblich sich etwas einzubilden, was nie geschehen ist. Zac meinte zwar, dass er ihre Fantasie schön fand, sie diese aber von der Realität unterscheiden lernen musste. Es war in Ordnung, wenn sie sich eine aufregendere Welt erträumte, solange sie andere nicht mit hinein zog.

Es stellte sich heraus, dass er sich geirrt hat. Serena kam eines Abends nicht nach Hause zurück, weswegen er sich große Sorgen machte. Er vermutete sie an der Stelle im Wald, von der sie ihnen schon so oft erzählt hat und kurzerhand schnappte er sich die anderen zwei Pevensiekinder und lief mit ihnen in den angrenzenden Wald am Anwesen. Zu ihrer Überraschung fanden sie mitten im Dickicht eine leuchtende Straßenlaterne, die unpassender nicht wirken könnte. Nachdem sie ihr näher kamen, fanden sie sich in einem fremden Wald wieder, der anders als der ihr vertraute war. Weiter nach Serenas Namen rufend, erreichten sie den Rand des Waldes und wurden bereits von ihrem Nesthäkchen und einem großen Löwen erwartet. Dieser stellte sich als Aslan heraus und das alles, was Serena ihnen erzählt hat, der Wahrheit entsprochen hat. Sie befanden sich nicht mehr auf der Erde, sondern auf Paravel und ihr Erscheinen wurde durch eine alte Prophezeiung angekündigt. Anschließend entschuldigte er sich aufrichtig bei seiner jüngsten Schwester.

Es fiel dem bodenständigen Zac erst schwer die Informationen so zu akzeptieren, einzig, dass er schon durch andere Wesen von der VVE erfahren hat, half ihm dabei zu glauben, dass es der Realität entsprach.
Dennoch zweifelte er noch, ob die Prophezeiung stimmen konnte. Sie waren nicht mehr als einfache Menschen und eine bedrohliche Waffe zu schützen müsste sehr gefährlich sein, was er seinen Geschwistern nicht antun konnte. Sie durften ein paar Tage auf Paravel verbringen, um die Welt kennen zu lernen, in der sie künftig Leben sollten. Die märchenhaften Bewohner des Planetens schienen die Menschen sofort herzlich zu begrüßen und bevor er es wirklich kontrollieren konnte, begann dieser Planet ihn zu faszinieren. Zum ersten Mal seit dem Verlust seines Vaters, schienen ihn Wesen, die noch dazu vollkommen fremd waren, zu respektieren. Nachdem er angefangen hat zu zweifeln, ob alles, was er für seine Familie getan hat richtig war, war dies eine willkommene Abwechslung.

Eines Abends redete er mit Aslan darüber und bat ihn zuerst allein über den Planeten zu herrschen. Seine Geschwister sollten auf der Erde in Sicherheit bleiben, aber er meinte, dass Paravel sogar sicherer wäre als ihre Heimat und die Prophezeiung alle vier Pevensies verlangte. Das gab ihm zu denken und schließlich half er Serena dabei die anderen zum Bleiben zu überzeugen. Zwar tat es ihm weh ihre Mutter im Krankenhaus zu lassen, aber sie hatten sonst nichts anderes mehr dort und er war sich sicher, sie würden sich schnell einleben.

Zwar erklärte Aslan ihnen grob, was es bedeutete Götter zu werden, wirklich begreifen konnte Zacharias es aber natürlich noch nicht. Vor allem als er die amtierenden Götter traf, deren Nachfolge sie antreten sollten. Er weigerte sich zuerst gegen den Gott des Schicksals Miraz zu kämpfen. Zwar hat er die Tage zuvor ein wenig Kampfunterricht im Umgang mit dem Schwert bekommen, gegen einen erfahrenen Gott fühlte er sich aber machtlos.
Miraz sah es ihm an und spottete über ihn und seine Geschwister. Dass sie noch ahnungslose Kinder waren, grün hinter den Ohren und niemals in der Lage sein würden den Planeten zu regieren. Aslan sollte lieber ihn als König wählen, was der Löwe jedoch verneinte und auf die Prophezeiung hinwies. Miraz spuckte und beleidigte nun auch die Prophezeiung und dass Aslan nicht das richtige Urteilsvermögen hatte zu wissen, welche Personen gut für den Thron und die Herrschaft wären. Der Löwe ließ alles still über sich ergehen, doch in Zac wuchs neben dem Beschützerinstinkt auch Wut heran. Er hasste es so runter gemacht zu werden, obwohl dieser Gott ihn nicht mal kannte, nicht wusste, was er schon erdulden musste und was er zurück gesteckt hat. Und auch dass er glaubte seine Geschwister mit reinziehen zu müssen reichte aus, um Zac zu überzeugen, dass ein Kampf nötig wäre. Er wollte den Respekt des Gottes und er schwor sich diesen zu bekommen.

Ein ungleicher Kampf entbrannte. Der Siebzehnjährige, der erst seit wenigen Tagen ein Schwert in der Hand hielt, und der erfahrene Gott mit seinen speziellen Kräften. Es wurde schnell deutlich, dass Zac keine wirkliche Chance hatte, trotzdem rappelte er sich nach jedem schmerzhaften Sturz von Neuem auf, um den Kampf weiter zu bestreiten. Er wollte nicht aufgeben, nicht nur seiner eigenen Ehre willen, sondern auch um seinen Geschwistern ein besseres Leben zu ermöglichen. Ein Leben, in dem ihnen nichts fehlen würde. Und wie es das Glück wollte, denn gegen das Schicksal kämpfte er gerade, schaffte er es Miraz durch einen Fehler seinerseits zu entwaffnen und zu Boden zu treten. Schwer keuchend und mit schmerzenden Gliedern hielt er dem arroganten Gott seine Klinge an den Hals, überhörte aber den spöttischen Vorschlag ihm ein Ende zu bereiten.
Zac weigerte sich ihn zu töten und drehte sich zum Gehen um, damit seine Schwestern ihn begrüßen könnten, wurde dann aber mit einem Ausruf der Vorsicht und einem lauten Brüllen zur Seite geschubst. Wie es aussah hat Miraz die Situation ausnutzen wollen und zum tödlichen Schlag angesetzt, als Zac ihm den Rücken gekehrt hat.

Aslan sprach davon, dass Miraz eine Schande der Götter sei und viel zu oft gegen die erhabenen Regeln verstoßen hätte. Später unter vier Augen erfuhr Zac sogar, dass Miraz bereits bestraft wurde, indem ein Großteil seiner Kraft ihm genommen wurde und er geglaubt hat es mit dem Tod der Prophezeiten ändern zu können. Zac war ernüchtert und wütend auf sich selbst, weil er es nicht geschafft hat den Kampf wirklich zu gewinnen, doch Aslan beruhigte ihn, dass es auch ein Test seines Herzens war. Ein Gott müsse auch entscheiden können, wann ein Tod sinnvoll ist und wann nicht und dass man als Herrscher auch mal Erbarmen zeigen musste. Wie es der Lehrmeister erwartet hat, waren Zac und seine Geschwister die Menschenkinder, auf die Paravel gewartet hat und am gleichen Abend bekamen die Vier ihre göttliche Kraft.

In den vergangenen vier Jahren hat Zac viel trainiert, um nicht erneut eine solche Schmach gegen einen Gott zu erleiden und erfolgreich diejenigen zu schützen, die er zu schützen geschworen hat. Und er hat seine Entscheidung nie wirklich bereut.
Administratives
Avatarperson: Zen Wistalia aus Akagami no Shirayukihime

Hana 25 Jahre Thea, MikaWeitergabe: N
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