Legend of Dragonball

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 Mika Hyakuya

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Mika
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BeitragThema: Mika Hyakuya   Di 16 Mai - 2:54


Protect yourself from the demon living in the dark
Save yourself from a life full of lies
and a heart full of pain and sorrow





Mikael HyakuyaMika18 Jahre20. FebruarVampirneutralSangidium-
Spiegelbild
Mit seinen 1,73m ist Mika vielleicht nicht der größte Mann, kann sich aber nicht darüber beschweren. Er hat einen sportlichen, trainierten Körperbau, an dem die Muskeln an Armen und Bauch leicht definiert sind.
Die längsten Strähnen seines blonden Haares, reichen ihm bis zu den Schultern und verdecken in ihren wilden, geschwungenen Haaren seine Ohren. Ein Pony umrahmt sein Gesicht und obwohl manche Strähnen in der Mitte bis zu seinem Nasenrücken reichen, stören sie ihn nicht weiter beim Sehen. Seine Augen, die heutzutage immer einen gelangweilten und desinteressierten Eindruck machen, haben die Farbe eines schönen Himmelblaus, weswegen er als Kind oft das Kompliment zu hören bekam, dass er aussah wie ein Engel, was womöglich auch mit seinem sonnigen Gemüt zu tun gehabt hat.
Seit er zum Vampir wurde, sind seine Eckzähne länger und ausgeprägter, was er nicht besonders leiden kann, weil er damit immer spürt, zu welchem Monster er geworden ist. In einem Anfall von hohen Blutdurst – was öfter passiert, als ihm lieb ist – verfärben sich seine blauen Augen blutrot, was einen extremen Kontrast abgibt. Außerdem bekommt sein Blick dann etwas wahnsinniges, weil er sich selbst dann kaum unter Kontrolle hat.

Als Teil der Vampireinheit trägt er deren Uniform, bestehend aus einem schwarzen Hemd mit weißen Linien am Kragen und Saum. Dazu eine weiße Hose und Jacke, die an der Hüfte mit einem schwarzgoldenen Gürtel befestigt wird und goldene Ornamente und Knöpfe besitzt. Darüber trägt er oft einen dazu passenden weißen Mantel mit tiefer Kapuze, die sein Gesicht größtenteils verbergen könnte. Der Mantel wird über dem Brustbein, wo der Stoff locker auf seinen Schultern liegt, mit einer goldenen Brosche zusammen gehalten. Dazu trägt er schwarze Stiefel mit den gleichen Goldknöpfen wie auf der Jacke, die ihm bis zur Mitte seiner Oberschenkel reichen. Sie liegen zwar eng genug an, dass sie nicht rutschten, bieten aber noch ausreichend Bewegungsfreiheit. Außerdem gehören weiße Handschuhe zum kompletten Outfit.
Wenn er mal zivil unterwegs ist, was eher selten geschieht, trägt er ebenfalls gerne schwarze oder weiße Hemden, aber ohne die Militärjacke.

Sein Schwert, das er so gut wie immer an seiner linken Hüfte hängen hat, ist recht schlicht und schmal, dafür aber aus dem besten Material hergestellt, dass die Vampire zur Verfügung haben. Die goldene Parierstange ist relativ klein, dafür aber breit und mit Löchern im Kreis in der Mitte versehen. Aus diesen Löchern können sich Dornenranken schlängeln, wenn Mika die Fähigkeit seines Schwertes aktiviert. Die Dornen graben sich dann in seine Haut und nehmen so sein Blut, wodurch die silberne Klinge sich blutrot verfärbt und ihr Potential einsetzt.
Der Griff ist schlank und in einem hübschen Dunkelbraun gehalten. Zum Knauf hin wird er schlanker, bis eine goldene Kugel das Schwert komplettiert.

Charakter
Wer Mika von früher kennt, wird sich an ihn als immer fröhlichen Sonnenschein erinnern, der stets ein Lächeln auf den Lippen trug und immer nur Gutes für seine Mitmenschen übrig hatte. Er war schon mit jungen Jahren sehr verantwortungsbewusst und hilfsbereit und hat sich ohne zu zögern um jüngere Kinder gekümmert. Sein Beschützerinstinkt war schon immer stark ausgeprägt und er ließ sich auch nicht von Zurückweisungen aufhalten. Stattdessen hat er immer versucht allen irgendwie ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Nicht nur wegen seines Äußeren wurde er als Engel bezeichnet, was ihn unheimlich gefreut und nur in seinem Tun bestärkt hat.

Wenn man ihn heute sieht, würde man ihn nicht wiedererkennen, wenn er nicht die gleichen blonden Haare und blauen Augen hätte. Sein einst fröhlicher und neugieriger Blick, weicht einem distanzierten Ausdruck, der jedem zu verstehen geben will, dass er nichts von anderen Personen wissen möchte. Auch sein Gesicht hat eine gelangweilte Maske, die selbst dann bestehen bleibt, wenn man ihn direkt anspricht. Und selbst wenn man ein Gespräch mit ihm anfangen will, könnte es recht einseitig sein, wenn es nicht um etwas geht, das ihm in seiner Suche nach seinem selbst ernannten Bruder helfen würde. Das einzige Thema, das irgendwie wieder Emotionen in sein Gesicht bringen würde, ist Yuichiro, der als einziger seiner Waisenhaus-Familie überlebt hat. Da Mika alle anderen, die ihm wichtig waren, verloren hat, fixiert er sich enorm auf Yuu, der zu seinem absoluten Lebensmittelpunkt wurde. Wann immer er den Namen seines besten Freundes hört, horcht er auf. Jede Information, die er bekommen kann, wird gierig aufgeschnappt und sollte es jemand wagen in seiner Gegenwart schlecht von Yuu zu reden, hält nichts mehr Mika zurück. Er ist ziemlich impulsiv, wenn es um den Schwarzhaarigen geht und würde ohne zu zögern jemanden angreifen, der meint auch nur ein schlechtes Wort zu verlieren. Dabei wäre es ihm sogar egal, ob er selbst schwer verletzt wird.
Seit er zum Vampir wurde, achtet er sein Leben nicht mehr, sondern hält sich selbst für eines der Monster, das er so sehr hasst, womit der Selbsthass vorprogrammiert ist. Wenn er nicht wüsste, dass Yuu irgendwo auf der Erde ist und so, wie Mika ihn kennt, kopflos sein Leben lebt und dadurch in Gefahr gerät, hätte er sich vermutlich schon längst das Leben genommen. Er wollte nie zu einem Vampir werden, sondern viel lieber nach dem großen Verlust sterben. Immer wieder, besonders in seinen Träumen, wird ihm sein größter Fehler im Leben aufgezeigt, in dem fünf Brüder und Schwestern einfach vor seinen Augen getötet wurden und er nicht einmal eingreifen konnte. Diesen Fehler will er bei Yuu nicht wieder begehen und hat es sich zum Ziel ernannt ihn zu beschützen.

Die andere Art, die er hasst, sind Menschen. Mag ironisch sein, da er selbst einst ein Mensch war und lieber als solcher gestorben wäre. Aber im Laufe der letzten Jahre hat er schreckliche Dinge erfahren und gesehen, die ihm immer mehr und mehr den bitteren Geschmack gaben, dass Menschen ebensolche Monster sein konnten, wie andere Wesen. Wo er ihnen als Kind bedingungslos vertraut hat, hat sich mit der Zeit eine große Portion Misstrauen entwickelt, sodass er alles in Frage stellt, was andere – bevorzugt Menschen – machen und ein Talent darin besitzt es ins Negative zu ziehen, was sein Misstrauen nur nährt.

Da er von dem derzeitigen Vampirherrscher verwandelt wurde, hat er auch eine entsprechende Stärke inne, die sogar junge adlige Vampire überlegen ist. Eine Arroganz entstand daraus, dass er sich für viel besser und stärker hält als andere. Vor allem denkt er, dass einfache Menschen ihm nichts anhaben können, wird dafür aber wütend, wenn er vom Gegenteil überzeugt wird. Natürlich ist er nicht übermächtig und hat seine Schwächen, allerdings ist nicht klar, ob er sie kennt und gezielt ignoriert, weil ihm seine Sicherheit nicht wichtig ist, oder ob seine Selbstreflektion enorm gelitten hat. Beides wäre bei ihm möglich.

Obwohl Mika immer so tut, als würde ihn absolut nichts anderes als Yuu interessieren, kann er seine menschliche Seite nicht einfach abschütteln, die sich um andere Personen gesorgt hat und niemals jemandem schaden würde. Und trotz seinem Hass auf Menschen, weigert er sich Blut von ihnen zu trinken. Damit ist er abhängig vom Blut seines Meisters, das ihn aber nicht so sättigen kann, wie menschliches. Deswegen erleidet er oft Hungerattacken, die ihn nicht nur schwächen, sondern auch enorme Schmerzen bereiten. In etwa, als würden seine Organe verbrennen, kann er oft nicht einmal mehr laufen oder stehen, wenn ein solcher Anfall einsetzt. Und wenn dann ein Mensch in der Nähe ist, dessen Geruch er wahr nimmt, verlässt ihn auch das klare Denken und nur noch die Instinkte eines Raubtieres bleiben übrig, die ihn zu einem unberechenbaren Monster machen können. Trotzdem schafft er es immer mit seinem starken Willen aus dieser Trance raus zu kommen und hat daher seit vielen Jahren erfolgreich verhindert menschliches Blut zu trinken, so sehr er selbst auch darunter leiden muss.

Sollte er Yuu begegnen, würde aber ein Teil seines alten Ichs durch die starre Fassade des Vampir-Mikas dringen können. So große Sorgen er sich um Yuu macht, so groß würde die Erleichterung sein, wenn er seinen besten Freund finden würde. Und dann würde ihn nichts davon abhalten die Bande, die sie früher verbunden hat, wieder aufleben zu lassen, selbst wenn er sich weigern sollte. Denn stur konnten beide schon immer sein.

Stärken:
~ loyal
~ gutherzig
~ aufopfernd
~ sehr guter Schwertkämpfer

Schwächen:
~ verbissen und ernst
~ an anderen desinteressiert
~ schätzt sein eigenes Leben nicht
~ impulsiv und arrogant

Vorlieben:
~ seine Familie, vor allem Yuu
~ früher Curry (was er nicht mehr essen kann)
~ Bücher
~ Freiheit

Abneigungen:
~ Vampire und Menschen
~ Heuchler und Lügner
~ Experimente/Wissenschaft
~ Blut

Rasse & Fähigkeiten
Mika war einst ein einfacher Menschenjunge, an dem im Waisenhaus aber experimentiert wurde. Dadurch besteht 10% seines Körpers aus Dämonengenen, das sich aber nicht bemerkbar macht. Erstrecht nicht, seit er ungewollt zu einem adligen Vampir geworden ist.

Stufe E:
~ trainierte Körperkraft, Reflexe und Geschwindigkeit
Dank seiner Verwandlung hat Mika die untrainierten Grenzen seines Menschenkörpers überwunden und sich in allen drei Bereichen enorm gesteigert. Sein Schwerpunkt liegt aber in den Reflexen und Instinkten, auf die er sich in einem Kampf in erster Linie verlässt.

~ Fliegen
Er ist nun dazu fähig nicht nur in der Luft zu schweben und sich dort zu halten, sondern kann auch in einer mäßigen Geschwindigkeit fliegen, um von einem Ort zum anderen zu kommen oder in Kämpfen einen Luftvorteil zu nutzen.

Stufe D:
~ verbesserte Sinne
Auch seiner Vampirform zu verdanken, ist die Verbesserung seiner Sinne, was Sehen, Hören und Riechen angeht. Somit ist er in der Lage schon kleinste Geräusche in der Umgebung deutlich zu hören und die Richtung zuzuordnen, sein Sehvermögen wurde um das doppelte geschärft, womit er auch ohne Hilfe von Objekten in weite Entfernungen sehen kann. Und vor allem sein Geruchssinn ist auf Menschen ausgelegt und wenn ihm mal der Geruch von Blut in die Nase dringt, werden direkt seine Vampirinstinkte geweckt.

~ verbesserte Regenerationskraft
wie alle adlige Vampire hat auch Mika eine starke Regenerationsfähigkeit, die ihm oftmals das Leben retten konnte. Kleinere Verletzungen, wie Schnitte, heilen in kurzer Zeit sogar in Kämpfen, für größere Verletzungen braucht er allerdings Ruhe, um sich vollständig zu heilen. Ausnahme bilden da die Verfluchten Waffen der Mondjäger, die die Regeneration verhindern und er somit ohne Entgiftungskapsel in Sanguinem oder einem menschlichen Opfer an seinen Wunden sterben könnte.

Stufe C:
~ Energiebarriere
Es ist eher untypisch für Vampire, dass sie sich auf ihre eigene Energie beziehen. Allerdings hat Mika sich diese Technik fast schon zum Trotz angeeignet und als praktisch empfunden. Im Kampf kann er eine Barriere aus seinem eigenen Ki um seinen Körper erschaffen und so Ki-Angriffen entgegen wirken. Allerdings ist er dabei nicht in der Lage selbst anzugreifen, da es seinen Tribut erfordert und er sein Schwert nicht mehr aktivieren könnte. Mit viel Mühe würde er es sogar schaffen eine zweite Person, die dicht bei ihm steht, damit zu schützen.

~ Ki-Schwert und guter Schwertkampf
In seiner Ausbildung wurde er allein mit dem Schwert trainiert und ist durch seinen Fleiß ein sehr ansehnlicher Schwertkämpfer geworden. Wie es für seine Art üblich ist, nährt sich sein Schwert von seinem Blut und kann dadurch selbst Angriffe aus der Entfernung, wie Ki-Schnitte, erschaffen und zwingt ihn somit nicht nur in den Nahkampf. Die Stärke der Waffe ist von seinem eigenen Blut- und Energievorrat abhängig. Wenn beides aufgebraucht ist, kehrt es in den ursprünglichen Zustand zurück.

Lebenslauf
Mikael wurde in Meratol auf Sangidium in eine erfolgreiche und fleißige kleine Familie geboren. Allerdings waren seine Eltern mehr in ihre Berufe vernarrt, als in ihren Sohn und ließen ihn nicht nur einmal spüren, dass er bloß ein 'Unfall' war. Den Stress, den sie durch ihre Arbeit und Kollegen aufbauten, ließen sie dann an dem Jungen aus und das nicht bloß mit Worten. Aber obwohl es sehr verletzend war und Mika sich immer wieder in den Schlaf weinte, stand er am nächsten Morgen wieder und wieder mit einem fröhlichen Lächeln auf und sprach mit seinen Eltern, als hätten sie ihm niemals etwas angetan. Da er oft alleine war und auch keine Geschwister besaß, war der Fernseher ein treuer Freund von ihm. Dort sah er sich Sendungen an, in denen es um Liebe, Familie und Freundschaft ging. Dies unterstützte seine Gutherzigkeit nur und redete ihm ein, dass er trotz allem von seinen Eltern geliebt wurde, schließlich waren sie doch eine Familie. Dieses Wort wurde fortan sehr groß geschrieben und beinahe schon angebetet. Tief in seinem kleinen Herzen wünschte er sich nicht mehr, als eine funktionierende Familie und versuchte alles, dass seine Eltern es ebenso sahen.
Er musste schnell lernen selbstständig zu sein, denn es kam sehr oft vor, dass Mutter und Vater unerwartete Schichten übernahmen oder Überstunden machen mussten. Obwohl er sich einsam fühlte, lernte er schnell für sich selbst zu sorgen und sogar zu kochen. Mit der Hoffnung, er könne den Belastungen damit Abhilfe schaffen, lebte er Tag für Tag mit der Hoffnung, dass sie eines Tages eine glückliche Familie werden würden.

Aber dem wurde nicht so. Während einer schwierigen Zeit für seinen Vater, wo seine Firma drohte insolvent zu gehen, brach ein großer Streit im Auto aus, als die kleine Familie dabei war einen Ausflug zu machen. Mika wollte nur schlichten und redete beruhigend auf seine Eltern ein, doch die schien es nur noch mehr zu provozieren, da er als dummes Kind schließlich keine Ahnung davon hätte, wovon sie redeten. Seine unermüdlichen Versuche ein guter Sohn zu sein, führten bloß dazu, dass die überforderten Eltern einfach mitten auf der Straße anhielten und ihn aus dem Auto zerrten, wo sie ihn alleine zurück ließen. Mika verstand die Welt nicht mehr und wartete stundenlang an der gleichen Stelle, dass sie ihn wieder abholen würden. Er besaß noch immer die naive Hoffnung, dass sie sich nur abreagieren müssten, damit sie ihn wieder zu sich holten. Aber auch in diesem Punkte hat er sich geirrt.

Er wurde schließlich von einem anderen Autofahrer aufgesammelt und vorläufig zum Hyakuya Waisenhaus gebracht, da man seine Eltern nicht mehr erreichen konnte. Ihr Verbleib bleibt bis heute ungewiss.
Mika fiel in ein tiefes Loch, enttäuscht davon, dass seine Eltern, die er über alles geliebt hat, ihn einfach so verlassen haben und das, obwohl er sich so sehr bemüht hat, ihnen zu gefallen. Er begann daran zu zweifeln, ob seine Existenz überhaupt berechtigt war und ob er sich nicht vielleicht falsch verhalten hat. Kiran, der andere Junge, der neben einem Mädchen bereits im Waisenhaus war, kam dann eines Abends zu ihm und sagte ihm freiheraus, dass er diese schlechten Eltern gar nicht mehr brauchte und er sicherlich mit etwas Glück welche bekommen würde, die ihn wollten. Kiran baute Mika wieder auf und bestärkte ihn darin so zu bleiben, wie er war. Damit blühte der blonde Junge wieder auf und freundete sich auch schnell mit dem Mädchen Akane an. Er versuchte das beste aus dieser Wendung zu machen und genoss sogar die Aufmerksamkeit, die die Angestellten des Heims ihm entgegen brachten, womit er wieder zu dem Sonnenschein wurde, der er vor dem Schicksalsschlag war.

Mit der Zeit kamen mehr Kinder zu ihnen und jeden einzelnen nahm Mika glücklich bei sich auf. Er sagte, dass die Waisen fortan eine Familie sein würden und lebte seinen Traum durch sie aus. Es war ein schönes Gefühl für ihn ein großer Bruder zu sein und gebraucht zu werden.
Aber eines Tages verschwand Kiran einfach, wobei den Kindern gesagt wurde, dass er ganz überraschend eine Familie gefunden hat, die ihn haben wollte. Mika hinterfragte es nicht weiter, sondern freute sich für den ersten Freund, den er überhaupt gefunden hat. Ohnehin vertraute er den Angestellten des Heims blind und ließ auch alles mit sich machen, was sie als Gesundheitstest bezeichneten. Er dachte damals noch, dass sie nur um die Gesundheit der Kinder besorgt waren und deswegen regelmäßige Tests gemacht hätten. Wie hätte er denn in den jungen Jahren auf die Wahrheit kommen sollen?

Nur kurze Zeit später kam ein weiterer Junge zu ihnen, der, nachdem Kiran weg war, das zweitälteste Kind im Heim war. Auf eine seltsame Art und Weise fühlte er sich sofort mit Yuichiro verbunden, was vielleicht auch an den Worten lag, die der schwarzhaarige Junge ihm beim ersten Versuch Freundschaft aufzubauen, gesagt hat. Dass ihm das Wort Familie nichts mehr bedeute, nach dem, was ihm durch seine Eltern widerfahren ist. Mika lächelte nur verstehend und offenbarte ihm, dass er ebenfalls viele Jahre lang allein gewesen ist. Aber jetzt, da besaß nicht nur er, sondern fortan auch Yuu eine echte Familie, die sich um ihn kümmern würde.
Trotz seinen Versuchen sich mit Yuu anzufreunden, versuchte der weiterhin distanziert zu wirken. Mika wollte nicht den gleichen Fehler wie bei seinen Eltern begehen, allerdings nur in dem Punkt, dass er sich nicht mehr so einfach abwimmeln lassen würde. Nach der Zeit im Heim ist ihm klar geworden, dass nichts an seinem Handeln falsch gewesen ist, weswegen er weiterhin hartnäckig an Yuichiro hing, um ihn zu überzeugen, dass sie es wert waren von ihm als Familie bezeichnet zu werden. Wie es unter Jungs nunmal so war, gab es zwischen ihnen gelegentliche Rangeleien und Streit, die Mika immer wieder gewinnen konnte, ihm dann aber mit einem fröhlichen Lächeln die Hand zum Frieden reichte.

Auch hier sollte die schöne Zeit mal enden, denn die Vampire, die in stummer Koexistenz mit den Menschen auf dem Planeten gelebt haben, griffen die Städte an und töteten einen großen Teil der Menschheit. Einzig die Kinder ließen sie am Leben, um sie mit nach Sanguinem zu nehmen und als 'Nutzvieh' zu halten, das für ihre Nahrung sorgen sollte. Zum Glück durften die Hyakuya-Kinder zusammen in einer kleinen Bleibe unterkommen. Obwohl es auch für Mika ein ziemlicher Schock war, ließ er sich das nicht anmerken, sondern wollte für seine Geschwister da sein und ihnen das Leben als Gefangene so angenehm wie möglich gestalten.
Deswegen ging er einen Pakt mit einem adligen Vampir ein, der ihm versprach ihm alles zu schenken, was er wollte, wenn er das Blut direkt von dem Jungen bekam. Mika nutzte das Angebot, um seinen Geschwistern Nahrungsmittel zu besorgen, die für das 'Nutzvieh' sonst nicht zugänglich wären. Außerdem lernte er so vieles von der Kultur und der Stadt der Vampire kennen. Insgeheim begann er einen Fluchtplan zu schmieden, ohne irgendwen sonst einzuweihen.
Leider kam es dazu, dass Yuu von diesem Pakt erfuhr und ziemlich wütend auf Mika wurde. Dieser versuchte das gut zu reden, schließlich verlor er nicht besonders viel, wofür er seine Geschwister aber glücklich machen konnte. Nachdem Yuu aber vorschlug selbst ebenfalls sein Blut anzubieten, verhinderte Mika es, was dazu sorgte, dass Yuu ihm einen Schlag auf den Kopf gab und ihn allein zurück ließ.

Am folgenden Abend kam Mika erst sehr spät zu ihrem Unterschlupf, hat dafür aber den Fluchtplan ausreifen und sogar eine Karte und eine Pistole vom Adligen stehlen können. Damit trommelte er alle Hyakuya-Kinder zusammen, nachdem er Yuu als erstes eingeweiht hat, und führte sie durch die abgelegenen Seitenstraßen von Sanguinem. Zwar mussten  sie oft wegen den Wachen aufpassen, aber schließlich erreichten sie beinahe den Ausgang, wo sie allerdings von dem bekannten Adligen erwartet wurden. Geschockt von der Tatsache, dass das alles nur Plan des Vampirs war, konnte Mika nicht anders, als bloß zuzusehen, wie ein Kind nach dem anderen ermordet wurde. Eine ungeahnte Wut wuchs in dem Sonnenschein heran und er wollte sich mit der gestohlenen Waffe bei dem Vampir rächen, allerdings wurde er brutal daran gehindert und selbst schwer verletzt. Während er zu Boden fiel, schaffte Yuu es den Vampir auszuschalten, weigerte sich aber zuerst zu gehen, weswegen Mika ihm mit letzter Kraft einen Hieb verpasste und ihn anschrie, dass er fliehen und leben sollte. Trotz der unsäglichen Schmerzen, war er einfach nur froh darüber, dass Yuu sich ihm im letzten Moment noch öffnen konnte und zeigte, wie viel Mika ihm bedeutete. Er dachte, dass er damit zufrieden sterben konnte, schließlich hat er seine Wunschfamilie gehabt.

Aber wie so vieles in Mikas Leben, wurde ihm auch das nicht vergönnt. Stattdessen kam der Herrscher Sanguinems dazu und gab dem Jungen sein Blut zu trinken. Mika wollte sich weigern, war aber schon zu schwach sich zu bewegen und konnte nichts anderes mehr tun, als das Blut in seinem Mund zu schlucken.
Durch die ungewollte Verwandlung wurde er wieder gesund, bekam dafür aber andere Beschwerden. Die Verweigerung jegliches Blut zu trinken, brachte ihm ähnlich starke Schmerzen wie die der tödlichen Verletzungen bei. Selbst bei dem guten Zureden des Herrschers weigerte der Junge sich zu einem der verhassten Monster zu werden, obwohl er wusste, dass es bereits zu spät war. Als er aber das frische Blut roch, dass ihm angeboten wurde, verlor er die Kontrolle und biss zu. Damit wurde er vom Blut seines Meisters abhängig.

Um sein Potential auszuschöpfen, wurde er im Schwertkampf ausgebildet, zu dem er ein gewisses Talent zeigte. Er wurde schnell stärker, begann sich aber ebenso rapide zu verändern. Von dem einst gutmütigen Sonnenschein war nicht mehr viel übrig, außer den Erinnerungen und der Sorge um Yuu. Immer wieder ertappte er sich dabei, wie er sich fragte, wo Yuu wohl gerade war und was er machte. Zu Anfang dachte er aber noch, dass der Schwarzhaarige es besser haben würde, schließlich war er bei den Menschen in Sicherheit. Bis der Herrscher Mika die Wahrheit über das Hyakuya Waisenhaus verriet und ihm berichtete, dass Experimente an ihnen ausgeführt wurden, womit menschliche Kinder zu Dämonen werden sollten, die die Vampire vernichten könnten. Es fiel Mika schwer das zu glauben, doch nachdem er sich erinnerte, was bei den angeblichen Gesundheitstests gemacht wurden, begann alles Sinn zu machen. Und damit war der Hass auf die Menschheit geboren. Dabei störte es ihn nicht mal, dass in ihm nun ebenfalls Dämonengene waren, sondern viel mehr was sie den anderen Kindern angetan haben. Die Angst, dass jemand von dem Geheimnis der Hyakuyas erfuhr und Yuu für seine Machenschaften missbrauchen wollte, machte Mika schier wahnsinnig und er setzte sich in den Kopf seinen besten Freund zu finden und zu retten.

Während seiner Ausbildung wurde er nicht nur auf Sangidium herum geschickt, sondern machte auch mal Reisen zu zwei nahegelegenen Planeten, wo es ähnliche Geschehen gab, dass Menschen an Ihresgleichen Experimente machten. Der Hass wuchs und bei dem schrecklichen Anblick wurde Mika regelmäßig übel. Wer wusste schon zu sagen, ob sie nicht auch irgendwann auf Seziertischen gelandet wären, wenn die Vampire nicht vorher gewütet hättet. Und es begann ihm zu dämmern, dass sein erster Freund, Kiran, womöglich gar nicht adoptiert wurde, sondern bloß bei solch einem kranken Experiment gestorben ist. Mit der Wut im Bauch trainierte er nur umso stärker, damit er Yuu gut genug beschützen könnte, sobald sie sich wieder fanden. Irgendein anderes Ziel hatte er nicht mehr und es wurde zu seiner Lebensaufgabe.

Als dann der Bericht seine Ohren erreichte, dass es den Forschern gelungen war ein Portal zur Erde zu erschaffen, wo Yuu sich gerade aufhalten sollte, war Mika der erste, der sich für eine Expedition meldete. Endlich bekam er die Chance seinen besten Freund und Bruder zu finden.

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