Legend of Dragonball

Crossover zwischen Dragonball, Fantasy und anderen Animes
 
StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Teilen | 
 

 Labor der Divine Devastation

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Dende
Admin
avatar


BeitragThema: Labor der Divine Devastation   Fr 24 Nov - 1:03




Wissenschaftslabor der DD

Die große Fabrikhalle, in der einst unzählige Maschinen von der Zeit in Mitleidenschaft gezogen wurden, wurde grundlegend umgebaut und in zwei Bereiche getrennt. Einer dieser Bereiche ist das Labor, in dem der/die Wissenschaftler/in sich austoben kann. Um maximalen Erfolg zu gewährleisten, wurde hier Wert auf mordernste Technologie gelegt, sodass die Forschung schnell von statten gehen kann. Ein angrenzendes Krankenzimmer mit zwei Betten sorgt dann dafür, dass verletzte Mitglieder in Ruhe behandelt werden können. Die nötigsten Gerätschaften sind hier zu finden und lassen das Wissenschaftlerherz höher schlagen.





Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Ginny
avatar


BeitragThema: Re: Labor der Divine Devastation   So 4 März - 18:52

Zeitsprung

Ginny | Jayna | Sakuya (Reihenfolge kann von euch natürlich noch geändert werden)

Nachdem das Jahr sehr gut für Ginny gestartet war, begab sie sich an einem ihrer freien Tage wieder auf die Suche nach den Dragonballs. Zurzeit konnte sie eine kleine Auszeit von ihrer Serienrolle nehmen, da Zoe an einem Austauschprogramm teilgenommen hat und ihre Serienfamilie einige Folgen ohne sie auskommen musste. Sie vermisste ihre Kollegen und die Rolle zwar ein wenig, aber es war auch ganz schön, einfach ausschlafen und tun zu können, was sie wollte, ohne sich nach einem strengeren Zeitplan richten zu müssen. Auch hatte es den Vorteil, dass sie keine Texte mehr auswendig lernen musste, was ihr nach einer Eingewöhnungszeit glücklicherweise nicht mehr sonderlich schwer fiel.
Die freie Zeit wollte die Halbsaiyajin nun aber auch sinnvoll nutzen und nach den restlichen Dragonballs suchen, um Zac' Mutter zu helfen, so wie sie es dem Schicksalsgott und seiner jüngeren Schwester versprochen hatte. Mittlerweile hat sie sich, um sich die Suche zu erleichtern, einen Dragonradar besorgt und war auf dem Weg in die südlichen Bezirke. Durch die gelben Punkte, die aufgeregt auf dem großen runden Display aufblinkten, konnte Ginny sich sicher sein, dass sie sich dem Dragonball stetig näherte. Sie hoffte, dass es sich bei dem Ort lediglich um eine schöne Blumenwiese handelte und nicht um eine schaurige Burg oder eine alte Festung, in der sie mit Serena ihren zweiten Dragonball hat finden können. Es hätte weitaus schlimmer ausgehen können, wenn sich die Grabräuber als gefährliche Dämonen oder dergleichen herausgestellt hätten.
Sehr zu Ginnys Missfallen tauchte ein altes Fabrikgelände in ihrem Blickfeld auf. Inständig hoffend und betend, dass der Radar nicht gerade in diesem Gebiet anschlug, flog sie drängend ein wenig schneller, um das Gelände rasch hinter sich zu lassen. Leider ohne Erfolg. Missmutig beendete sie ihren Flug und blieb schwebend in der Luft stehen, während ihr unbegeisterter Blick sich auf den Radar richtete, der ihr verdeutlichte, dass sich eine der begehrten Drachenkugeln im Inneren der Fabrik befinden musste. Warum machte es Dende ihr denn so derart schwer? Hätten sich die Dragonballs nicht in angenehmeren Gebieten verstecken können, nachdem sie von ihrer einjährigen Versteinerung befreit wurden? Aber es half alles Gejammere nicht. Wenn sie den Dragonball haben wollte, musste sie sich eben überwinden hineinzugehen.
Auf leisen Sohlen landete sie auf dem Gelände der still gelegten Fabrik. Es wirkte alles selbst auf den zweiten Blick noch sehr verlassen und alt, was Ginny bei der Suche theoretisch nur zu Gute kam. Als würde sie mit ihrem Handy Empfang suchen, hielt sie den Radar in verschiedene Richtungen, um herauszufinden, in welchem Gebiet das Blinken schneller und kräftiger wurde. Zu ihrem Erstaunen stellte sie fest, dass sich zwei Dragonballs in ihrer Nähe aufhalten mussten, was ihre Motivation, in die Fabrik zu gehen, merklich steigerte. Doch dass es Zufall war, dass sich zwei der gesuchten Kugeln an ein und dem selben Ort befanden, erschien ihr viel zu abwegig, weswegen sie bereits jetzt größte Vorsicht walten ließ und wie ein schreckhaftes Huhn bei jedem Geräusch zusammenzuckte und ihre Kampfkraft minimal anhob. Zwar deutete alles auf eine stillgelegte Fabrik hin, was die eingeschlagenen Scheiben, das unordentlich und wüst wachsende Gras zwischen den Betonsteinen und die blassen Wände, vollgeschmiert mit wenig künstlerischem Graffiti bewies, doch schon bei der alten Festung hat sie sich getäuscht.
Ginny hatte die Qual der Wahl, ob sie im rechten oder im linken Gebäude mit der Suche beginnen wollte und entschied sich kurzerhand für den kleineren Anbau, in dem ihr ein Dragonball angezeigt wurde. Schon beim Betreten der Fabrik wurde der Halbsaiyajin deutlich vor Augen geführt, dass es offenbar nur nach Außen hin, wie eine stillgelegte Fabrik wirken sollte, im Inneren der Gebäude aber reges Treiben herrschte. Ginny hörte zwei maskulin wirkende Stimmen, die sich über irgendetwas Wissenschaftliches zu unterhalten schienen. Die Halbsaiyajin verstand Worte wie Mitose und künstliches Zellwachstum und erkannte die Begriffe aus dem lange zurückliegenden Biologieunterricht. Die Auren der beiden kamen näher und auch die Schritte wurden lauter, weswegen das Model sich hastig hinter der nächstbesten Ecke versteckte und sich flach an die Wand drückte, in der Hoffnung, nicht entdeckt zu werden. Vorsichtig und mit angespannt klopfendem Herzen lugte sie immer mal wieder aus ihrem Versteck, bis sie sich endgültig sicher war, dass die beiden Männer weg waren und sich weiter hinein wagte. Ein kurzer, prüfender Blick wurde dem Radar geschenkt, ehe dieser in ihrer Tasche verschwand. Genau hier musste der Dragonball irgendwo sein. Statt eines kleinen Raumes, den sie durchforsten musste, fand sie sich in einer riesigen Halle wieder, in der alle möglichen Apparaturen und Monitore befanden. Das war das reinste technologische Paradies für solche, die sich dafür interessierten. Staunend sah sich Ginny um, vergaß sogar kurzzeitig auf ihre Deckung zu achten, obwohl sie sich darüber im Klaren war, dass sie nicht allein hier war. Auf den Regalen befanden sich viele verschieden farbige Flüssigkeiten, allesamt mit kurzen Formeln gekennzeichnet und in Reagenzgläsern aufbewahrt wurden. Mit tapsenden Schritten schlich Ginny weiter in der Halle herum und schaute vorsichtig in das angrenzende Zimmer, in dem zwei Betten standen und allerhand medizinische Gerätschaften. Etwa ein Krankenzimmer? Es dauerte einen Moment, bis es Ginny eiskalt den Rücken hinunterlief. Bestimmt stand hier nicht im Vordergrund Menschen von schweren Krankheiten oder Verletzungen zu befreien, sondern eher, Experimente um persönliche Belange voranzutreiben. Da die Halbsaiyajin nicht als Versuchskaninchen enden wollte, beschloss sie die Suche nun auf das Wesentliche zu beschränken und stark zu beschleunigen. Geschwind setzten sich ihre Beine in Bewegung und ihr Blick glitt unruhig und Ausschau haltend nach dem Dragonball in der Halle umher. „Er muss doch irgendwo hier sein“, murmelte sie ungeduldig und achtete nicht mehr genau darauf, wo sie hintrat, wodurch sie prompt an einen frei stehende Schreibtisch stieß. Erschrocken hielt sie sich an der Oberfläche fest und duckte sich leicht, während sie gebannt lauschte, ob sich jemand näherte. Als dies nicht der Fall zu sein schien, richtete sie ihren Oberkörper ein Stück wieder auf, bemerkte aber aus dem Augenwinkel einige Aufzeichnungen, die aufgrund der Erwähnung von Göttern ihre Neugier weckten. Alles Blätter und die Bildschirme der Monitoren zierte das gleiche Logo, was auf eine Art Clan oder Gemeinschaft hindeutete. Aber was hatten die mit Göttern zu tun? Leicht berührte sie einen der Monitore und löste damit den Bildschirmschoner auf. Ergebnisse und Berichte zum Thema spontaner und modifizierter Zellmutationen erschienen auf dem Display. So wie Ginny es gerade sah, führten die Menschen hier diverse Tests an Tieren durch, um spezielle Zellen herzustellen. Legal konnte das unmöglich sein und die Halbsaiyajin sah sich in der Pflicht zu handeln. Wenn hier tatsächlich unschuldige Tiere oder Menschen gegen ihren Willen hergebracht und diverse Tests an ihnen durchgeführt wurden, musste das unterbunden werden. Dann benötigte sie nun nur noch die beiden Dragonballs und konnte mit dem Vorhaben, diesen seltsamen Ort unter Beobachtung zu stellen, wieder verschwinden.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Jayna
avatar


BeitragThema: Re: Labor der Divine Devastation   Do 8 März - 11:09

Zeitsprung April

Ginny | Jayna | Sakuya


Gekonnt landete die Schattendämonin vor einem der Wohnhäuser und trat ohne Umschweife ein. Ihr Weg führte sie gezielt zu ihrer Zimmertür, dessen Türklinke sie kurz runterdrückte, um sich zu vergewissern, dass sie weiterhin verschlossen war. Zufrieden stellte sie fest, dass das Klicken zwar erklang, die Tür sich jedoch nicht öffnete. Ohne hinzusehen, trat sie ein paar Schritte zur Seite und tauchte in den üblichen Schatten ein, um auf diesem Wege ihr Zimmer zu betreten. Da sie grundsätzlich nicht das Licht anmachen musste, kannte sie so ziemlich jeden schattigen Flecken in diesem Gebäude. Und dank ihrer Fähigkeit brauchte sie sich nicht mal die Mühe zu machen, das Schloss immer wieder auf- und wieder abzuschließen, um durchtreten zu können. Das waren unnötige und umständliche Sekunden, die jedes Mal dafür drauf gingen. Auf der Erde konnte sie sich auch herrlich sicher fühlen, dass niemand sonst auf ihre Art und Weise ihre vorläufigen vier Wände betreten würde, in denen sie ihre Informationen in Schriftform lagerte. In ihrem ehemaligen Zuhause war das furchtbar lästig, dass so gut wie jeder im Nyx-Clan das Schattenwandeln beherrschte und Privatsphäre somit ein hohles Wort wurde. Dabei musste sich die Spionin angewöhnen ihre gesammelten Informationen zu Aufträgen, die sie nicht sofort abschließen konnte, sicher zu verwahren. Manche ihrer Geschwister und Cousins glaubten nämlich, dass sie die Gunst der Familienoberhäupter von Jayna ablenken könnten, wenn sie ihre Informationen stahlen und selbst vervollständigten. Zweien war das sogar mal geglückt, andere haben sich dabei zu dumm angestellt und wurden bestraft. Obwohl sie nun schon einige Jahre nicht mehr auf dem fernen Planeten lebte, konnte Jayna diese Marotte einfach nicht ablegen und wollte das auch gar nicht. Niemand sonst außer ihr und ihrem Auftraggeber ging es etwas an, was sie in Erfahrung gebracht hat. Und in diesem Fall gingen manche Dinge nicht einmal der Divine Devastation etwas an. Da sie aber wusste, dass die Anführer und Hände einen Ersatzschlüssel zu allen Zimmern des Grundstücks besaßen, ließ sie diese Art von Wissen nicht frei rumliegen und versteckte sie zusätzlich für niemanden sofort ersichtlich.
Anders als die allgemeinen Infos für die Organisation, deren Zettelwirtschaft offen auf dem Schreibtisch lag, zu dem die Grünhaarige schlenderte, nachdem sie ihre Jacke auf dem Boden abgestreift hat. In offensichtlichem Chaos lagen die Blätter auf der Oberfläche verteilt, manche beinhalteten nur einen Satz, andere ganze Abschriften. Nichts schien wirklich zusammen zu passen, aber die Schattendämonin beherrschte das Chaos in ihrem Kopf. Eine weitere Angewohnheit, die sie sich damals aneignen musste. Selbst wenn ihre Unterlagen gefunden wurden, solange sich niemand einen Reim darauf machen konnte, konnte sie auch niemand für sich verwenden.
Zwei Zettel wurden einfach geschnappt und die Dämonin warf sich plump auf das unordentliche Bett. Ihr Blick huschte über die krickeligen Zeilen. Einer der Zettel enthielt ein paar Zitate aus einem alten Buch, während auf dem anderen ihre Gedanken dazu verfasst wurden. In den vergangenen Monaten hat Jayna sich zwei Mal in das Schloss Cair Paravel geschlichen, in der Hoffnung sich ein wenig mehr Allgemeinwissen anzueignen. Das Portal zu dem fremden Planeten hat Nancy ihr bereits recht früh zu Anfang gezeigt. Da die Organisation sich gegen Götter stellte, war es naheliegend sich sogleich die Heimat anzusehen, in dem sogar vier von ihnen lebten. Allerdings konnte Jayna nicht all zu oft dort herumlaufen, weil die tierischen und fantastischen Bewohner dort schneller auf sie aufmerksam wurden, als einfache Menschen. Es wäre zwar nur halb so wild, wenn jemand sie kurzzeitig bemerken würde, aber bei vier Feinden war es ihr zu heikel überhaupt irgendeinen Fehler zu begehen. Glücklicherweise waren die Bewohner dort auch ziemlich naiv und glaubten nicht an Eindringlinge, obwohl einer sie aus Versehen in der Bibliothek gehört hat. Sie hat sich zwar schnell in der Schattenwelt verstecken können, aber trotzdem war es zu knapp für ihren Geschmack gewesen. Daher hat sie nicht alle Bücher ansehen können, von denen sie sich etwas versprach, aber ein wenig schlauer wurde sie dennoch. Jetzt musste sie nur noch herausfinden, was von dem, was sie gelesen hat, bloß alte Geschichten waren und welche Legende einen wahren Ursprung hatte. So hat sie gelesen, dass es nicht nur einen Wunschdrachen gab, sondern ganze vier von ihnen. Die braunen Augen huschten dabei zu dem Zettel daneben, wo ihre Vermutung stand 'Vier Drachen, vier Götter?'. War das ein bloßer Zufall oder steckte da mehr dahinter? Natürlich gab es nicht nur vier Götter im Universum, weswegen sie noch gewisse Zweifel an dieser Theorie besaß.
Auch von der Geschichte Paravels hat sie gelesen. Von der Entstehung und dem Verlauf über die Jahrhunderte. Gelegentlich fand sie das Wort Waffe darin, allerdings ohne großen Zusammenhang. Manche Zeilen wurden sogar vollkommen geschwärzt und in einem Buch fehlten gleich mehrere Seiten. Seltsamerweise war ausgerechnet das das Buch, das sich allein mit dem Märchenplaneten beschäftigt hat. Ganz schlau wurde sie dadurch nicht, aber es zeigte ihr, dass der Planet ein Geheimnis bergen musste, sonst wäre es nicht nötig die Geschichte zu zensieren. Jetzt musste sie nur noch herausfinden, um welches es sich handelte und ob es ihr überhaupt nutzen würde. Wenn es nichts mit den Göttern oder Wunschdrachen zu tun hatte, könnte sie ihre Zeit verschwenden. Allerdings wäre es interessant zu erfahren, um was für eine Waffe es sich dabei handelte, wenn es nicht nur als Synonym für etwas anderes stehen sollte.
Mit einem nachdenklichen Brummen ließ sie ihre Hände mit jeweils einem Zettel zur Seite fallen, während sich auch der Rest ihres Körpers bewegte und ihr Kopf schließlich von der Bettkante runterhing. Die langen grünen Haare sammelten sich teilweise auf dem Boden, was sie allerdings wenig störte. Stattdessen überlegte sie mit geschlossenen Augen, wann sie wieder einen Besuch im Schloss riskieren könnte. Am besten war es, wenn die Götter nicht anwesend waren. Das abzuschätzen war allerdings ziemlich schwierig, weil deren Auren nicht zu erkennen waren und daher auch eine Portion Glück mitspielen musste. Sie wusste nämlich nicht, ob die Götter dazu in der Lage waren ihre Aura zu spüren, während einfachere Wesen es nicht konnten. Wenn ja, war es sogar noch riskanter Abstecher dorthin zu wagen, allerdings könnte sie schlecht einen von ihnen aufsuchen und ihn direkt danach fragen. Dieser komische Gendefekt mochte in ihrem Beruf zwar nützlich sein, aber durch so etwas wurde es nur noch umständlicher etwas realistisch abzuschätzen.

Während Jayna über ihre eigene Aura nachdachte, spürte sie plötzlich eine in einem der anderen Gebäude, die nicht dorthin gehörte. Trotzdem erkannte sie die Energie, weswegen die Schattendämonin ihre Augen aufschlug und sich ein kleines Grinsen auf ihre Lippen schlich. Das kam ja wie gerufen, um ihren Kopf ein wenig von den Grübeleien frei zu bekommen. Die Blätter wurden schlicht losgelassen und mit einer Rückwärtsrolle fand die Grünhaarige auf ihre Füße. In der gleichen Bewegung schnellte sie auf die Wand ihr gegenüber zu und tauchte in die Schattenwelt ein, kaum dass ihre Haut das Hindernis überhaupt berührte. In dieser fremden Welt überbrückte sie zügig die Distanz zum Hauptgebäude. Gerade rechtzeitig kam sie an ihrem Ziel an, um zu sehen, wie der blonde Eindringling etwas in ihre Tasche verschwinden ließ, was die Aufmerksamkeit der Dämonin weckte. Allerdings nur kurz, denn es amüsierte sie zu sehen, wie das Mädchen sich vorsichtig in dem Labor bewegte und Dinge zu sehen bekam, die sie niemals hätte entdecken dürfen. Noch griff sie aber nicht ein, sondern beobachtete die Blonde aus dem Schatten heraus. Es sah zu witzig aus, wie sie gegen den Tisch knallte und mit erschrockenem Blick horchte. Die Grünhaarige musste sich ein Auflachen verkneifen, fragte sich aber, wonach ein Außenstehender hier überhaupt suchen könnte. Der erste Verdacht lag auf den Dragonballs, da die Familie des Mädchens ein paar der wenigen Personen auf der Erde waren, die von den Drachenkugeln wussten. Da sie auch noch zu den Zielobjekten gehörten, die die Spionin im Auge behalten sollte, war die Halbsaiyajin ihr natürlich bereits bekannt. Mit ihrem Zwilling hat Jayna schließlich schon Bekanntschaft machen können. Allerdings war es auch als Model und neuerdings Schauspielerin kein Kunststück von der Blonden zu wissen, auch wenn man sie noch nicht als wirklich berühmt bezeichnen konnte.
Als Ginny sich den Aufzeichnungen der Wissenschaftler widmete, trat Jayna an einer Stelle hinter ihr aus den Schatten, zog ihre Kapuze tief in ihr Gesicht und schlich mit langsamen und bedächtigen Schritten hinter das Model.
"Hat dir denn niemand beigebracht, dass es unhöflich ist Mäuschen zu spielen?", flüsterte sie an Ginnys Ohr und ließ während des Redens ihre Hand in die fremde Tasche gleiten, um den Gegenstand herauszufischen, der als erstes zu greifen war. Bevor die Halbsaiyajin reagieren konnte, wich die Schattendämonin bereits zurück und verschwand im Schatten, um hinter einer der Säulen aufzutauchen. Ihr Blick glitt dabei nur kurz zu dem Gerät in ihrer Hand, das sie ihrerseits in die Taschen ihres Hoodies verschwinden ließ. Den würde sie sich später genauer ansehen. Stattdessen richtete sie ihre Aufmerksamkeit auf den Eindringling und beobachtete, was sie als nächstes tat. Da sie eine Halbsaiyajin war und bereits Son Gohan, alias der Saiyaman, so stark waren, ging Jayna vorsichtshalber davon aus, dass auch dieses Mädchen sich zu verteidigen wusste. Wie stark sie wirklich war, musste jedoch erst noch herausgefunden werden, aber dafür wollte die Schattendämonin ungerne verantwortlich sein. Vielleicht sollte sie eines der anderen Mitglieder, die sich noch auf dem Gelände befanden, zur Hilfe holen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Sakuya
avatar


BeitragThema: Re: Labor der Divine Devastation   Do 8 März - 20:26

cf - Pass zum Dorf Shiva

Ginny | Jayna | Sakuya

Man konnte sehr wohl sagen, dass eine gute Stimmung in den Gebäuden der DD herrschte, und dieses Mal verdankten das die Mitglieder nicht nur der guten Laune der Anführerin. Nein, vielmehr hatten sie langsam mehrere Anhaltspunkte zu ihrem Ziel und noch dazu wesentlich flexiblere Möglichkeiten daraufhinzuarbeiten. Nicht nur, weil die obersten Reihen sich untereinander nun etwas besser verstanden, mehr oder minder, sondern auch, weil die Forscher langsam eine Richtung hatten, wohin sie forschen konnten, um möglichst effektiv zu werden. Noch dazu waren sie im glücklichen Besitz von nicht nur einem, sondern gleich zwei der sagenumwobenen Dragonballs. Dennoch blieb den Arbeitern nicht viel Zeit für Festlichkeiten, ehe sie wieder in ihre Arbeit zurückwanderten. Sakuya nahm diese Monate sehr gelassen entgegen, immerhin ist durch die ganzen Aufträge, die verteilt wurden, die Basis wesentlich leerer geworden, wohl teilweise auch, weil einige Leute geschnappt wurden, oder schlimmeres. Doch was die Mehrheit noch an Informationen zurückbrachte, war mehr als ausreichend, um einige Leute zufriedenzustellen. Dementsprechend fiel ihre Aufgabe auch sehr simpel aus: Begutachten der Gebäude und Bewachung der Anlagen, falls nötig. Es war undenklich, dass Außenseitige überhaupt Interesse an diesem Platz hegen würden, nicht nur, weil Sakuya das so dachte, sondern weil Violett selbst schon überzeugt von diesen Worten war. Doch an diesem Tag war es anders und es begann mit einer Person, die flockig durch die Lüfte schwebte. In ihrem Gang außerhalb des Gebäudes war ihr das blonde Mädchen am Himmel sehr wohl aufgefallen, doch wirklich folgen tat sie ihr erst, als sie sich entschied, in einem Gebäude zu landen, dem Labor. Was auch immer sie wollte, sie war ein Eindringling und demnach unerwünscht. Dennoch ließ sich Sakuya sich Zeit bei ihrem Gang zum Gebäude, immerhin ging sie davon aus, dass dort einige Wissenschaftler auf sie aufmerksam werden würden, sobald sie überhaupt eintrat. Doch dem war bei Weitem nicht so, stattdessen begrüßten sie die Leute, als Sakuya eintrat, als könnte dieser Tag nicht normaler sein.
"Ihr seid nicht einer Blondine begegnet?"
"Du meinst Nancy? Nein, wieso auch?"
"Nicht Nancy. Keine von unserem Team"
Die Forscher sahen sich kurz gegenseitig an, ehe sie antworteten.
"Nein, niemand dergleichen"
Sie ist hier hineingegangen, sie konnte ihre Präsenz sogar spüren, doch die Aussagen waren eindeutig, keiner von ihnen hatte sie wohl bemerkt. Also wohl eine listige Person.
"Verriegelt alle Ausgänge und wartet auf weitere Anweisungen. Keiner verlässt das Anwesen unerlaubt"
Obwohl ihre Stimme ruhig war, bemerkten die beiden den Ernst in ihrer Wortwahl und machten sich demnach auf den Weg zu tun, wonach ihnen befohlen wurde. Währenddessen eilte Sakuya durch ein paar Gänge, ehe sie ihre Schritte dämmte, da sie wohl den Raum erreichte, wo die Präsenz war. Doch anscheinend war sie sogar zu langsam, denn wäre es nicht um ihre Worte gewesen, hätte Sakuya nicht einmal gewusst, dass Jayna ebenfalls im Raum war. Demnach zwei gegen eine, das Mädchen hatte nicht den Hauch einer Chance. Dadurch vollkommen selbstbewusst betrat Sakuya ebenfalls den Raum und schloss die Tür hinter sich. Der Computerraum, keine wirklich weise Wahl des Mädchens gewesen, immerhin gab es kaum eine Option für sie zu flüchten. Es war kein wichtiges Detail, aber sie wurde ja darauf angewiesen, Eindringlinge in die Schranken zu weisen, töten stand nicht als Option an. Demnach war das Abkarten des Fluchtwegs ein netter Zusatz gewesen. Langsam richteten sich die blauen Augen auf das nicht gerade unschöne Mädchen. Ehrlich gesagt passte sie überhaupt nicht in diese Szenerie, aber vielleicht verbarg sich hinter dieser Visage eine andere Persönlichkeit. Das Licht ließ die Dämonin bewusst aus, da Jayna es immer lieber hatte, im Dunkeln ihr Werk zu vollbringen. Obwohl die Schattenläuferin meistens zu passiv war, als dass sie im Geschehen aktiv mitmachen würde. Nach einer Weile der Stille richtete Sakuya dann ihre ersten Worte an das Mädchen.
"Was suchst du hier? Weißt du überhaupt, was du hier tust?"
Sie bezweifelte es sehr. Es konnte eigentlich nur ein Zufall sein, dass sie gerade hier herumschnüffeln musste, immerhin war sie keine der Personen in der Bar oder am Winterpass. Anders konnte sich das Dienstmächen nicht erklären, wie sie darauf kommen konnte, dass es hier etwas zu finden gab. Dass sie ein Radar zum Finden der Dragonballs besaß wusste sie nicht. Allerdings machte sie sich nicht wirklich Gedanken darum, vielmehr interessierte sie sich, wie das blonde Mädchen antworten würde. Schockiert? Ängstlich? Oder sogar trotzig? Was es auch war, Sakuya war auf alles gefasst. Selbst wenn sie einen Kampf wollen würde, hätte sie keine Chance, egal was sie war. Am Ende des Tages würde sie wohl eine gute Kandidatin für die Forscherexperimente abgeben, immerhin strahlte sie förmlich ihre außergewöhnliche Aura aus. Was ein Saiyajin war wusste Sakuya nur grob, doch hatte sie nie die Gelegenheit gehabt, gegen eine solche anzutreten, sofern es überhaupt zu einem Konflikt kommen würde. Sakuya befürchtete nämlich bereits wegen dem Aussehen ihres Gegenübers, dass sie wohl sofort Angst vor ihrem Blick haben würde.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Ginny
avatar


BeitragThema: Re: Labor der Divine Devastation   Sa 10 März - 17:17

Ginny | Jayna | Sakuya


Eine gespenstische Stille herrschte in der relativ kalten, düsteren Halle und bis auf die Prozessoren, die in den Computern arbeiteten, war nichts weiter zu hören. Vermutlich bildete sie sich die Schritte nur ein, die sie glaubte zu vernehmen, weil sie umsichtig lauerte, um vor möglichen Gefahren gewappnet zu sein. Die Augen von den Monitoren genommen, widmete sie sich schleunigst der Suche nach dem Dragonball. Je eher sie ihn finden konnte, desto besser war es. Zu lange wollte sie sich nicht in dieser zwielichtigen Halle mit dem fragwürdigen Experimenten aufhalten. Der Gedanke, hier eventuell als Versuchskaninchen zu enden, weckte eine große Anspannung, wegen der sie sich unruhig nach dem Dragonball umsah und sogar fündig wurde. „Da ist er ja“, hauchte sie fröhlich. Kaum war die orange Kugel mit den drei roten Sternen in einem der vielen Behältern entdeckt und ein erleichtertes Lächeln, nicht länger in dieser Fabrik ausharren zu müssen, in ihr Gesicht getreten, da verschwand es sogleich wieder, als es ihr bei der säuselnden Stimme eiskalt den Rücken hinunter lief.  Dabei ging es nicht einmal darum, um die Worte, sondern allein um die Tatsache, dass sie entdeckt wurde. „E-es...“, stammelte sie schwer schluckend, ehe sie bemerkte, wie sich jemand an ihrer Tasche zu schaffen machte. Kurz flammte die Empörung in ihren Augen auf. „Und hat man dir nicht beigebracht, dass es unhöflich ist, sich fremden Eigentums zu bemächtigen?“ Beschwerend legte sie ihren Arm über den Verschluss und drehte sich reflexartig um, in Erwartung die Person zu sehen, die sie auf frischer Tat ertappt hatte. Doch sie konnte niemanden erkennen. Sollte nicht eher sie sich verstecken, da sie unerlaubt in die Halle eingedrungen war? Ginny suchte nach einer Aura in ihrer Nähe, doch erstaunlicherweise konnte sie keine finden. Nur das beklemmende Gefühl, als wäre die Person wie ihr eigener Schatten bei ihr, wurde sie nicht los und schien allmählich stärker zu werden. „Na los, zeig dich!“, forderte das Model gezielt. Diese Ungewissheit, wer sie beobachtete und vermutlich bald hinterrücks attackieren würde, machte ihr stärker zu schaffen, als sich einem sichtbaren Gegner entgegen zu stellen. Kurz warf sie einen Blick in ihre Tasche und stellte erschrocken fest, dass der Dragonradar fehlte. Verärgert klappte sie die Tasche zu und versuchte weiter ihre Gegnerin ausfindig zu machen. Jetzt stand fest, dass sie nicht so einfach flüchten konnte, wenn der Dragonradar sich in fremden Händen befand. Sie hat ihn nur unter dem Vorbehalt, gut darauf aufzupassen, erhalten und konnte unmöglich ohne das technische Gerät zum Aufspüren der Dragonballs zurückkehren.
Ginny versuchte nicht in Panik zu geraten, als sie mechanische Geräusche hörten, die ganz nach schweren Türen klangen. Kurz darauf bemerkte sie eine Aura und sah im Schatten eine weibliche Silhouette, doch die, die ihr den Radar abgenommen hat, war das nicht. Hier war eindeutig noch eine weitere Person, deren gewisse, schaurige Präsenz sie jedoch nur erahnen, aber nicht spüren und lokalisieren konnte. Eine seltsame Situation für die Halbsaiyajin, da sie gedacht hat, dass Götter die einzigen waren, die keine wahrnehmbare Aura ausstrahlten. Dass sie es hier auch mit einem Gott zu tun hatte, glaubte sie dagegen nicht.
Achtsam behielt sie ihre Umgebung zwar im Auge, konzentrierte sich aber in erster Linie auf die schlanke Frau, deren bedrohlich blauen Augen auf sie gerichtet waren und Ginny mit einer Frage konfrontierte. Die Halbsaiyajin wusste genau was sie tat, nur half ihr das gerade nicht, da sie nicht vorhatte einen netten Smalltalk mit der Frau zu beginnen. Sie sah kaum älter aus als sie, aber ihre ganze Erscheinung unterschied sich komplett zu Ginnys. Die Fremde strahlte Selbstbewusstsein und Stärke aus, während die Halbsaiyajin sich eher wie eine Schildkröte im Panzer fühlte, welche nur darauf lauerte, aus jenem zu kommen und davon zu kriechen, sobald sich eine Fluchtmöglichkeit anbot. „Ich suche nur nach...“ Unbeholfen brach sie ihr Gesagtes ab, ließ ihren Blick dabei unbeholfen zum Dragonball wandern. Die Halbsaiyajin wollte nicht, dass es zu einem Kampf kam – vor allem nicht, wenn es sich bei der Person vor ihr wirklich um eine waschechte Dämonin handelte, worauf sie anhand der düsteren, markanten Aura schloss. Mit solch Kreaturen wollte das Model nichts zu tun haben, verband sie doch ämonen meist mit bösartigen Wesen, für die nur das Töten zählte.
Jedenfalls brauchte Ginny eine Möglichkeit, wie sie geschickt und möglichst ohne Kampf sowohl Dragonradar als auch Dragonball einheimsen konnte. Ob sie schneller sein konnte, als diese vermutete Dämonin? Ginny tat sich schwer ihre Geschwindigkeit und Stärke einzuschätzen, außerdem blieb noch immer die zweite Person, die sich auch hier irgendwo befinden musste und nur auf ihren Einsatz zu warten schien. „Nach nichts“, vervollständigte sie ihren Satz, versuchend ihn so unschuldig wie möglich klingen zu lassen. „Ich wollte nur mal sehen, ob das Gebäude noch genutzt wird.“ Hinter einem gekünstelt freundlichen Lächeln wägte sie ihre Optionen ab, die sie aktuell hatte, doch gerade dieser Gesichtsausdruck wirkte, als hätte man sie bereits bei einem Diebstahl ertappt, den sie bisher nur plante zu begehen und dadurch noch in der Zukunft lag. Was aber nicht in jener lag, waren die Forschungsergebnisse, die auf den Monitoren zu sehen waren und für die sicher schon einige Lebewesen ihr Leben lassen mussten. Eigentlich sollte besser sie sich für ihre Anwesenheit verantworten. „Und was tust du hier? Illegale Experimente an Lebewesen durchführen?“, ging Ginny schließlich in die Offensive, nachdem sie vermutete, dass ihr die Lüge sowieso nicht abgekauft wurde und sie ihr kaum den Dragonball samt Radar aushändigen würde. Die Miene der Dämon hatte sich kein Stück verändert, was verunsichernd auf das Model wirkte. „Hier geht irgendetwas Merkwürdiges vor, wovon die Welt nichts mitbekommen soll. Warum sonst zieht man sich in diese alte Fabrik zurück, von der jeder glaubt, sie läge still?“ Mutig schritt sie auf die Fremde zu und versuchte dem einschüchternden Blick standzuhalten. Durch den Schauspielunterricht, den sie durch ihre Serienrolle erhielt, wurde sie auch in der Ausstrahlung und der Wirkung unterrichtet, weshalb es besonders wichtig war, sich die Angst nicht anmerken zu lassen. Die Unbekannte sollte nicht bemerken, dass Ginny furchtbar nervös und ängstlich war, denn dann würde sie diesen Vorteil nur für sich ausnutzen und sie als leichtes Opfer sehen. „Gib mir den Dragonball und den Gegenstand, der mir gestohlen wurde, dann werde ich über meinen Fund schweigen.“ Eine gewagte Forderung... eine sehr gewagte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Jayna
avatar


BeitragThema: Re: Labor der Divine Devastation   So 11 März - 17:16

Ginny | Jayna | Sakuya


Die Reaktion, die ihr plötzliches Auftreten und Säuseln erzeugte, begeisterte die Dämonin regelrecht, allerdings blieb ihr nicht sehr viel Zeit sich daran zu erfreuen. Kaum hatte sie den fremden Gegenstand in der Hand, warf sie sich bereits zur Seite, um im nächstbesten Schatten zu verschwinden. Da nur schwaches Licht von den Monitoren und Experimenten, sowie Fenstern die Halle erhellte, war ihr Element so ziemlich überall vertreten. Deswegen fühlte die Schattendämonin sich auch so sicher in dem, was sie tat. Ihr Verschwinden kam aber keine Sekunde zu spät, denn das blonde Model hatte gute Reflexe. Nichts Überraschendes eigentlich, wenn man sich ihre Familie ansah. Was aber wirklich noch in ihr steckte, musste erst herausgefunden werden. Bei der Beschwerde konnte sie sich ein spöttisches Schnauben nicht verkneifen. Als würde sie sich darum kümmern, was anderer Leute Eigentum war. Und wenn das Püppchen mal mitdachte, würde ihr bei den Experimenten auffallen, dass es hier nicht gerade vor gesetztesliebenden Personen wimmeln musste.
Gerade als Jayna überlegte, wen sie dazu holen sollte, um die Halbsaiyajin ordentlich aufzumischen, da trat bereits jemand zu ihnen. Und nicht nur irgendjemand, sondern Sakuya, der der Eindringling ebenfalls aufgefallen war. Mit zwei Drittinstanzlern würde das Mädchen sich sicherlich nicht anlegen können. Wobei Jayna keine große Lust hatte selbst zu kämpfen, aber vielleicht könnte sie zwischendurch ein wenig mitmischen. Je nachdem, wie Sakuya sich schlug. Vielleicht war ein Eingriff seitens der Grünhaarigen auch gar nicht nötig. Mit dem Rücken weiter gegen die Säule gelehnt, lauschte sie zuerst bloß dem Gespräch der beiden. Dabei hatte sie die Augen geschlossen und konzentrierte sich auf jeden einzelnen Schatten in der Nähe, als wären sie ein fester Bestandteil ihres Körpers. Dadurch fühlte sie sich nicht nur sicher, sondern hatte die Halle auch mehr oder weniger unter Kontrolle. Das vertraute Flüstern der Dunkelheit ging neben den anderen Stimmen ein wenig unter, aber das war nicht schlimm.
Jayna brauchte die Halbsaiyajin nicht einmal zu sehen, um die fette Lüge hinter ihren Worten zu erkennen. Und nicht nur, weil sie sie mehr oder weniger auf frischer Tat ertappt hat. Wer sich nur mal ein stillgelegtes Gebäude ansehen wollte, warf nicht erst noch einen Blick zu einem Gerät und versteckte es dann. Ob dieses Ding, das die Spionin an sich genommen hat, etwas mit den Dragonballs zu tun hatte? Warum sonst sollte Ginny sonst hier sein?
Bei den nächsten Worten klang sie hingegen selbstbewusster, weswegen Jayna ihren Kopf zur Seite drehte und einen kurzen Blick riskierte. Auch ihre Haltung und ihre Mimik haben sich verändert, aber ob das nicht bloß ein Bluff war, wagte sie zu bezweifeln. Gerade als angehende Schauspielerin konnte sie ihr Auftreten sicherlich schnell ändern, so wie es die Dämonin während ihrer Aufträge ebenfalls gerne ausübte. Aber damit würde das Model nicht weit kommen und erst recht nicht mit der Erpressung.
Jayna tauchte in ihr Element ein und erschien in der Nähe der Killermaid, natürlich noch immer vor dem ungewünschten Blick versteckt. Zumindest streckte sich ihr Oberkörper aus einer der anderen Säulen heraus und mit einem flüsternden "Hey" machte sie auf sich aufmerksam. Ihr Blick ging unauffällig zum Eindringling. Selbst wenn sie bluffte, hat sie hier bereits zu viel gesehen. Sie durften es nicht riskieren, dass sie entkam und noch irgendwem davon erzählte, was hier stattfand. Die Polizei wäre ein geringes Problem, wobei es ihnen nicht helfen würde, wenn die Polizisten nicht mehr lebend zurück kämen. Schwerwiegender wäre, wenn die Halbsaiyajin mit ihrem Bruder oder sogar ihrem Vater zurück käme, denn dann dürften sie sich auf einen ernsthaften Kampf gefasst machen.
"Töte sie", sprach Jayna deswegen ohne weitere Umschweife aus und sah mit ungewohnt ernstem Blick zu der anderen Dämonin rüber. "Wir dürfen nicht riskieren, dass sie überlebt. Sie gehört zu unseren potentiellen Gefahren."
Es wäre vielleicht praktischer für die Organisation so jemanden unter der Kontrolle zu haben, aber dieses Exemplar war vermutlich nicht so wertvoll wie der Rest ihrer Familie, weswegen es kein all zu großer Verlust wäre, wenn sie einfach an Ort und Stelle getötet werden würde.
Nach ihrer Anweisung zog die Schattendämonin sich wieder zurück und tauchte in der oberen Etage an der Brüstung wieder auf, wo sie sich hinter einem der Pfeiler nieder ließ und zu dem Geschehen unter ihr spähte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Sakuya
avatar


BeitragThema: Re: Labor der Divine Devastation   So 11 März - 18:34

Ginny | Jayna | Sakuya

Das Mädchen war ein wunderbares Beispiel einer Person, die nicht wusste, wann sie zur falschen Zeit am falschen Ort war. Was sie suchte war an sich nicht wichtig, aber Sakuya konnte sich einen guten Reim daraus machen, dass sie sich den Dragonball, welcher hier gelagert wurde, einheimsen wollte. Woher sie die Info überhaupt hatte war nicht wichtig, wenn aber auch beunruhigend, wenn schon Personen sich so einfach dorthin verirren konnten. Ihr erster Ansatz eines Satzes wurde sehr früh beendet und ihre Augen verrieten eine Menge über ihre Lage. Sie fühlte zwar keine pure Verzweiflung, aber sie hatte sichtlich Angst. Angst um ihr Leben sicherlich, wie lächerlich. Sie sollte lieber um sich selber sorgen, bevor sie sich entschied etwas zu tun. Ansonsten hätte die Dämonin sicherlich Verständnis für ihre Lage gehabt. Auch wenn dies das Urteil keineswegs sachter gestalten würde. Überraschenderweise machte die Mimik der Halb-Saiyajin eine 180°-Drehung, als sie felsenfest behauptete, nichts zu suchen, sondern lediglich herausfinden wollte, ob das Gebäude genutzt würde. Sakuya konnte natürlich einwerfen, dass dieser Gedanke bereits dumm war ab dem Punkt, an welchem sie entschied in das Gebäude einzutreten. Obwohl ihre Worte langsam fester wurden, ließ sich die Hausmaid nicht auf diese Art von Gespräch ein, sondern schwieg, ihre Augen sich langsam verengend. Wenn sie so eine faule Ausrede ansetzte, konnte sie nur bedrohlich sein. Ihre nächsten Worte waren wiederum wieder hilfreicher für sie gewesen. Sie kannte sich also mit der Computertechnologie aus und hatte bereits herausgefunden, dass dieses Labor durchaus andere Spiele führte als normales Forschen.
"Ich? Nein, ich habe anderweitige Aufgaben. Ich bin hier um Plagen zu beseitigen"
Obwohl die Blondine eine interessante Standhaftigkeit ausstrahlte, bemerkte Sakuya sehr wohl wie sie tief im Inneren noch beängstigt war um ihre Situation. Allerdings ließ sie diese Emotionen recht im Rahmen ihrer Erscheinung. Und nicht nur das, sie beschuldigte nun auch formell, dass sich hier Dinge abspielten, die keiner wissen sollte. Allerdings hielt Sakuya den Eindringling wieder zurück als sie doch langsam auf die Dämonin zugehen wollte, indem sie Illusionen von vier Messern vor ihr erscheinen ließ. Es war allerdings nicht so, als würden sie sich irgendwie formen, vielmehr wirkte die Illusion, als würden diese Messer aus dem Nichts einfach existieren. Im sachten Licht der Bildschirmmonitore konnte man sogar die leichte Reflektion in den Klingen sehen. Dass diese Messer allerdings völlig harmlos waren musste sie ja nicht wissen, sie sollten nur dazu dienen ihr zu zeigen, wer hier das Sagen hatte.
"Du redest zu viel"
Es musste gruselig wirken, wie eine Person jemanden mit so wenigen Worten und guten Illusionen in Schach halten konnte. Doch dieser ganze Fakt ließ ihre Worte dennoch nicht stoppen, auch wenn sie nun sichtlich wieder ihre Angst zeigte. Sie forderte den Dragonball, ganz wie sie es sich dachte. Doch zudem wollte sie einen gestohlenen Gegenstand wieder. Deswegen war sie also hier, wegen welchem Gegenstand auch immer, den sie verloren hatte. Dass dieser erst gerade eben entwendet wurde, konnte die Dämonin nicht wissen, aber dadurch machte der Besuch des Mädchens wenigstens Sinn. Nur kurze Zeit später kam ein kurzer Ausruf hinter der Dämonin heraus. Es war Jayna, die überraschenderweise nicht das Weite gesucht hatte, sondern nun ihre Aufmerksamkeit sogar kurz auf sich richtete. Sakuyas Blick wich aber nicht vom Mädchen, die nun wohl noch mehr ihre hoffnungslose Lage realisieren musste. Und eigentlich würde sie ja 'nur' eine Gefangennahme in Kauf nehmen müssen, würde sie kooperieren, doch dieser Gedanke entschwand, als Jayna ihren eigentlichen Grund ihres Erscheinens ankündigte. Sakuyas Augen hellten förmlich auf, als ihr diese zwei simplen Worte gesagt wurden. Und mit dem Grund danach war es zu einer offiziellen Sache geworden. Ob die Blondine es sehen würde wusste Sakuya nicht, aber ihr entwich doch ein sachtes Lächeln als sie realisierte, dass sie nun keine Formalität mehr beachten müsste. Töte sie, das wäre zu schnell. Sakuya wollte wissen, worauf sie sich einließ, weswegen sie sich für ihren ersten Trick bereitmachte.

Es war so simpel, wie eine Illusion sein sollte. Selbst wenn sie irgendwie versucht hätte mit den Messern zu interaggieren, so würde sie bald merken, dass sie die echten bald fürchten würde. Sakuya ging so weit voraus, bis sie vor den Illusionsmessern war, berührte das Messer an ihrem Beingürtel und erschuf vier Kopien des originalen Messers und warf diese auf das Mädchen zu, allerdings von anderen Positionen aus wie die Illusionsmesser. Da die Zeit noch nicht voranschritt verblieben diese noch in derselben Haltung wie die anderen. Sakuya machte sich demnach wieder auf zu ihrer Anfangsposition wo sie stand, bevor sie die Zeit stoppte und verweilte in derselben Haltung, bevor die Zeit weiterlief

Zu den vier Messern gesellten sich nun 4 weitere, von welchen alle nun auf das Mädchen zurasten. Es war absolut unwahrscheinlich, dass sie alle abblocken könnte, vor allem da diese Gegenstände wie aus dem Nichts Geschwindigkeit bekamen. Und wenn doch, dann war dieses Mädchen geschickter als Sakuya annahm. Wieviel Reaktionszeit brauchte eine Person um so viel Informationen in so wenig Zeit zu realisieren?
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Ginny
avatar


BeitragThema: Re: Labor der Divine Devastation   So 18 März - 17:55

Ginny | Jayna | Sakuya

Ginny redete sich vermutlich um Kopf und Kragen, während die beiden Personen, von denen sie eine aber nach wie vor nicht sehen konnte, sich in Schweigen hüllten. Da die Bedrohlichkeit in den kalten Augen sogar noch in der Dunkelheit hervorragend zur Geltung kam, entging Ginny keineswegs, wie die Dämon die Augen verengte. Wollte sie ihr damit demonstrieren, wie wenig ernst sie sie doch nahm? Den subtilen Hinweis, sie sei eine dieser Plagen, die es zu beseitigen galt, musste die Halbsaiyajin ohne sich die Provokation anmerken zu lassen, hinnehmen, ob ihr das gefiel oder nicht. Jedoch ließ sie das uneinladende Verhalten nicht unkommentiert, sondern konfrontierte die Dämonin mit gewagten Anschuldigungen. Als Antwort darauf bemerkte sie fast schon beiläufig die spitzen Klingen von kleineren Messern, da ihr Blick achtsam allein der Dämonin galt. Die Erschrockenheit darüber konnte Ginny nicht verbergen, dazu entsetzte sie dieses Erscheinen zu sehr. Vier an der Zahl, die sich alle in den Monitoren widerspiegelten und pures Entsetzen in der Halbsaiyajin hervorriefen. Damals hat sie noch Horrorgeschichten und die schaurigen Hexen in Märchen gruselig gefunden, das hier ließ sie nun erschaudern und kurzzeitig an ihrer Mission zweifeln. Wenn sie es tatsächlich mit einer Dämonin zu tun hatte, nutzte diese äußerst seltsame und untypische Techniken. Wie konnte man Messer aus dem Nichts erscheinen lassen, deren Spitzen allesamt auf sie gerichtet waren und vermutlich nur noch auf den Befehl wartete, auf sie zuzufliegen? Sie hat lange Krallen und spitze Zähne erwartet, mit denen sich ein Dämon zur Wehr setzte – oder eben so etwas wie Boo, aber von dessen Äußerem war die schlanke Frau sehr weit entfernt.
Nun schien alles auf einen Kampf hinzudeuten, zumindest, wenn Ginny sowohl Dragonball als auch Radar haben wollte. Der Radar stand ihr rechtmäßig zu, aber sie ahnte bereits, dass man sich hier wenig um rechtliche Sachlagen scherte. Da die Dämonin ihr auf direkte Art mitteilte, dass sie zu viel redete, brachte es Ginny mit einer klaren und mutigen Forderung auf den Punkt. Die Messer behielt sie die ganze Zeit aufmerksam im Auge sowie die unbekannte Frau, um einen möglichen Angriff zu entgehen, während sie darauf lauerte, dass der Dragonradar ihr wider Erwarten doch noch ausgehändigt wurde. Ginny lief es eiskalt den Rücken hinunter, als eine leise Stimme aus dem Nichts hinzukam und sich einmischte. Sie erkannte sie sofort als jene wieder, die ihr den Radar geklaut hat. Als käme sie wispernd aus dem Schatten, nur um einen nicht weniger gezielten Befehl zu erteilen. Ginny würde lügen, wenn sie behauptete, keine Angst zu empfinden, doch steckte sie schon viel zu tief drin, um noch flüchten und mit Son Gohan oder Son Goku zurückzukehren. Daher musste sie sich nun wohl oder übel behaupten und den Weg sowohl zu den Gegenständen als auch zu den Toren frei kämpfen. Zwar beruhigte sie die Tatsache, dass sie zumindest eine der Gegnerinnen sehen konnte, aber das änderte nichts daran, dass sie höllisch auf ihr Umfeld achten musste, damit sie kein Messer in ihrem Rücken hatte – im wahrsten Sinne des Wortes. Weniger mutig als noch zu ihrer Forderung trat sie sogar einen achtsamen Schritt zurück, warf immer mal wieder überhastete Blicke nach links und nach rechts.
Dass die Zeit stoppte, davon bemerkte Ginny nichts. Sie fühlte nichts anderes, nur dass plötzlich vier weitere Messer auf einer anderen Stelle erschienen waren und nach nur einem einzigen Wimpernschlag auf sie zu rasten. Ihr Nachteil war, dass eines der Illusionen sie zuerst traf, weswegen sie den Verdacht schöpfte, dass es sich bei den anderen auch um nicht real existierende Werkzeuge handelte, doch wurde sie rasend schnell eines Besseren belehrt. Es war der Moment, in dem sie sich in Sicherheit wog, sie aber schmerzlich mit der Wahrheit konfrontiert wurde, als eines der echten Messer ihr einen Schnitt in die linke Wange verpasste und sie reflexartig zur Seite wich. Gerade noch rechtzeitig, bevor der Schnitt tiefer und die Wunde dadurch noch größer geworden wäre, die bereits in diesem Ausmaß schon ein Blutrinnsal über die Haut zog. Es war eine schnelle Reaktion gefordert, weswegen Ginny in allerletzter Sekunde eine Energiebarriere um ihren Körper erschuf, an denen die restlichen Messer glücklicherweise abprallten. Eines jedoch hat noch ihren Arm erreicht und einen hässlichen Schnitt in ihrer Jacke verursacht. Mit dem Ärmel wischte sich das Model über die Wange, wodurch der Stoff ihrer Jacke das Blut aufnahm, aber ein unschönes Brennen auf der verletzten Haut verursachte. Missbilligend verzog Ginny das Gesicht und wollte Gleiches mit Gleichem vergelten. Kaum hat sie mit ihrem rechten Arm zu einer schnellen kreisenden Bewegungen ausgeholt, erschien eine ovale Form, die sich mit rosafarbenen Ki füllte. Ginny entfachte ihre Aura, die in Windeseile von einem Goldton begleitet wurde, um rasant den Angriff auszuführen. Sie streckte ihre Hand durch den Energiespiegel, brachte ihn mit einem klirrenden Geräusch zum Zerbrechen und befahl den vielen Scherben mittels ihrer Konzentration den Gegner heimzusuchen. Sollte die Dämonin ruhig spüren können, wie sich Schnitte anfühlten. Gleichzeitig und inmitten der Scherben stieß sich Ginny vom Boden ab und raste auf ihre Gegnerin zu, um sich im Nahkampf mit geschickt platzierten Schlägen und Tritten zu behaupten, so wie sie es sich von ihrem Vater abgeschaut hat.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Jayna
avatar


BeitragThema: Re: Labor der Divine Devastation   Sa 24 März - 20:21

Nach ihrem Rückzug schien die Schattendämonin vollkommen aus dem Visier der anderen beiden weiblichen Geschöpfe geraten zu sein, was ganz zu ihrer Zufriedenheit geschah. Sakuya würde jetzt hoffentlich dafür sorgen, dass das blonde Püppchen nicht mehr lebend das Hauptquatier verlassen würde und wenn sie doch scheitern sollte, wäre die Halbsaiyajin zumindest soweit geschwächt, dass Jayna es beenden könnte. Zumindest war sie überzeugt davon, dass vor ihnen nicht eine solche Gefahr bevorstand, wie sie es bei dessen Bruder oder Vater getan hätten und sie daher gegen zwei starke Dämoninnen keine Chance hätte.
Zuerst sah es auch ganz danach aus, dass der Kampf recht schnell beendet werden könnte, nachdem sie sich aufgerichtet und an die Brüstung abgestützt hat. Der Trick der Killermaid war interessant. Zumindest war es das erste Mal, dass die Informantin ihre Kollegin in Aktion erlebte und auch ihre Fähigkeiten wurden vom Rest der Organisation gut verheimlicht. Aber das Model erwies sich als geschickter als sie aussah und zeigte die gleiche Veränderung, wie es ihr Zwillingsbruder getan hat. Auch ihre Kampfkraft stieg dadurch an, also war das tatsächlich eine Verstärkung, zu der auch diese Mischlinge fähig waren. Das war gut zu wissen und wurde im Hinterkopf der Grünhaarigen abgespeichert, aber mit Ginny hat sie dennoch bereits abgeschlossen.
Dem Kampf nur noch die halbe Aufmerksamkeit schenkend, holte Jayna das entwendete Gerät heraus und drehte es neugierig in ihren Händen. Obwohl das Licht hier oben noch schlechter war, erkannte sie jedes Detail daran. Viel Auswahl, was sie damit tun konnte, gab es nicht, weswegen sie kurzerhand auf den oberen Knopf drückte. Sogleich meldete es sich mit einem nicht sehr leisen Piepen, das die Dämonin, die nicht damit gerechnet hat, tatsächlich ein wenig erschreckte. Da sie darauf ausgelegt war, dass sie nicht auffiel, ließen ihre Hände unterbewusst das verräterische Ding los, das schonungslos ins Untergeschoss flog. Mit einem stummen Ausruf, der bloß durch ihre geöffneten Lippen zu erahnen war, streckte sie einen Arm aus, als könnte der den Fall noch verhindern, während sie sich mit dem anderen an der Brüstung festhielt, um durch den Schwung nicht ebenfalls nach unten zu fallen. Anstatt aber, dass sich ihr Arm widernatürlicherweise verlängerte, begann ein dünner Strahl aus dunkelstem Schatten an ihrer ausgestreckten Hand nach vorne zu schnellen und wickelte sich im letzten Moment um das fremde Gerät, dessen blinkende Punkte in der Dunkelheit zu sehr auffielen. Erstaunt, woher dieser Schatten kam, zog Jayna ihren Arm zurück und sorgte auch dafür, dass der entwendete Radar den Weg nach oben und in ihren Besitz zurück fand.
„Nicht schlecht“, staunte sie murmelnd und sah dabei zu, wie das schattenhafte Seil wieder unter ihrem Ärmel verschwand. Ein begeistertes Grinsen legte sich über ihre Züge. Einmal mehr hat sich bewiesen, dass die Schatten ein Teil von ihr und ihrem Körper waren und ihr halfen, wenn sie ihre physischen Grenzen erreichte. Die Freude schwand aber schnell wieder, weil das auffällige Gerät ihren Aufenthaltsort damit verraten hat. Schnell versuchte sie es abzuschalten und drückte mehrmals auf den Knopf, doch dabei stieß es immer wieder dieses Piepen aus. Aus Frust hätte die Dämonin es am liebsten weggeworfen, suchte stattdessen aber lieber nach ihrer Gegnerin, die hoffentlich zu sehr mit Sakuya beschäftigt war, um diesen Fehler bemerkt zu haben.


(Schattenseil 1/2)
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Sakuya
avatar


BeitragThema: Re: Labor der Divine Devastation   Mo 26 März - 19:43

Der plötzliche Emotionswandel des Mädchens nach der Wiederaufnahme der Zeit war eine der Momente, die Sakuya immer wieder gerne mit ansah. Dieser süße, kurze Moment, in welcher das Opfer bemerkt, wie sehr es keine Kontrolle über die Lage hatte. Dennoch bewies das Mädchen einen guten Reaktionswillen, indem sie den möglichen fatalen Treffern der scharfen Messer entging. Allerdings nicht ohne ein paar Schnittwunden, die sogar nur mit unterdrückten Lauten kommentiert wurden. Sie konnte demnach ein paar Verletzungen einstecken, langweilig würde es demnach nicht werden. Sakuya sah ruhig und gewissenhaft auf ihre Gegnerin, die nun ihre eigenen Tricks auspackte. Was genau sie da tat, verstand die Dämonin nicht umbedingt, aber im groben Detail erschuf sie eine Art Spiegelwand, welche sie mit ihrer Hand zerberstete. Sekunden später wurde allerdings klar, weswegen sie diese Aktion überhaupt machte, denn anscheinend konnte das Mädchen die Kerben des Spiegels mit ihrem Ki nutzen, um diese auf Sakuya zu feuern. An sich eine uninteressante Fähigkeit, aber die Maid entschied sich dafür, Violetts Theorie auf die Probe zu stellen. Demnach, anstatt diesem Angriff auszuweichen, blieb die Frau seelenruhig stehen und hob lediglich ihre linke Hand vor sich, als würde an ihrem Arm ein Schild sein. In Kürze bildete sich ein bläuliches Schild vor ihr, welches den Scherbenangriff des Mädchens auffing. Sakuya fühle dabei die Kraft in diesem Angriff und war doch etwas enttäuscht gewesen. Das Mädchen konnte ihr gar nichts anhaben, selbst wenn sie es wollte. Woran man an ihr eine Bedrohung sah, war der Maid schleierhaft. Während der Angriff auf ihr hereinprasselte, richtete sich Sakuyas Aufmerksamkeit auf ein schrilles Geräusch, welches plötzlich ertönte. Ein lautes Piepsen, welches sich immerzu wiederholte. Und mit einem Blick auf die Decke erkannte sie auch bereits, wem sie das zu verdanken hatte. Was machte Jayna da oben nur? Gerade, als sich Sakuya wieder um ihre Gegnerin kümmern wollte, bekam sie bereits den ersten Schlag in ihr Gesicht. Die Blondine war direkt auf sie draufgestürmt und ignorrierte die Barriere, welche Sakuya errichtet hatte. Diese Unachtsamkeit wurde ihr mit 3 starken Schlägen und 2 Tritten bestraft, ehe die Dämonin ihren Halt wiederbekam, um dem Nahkampf des Halbsaiyajins nachzukommen. Mit etwas Blut aus ihren Lippen kommend und dem Verlust ihres Haarreifs, welches ihre Haare nun nicht mehr hielt, lieferten sich die beiden Frauen einen Faust- und Trittkampf, als würden zwei Profisportler gegeneinander antreten. Und in diesem Gefecht bemerkte Sakuya, dass dieser Eindringling doch mehr konnte als nur herumzuschnüffeln. Ihre Schläge waren durchaus präzise und sie achtete doch gut darauf, wo ihr nächster Gegenschlag passieren würde. Und das Piepsen ging stetig weiter. Je länger sie diesen grauenhaften Ton hörte, desto mehr wollte Sakuya den Kampf zu Ende bringen. Was bezweckte Jayna mit diesem nervigen Geräusch? Die Angriffe der Killerin wurden immer hitziger, je länger der Kampf anhielt. Es interessierte sie auch nicht mehr wirklich, wie stark ihr Gegenüber nun wirklich war, sie musste sie in die Schranken weisen, bevor sie noch wahnsinnig wurde. Und nach einer Weile übertrumpfte Sakuya Ginny in der Schnelligkeit der Schläge und landete einen guten Schlag ins Gesicht, welcher gefolgt wurde von einem ausgeholtem Tritt in die Waden, welche die Blondine durch den Raum gondeln ließ. Das würde sie erstmal ausknocken, wodurch die Dämonin nur noch den Gnadenstoß liefern musste. Zumindest dachte sie es sich so. Sie achtete überhaupt nicht darauf, in welche Richtung sie das Mädchen überhaupt trat und realisierte demnach noch nicht die Umstände, die sie dadurch ins Leben gerufen hatte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Ginny
avatar


BeitragThema: Re: Labor der Divine Devastation   Mi 28 März - 23:19

Ginny | Jayna | Sakuya

Den Fall ihrer unberechenbaren Gegnerin erhoffte sie sich durch den Energiespiegel nicht, jedoch weiteten sich geschockt die blauen Augen, als sie diese mit bloßer Hand abwehrte und eine Art Barriere erschuf. Keine einzige Energiescherbe erreichte ihr Ziel, während hingegen ein dicker Bluttropfen aus ihrer Wunde an der Wange trat, was Ginny mit einem zischenden Laut kommentierte und verärgert ihre Kampfkraft steigerte, um die Dämonin offensiv zu attackieren. Zwar nahm sie augenblicklich das Piepen des Radars wahr, war jedoch nicht gewillt, ihren Schlag deshalb nicht präzise im Gesicht der Feindin zu platzieren. Sie musste die Gelegenheit ausnutzen, in der sie unachtsam war und verteilte weitere Tritte und Schläge, von denen sie sich genau wie von ihrem Energieangriff eine größere Wirkung erhofft hätte, aber von ihrer Gegnerin nur wenig Eindruck schindeten. Schläge wurden geblockt, Tritte aneinander geschlagen, anderen wiederum ausgewichen. Es kam zu einem stetigen Wechselspiel der Oberhand, bis Ginny sich allmählich zurückdrängen ließ, während das Piepen in ihren Ohren penetranter wurde. Mal schneller, mal langsamer schlug der Radar Alarm, reagierte auf alle Dragonballs auf der Erde. Grundsätzlich war der Umgang mit einem Radar sehr einfach, wenngleich man die Handhabung eben erst verstehen musste. Sie hatte das Geräusch demnach auch sofort als den gesuchten Radar identifiziert, was ihre Vermutung bestätigte, dass sich die zweite Person noch immer hier befand, die ihr den Gegenstand dreist gestohlen hatte. Ginny wusste, dass sie zügig handeln musste, bevor das Piepen nachließ und sie den Standort nicht mehr lokalisieren konnte, doch erschreckenderweise gewannen die Schläge der Dämonin zielstrebig an Schnelligkeit und überforderten das blonde Model deutlich. Ginny versuchte zu blocken, sah sich aber gezwungen, weiter zurückzuweichen. Die Halbsaiyajin fing die Faust der anderen auf, die andere hingegen landete in ihrem Gesicht. Ächzend beugte sie ihren Oberkörper reflexartig durch den Schlag nach hinten, schloss für einen unachtsamen Moment ihre Augen und wurde vom nächsten Tritt hart erwischt, der sie quer durch den Raum beförderte. Ein leiser Aufschrei verließ ihren Mund, als sie mit dem Rücken unsanft gegen ein Regal stieß, das durch die Erschütterung von der Wand gelockert und nur noch auf einer Seite festgehalten wurde. Die starke Schräglage sorgte dafür, dass sämtliche Reagenzgläser hinunter rutschten. Einige der empfindlichen Gläser zerfielen neben Ginny in viele kleine Scherben, während ein mittelgroßes direkt über ihr zerschellte und die bläuliche Flüssigkeit, die im spärlichen Licht dunkel schien, auf ihrer unteren Körperhälfte verteilte. Erstaunlich schnell sickerte diese in ihre Kleidung ein und zog rasch in die zarte Haut des Models ein, ohne dabei Feuchtigkeit oder jegliche nassen Spuren zu hinterlassen. Träge öffnete die Blonde ihre Augen und spürte ein seltsam befremdliches Gefühl an ihren Beinen, das Stück für Stück ihrem Oberkörper empor wanderte, doch bei einem skeptischen Blick an sich herab, konnte sie nichts Auffälliges entdecken. Sie beruhigte sich damit, in dem sie sich einredete, dass das nur von der handfesten Auseinandersetzung mit der Dämonin kam, die irgendeinen Nerv getroffen hatte, da dieses fremdartige Gefühl wieder vollständig verschwand und keine weitere Beachtung mehr forderte.
Inmitten unzähliger Glassplitter rappelte sich Ginny auf und wehrte einen erneuten Angriff mit der Energiebarriere ab, der vermutlich ihr Gnadenstoß hätte sein sollen. „So leicht mache ich es dir nicht“, schnaubte sie unzufrieden und aktivierte die kurz erloschene Super Saiyajin-Energie, die mit einem goldenen Ansturm der Aura einherging und ein wenig Licht in dieses dunkle Labor brachte. Peitschend sauste sie um ihren Körper und wirbelte dabei einige der Scherben herum, die in der lodernden Energie verbrannten. Ginnys Blick wanderte umsichtig umher, suchte hektisch nach der Person mit dem Radar und konnte ein leiseres Piepen weiter oben an der Brüstung wahrnehmen, die genau wie andere Ecken von Dunkelheit umgeben waren. Die Person schien sich die Dunkelheit zu nutze zu machen, um sich zu verstecken, was der Grund dafür sein könnte, dass sie keine Aura wahrnehmen konnte. Schnell huschte ihr Blick zu den hohen Fenstern und den Monitoren, die spärliches Licht spendeten. Ob es genügte für einen brauchbaren Sonnenblitz? Egal. Ein Versuch war es wert. Die Hände in Höhe der Augen platziert spreizte sie ihre Finger und bündelte die Helligkeit in diesem Raum, die ihre Gegner blenden sollte. Sich diesen Moment zu Nutze machend bündelte sie über ihrer Handfläche einen Energiediskus, der sich ebenso an einer kräftigen hellen Farbe erfreute. Mit viel Schwung warf sie die messerscharfe Scheibe der Richtung entgegen, aus dem sie das letzte Piepen des Radars wahrgenommen hatte. Mit etwas Glück war die Person immer noch dort und durch den Sonnenblitz verunsichert. „Jetzt zu dir“, wandte sie sich wieder an die Dämonin, deren Augen sich mittlerweile wieder erholt haben müssten. Ginny versuchte es sich nicht anmerken zu lassen, doch sie begann zu zweifeln, welche Taktik bei der Dämonin angebrachter wäre. Direktkampf oder aus der Distanz Angriffe versuchen? Sie war ihr im Nahkampf überlegen, wieso sollte das nun anders sein? Dann sollte sie besser auf Distanz bleiben, auch wenn die Energiescherben zu schwach für die Dämonin zu sein schienen. Ihre mangelnde Erfahrung wegen zögerte sie, ein fatales Vergehen in einem ernsthaften Kampf.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Jayna
avatar


BeitragThema: Re: Labor der Divine Devastation   Fr 30 März - 1:44

Wie befürchtet sorgte das verräterische Gerät dafür, dass Jaynas Aufenthaltsort entdeckt wurde. Noch war aber die Hoffnung da, dass die Blondine sich nicht so schnell von Sakuyas Treffer aufrappeln und nach oben gelangen könnte, bis der dämliche Radar ausgestellt wurde. Deswegen drückte die grünhaarige Dämonin weiterhin hektisch auf den Knopf, bis es endlich aufhörte zu piepsen und zu blinken und sie ihn erleichtert in ihre Hoodietasche verschwinden lassen konnte. Allerdings sollte sie es nicht mehr schaffen, sich in Sicherheit zu bringen, denn gerade als sie den Blick hob, um nach einer schattigen Stelle in der Nähe zu suchen, erhellte sich die Halle in einem gleißenden Licht. Jayna sah direkt ins Zentrum dessen, als sie ihren Blick hob, und gab ein schmerzerfülltes Zischen von sich, als die Helligkeit sich wie Dolche in ihre lichtempfindlichen Augen rammte. Sie begannen höllisch zu brennen und wurden auch nicht besser, als sie ihre Hände zur Hilfe nahm und in einem verzweifelten Tun das Licht wegzuwischen versuchte. Auch nachdem sie die Lider noch einmal öffnete, sah sie nichts weiter als grelles Weiß. Wäre es zumindest noch blinde Schwärze, wäre es kein Problem, denn damit hätte sie noch klar kommen können, aber so erlitt sie starke Schmerzen, die sich über ihren ganzen Kopf ausbreiteten und sie aus der ohnehin schon geschwächten Ruhe rissen. Zwar spürte sie die Schatten in ihrer Nähe, doch waren auch sie so unruhig von der unbekannten Bedrohung, dass sie ihr nicht selbstständig zeigen konnten, wo sie sich in Sicherheit bringen könnte. Da sie befürchtete, dass sie durch das unkontrollierte Taumeln und die unterdrückten Schmerzlaute zu einem leichten Opfer werden würde, streckte sie hilflos ihre Arme aus und wollte einfach von diesem Fleck verschwinden, in der Hoffnung, irgendwo anders würde ihre Sehkraft zurück kehren. Wie vorher auch schon, spürte sie einen Schattenstrahl an ihrer Hand, der sich nun auch aus dem zweiten Ärmel schlängelte, und beide provisorischen Seile irgendwo Halt fanden. Sie vertraute darauf, dass ihr Element sie in Sicherheit bringen würde und ließ sich mitziehen. Gerade rechtzeitig, wie sich herausstellte, denn sie wurde tatsächlich angegriffen und konnte dem Energiediskus gerade noch entgehen, wenngleich er einen Schnitt an ihrer linken Schulter verursachte.
Mit einem schmerzerfüllten Keuchen zog sie ihren linken Arm zurück, wodurch der eine Halt ihr abhanden kam und sie ungeschickt, aber ohne weitere Blessuren, wieder im Erdgeschoss hinter ein paar Kisten landete. Sie spürte, wie das Blut träge ihren Arm hinunter lief und wie der Schmerz sich nicht mehr nur auf ihren Kopf, sondern auch auf einen Teil ihres Oberkörpers ausbreitete. Bei dem Versuch wieder sehen zu können, blinzelte sie ein paar Mal und stellte zwar fest, dass sie nicht mehr im Licht stand, aber ihre Sicht war noch immer verschwommen und undeutlich und wann immer sie ihre Augen bewegte, zogen die Bewegungen einen blitzartigen Schmerz durch ihren Schädel.
„Das wirst du Miststück mir büßen“, knurrte sie rachsüchtig und tastete nach ihrer Beintasche, wo sie eine kleine Glocke herausfischte, deren Schlaufe am anderen Ende des Fadens sie achtlos um ihren Zeigefinger legte. Bei allen Gefahren und Angriffen, mit denen man sie konfrontieren könnte, musste es ausgerechnet ihre größte Schwäche sein... Aber das würde die Schattendämonin nicht auf sich beruhen lassen. Diese Schmerzen wollte sie der Halbsaiyajin zurück zahlen, die nicht mehr ungestraft davon kommen durfte. Sie sollte erleben, wie viel gefährlicher und mächtiger die Dunkelheit war...
Da die Schatten sich wieder beruhigt haben, trat sie hinein und tauchte an jeder Stelle auf, die etwas Licht spendeten. Monitore wurden skrupellos zertrümmert, Kabel zu kleinen Lichtern, die in den Regalen hingen, wurden ausgerissen, damit ihr Element noch mehr vorherrschte. Bei einer direkten Konfrontation würde sie vor allem mit diesem Handicap, das sie nun hatte, nicht mehr weit kommen, aber sie war nicht umsonst auf heimtückische Tricks ausgelegt.
Hinter dem Model tauchte die Grünhaarige erneut auf, um das Glöckchen leise klingeln zu lassen. In der weiten Halle mischte sich dieses Geräusch mit den anderen, die sogar schon unnatürlich und befremdlich klangen. Sie tauchte wieder unter, nur um einer anderen Stelle wieder zu erscheinen und erneut das unscheinbare Folterwerkzeug zu benutzen. Immer wieder wiederholte sie diese Handlung und nahm sich vor die Halbsaiyajin so weit zu verunsichern und zu verwirren, dass sie unachtsam werden und ihrem sicheren Tod nicht mehr entkommen könnte. Für den Fall, dass sie es wider Erwarten doch nochmal schaffen sollte, irgendwelches Licht zu erzeugen, wollte die Dämonin ihre dunklen Schwingen bereit halten. Was Sakuya in dem Moment tat und ob sie ebenfalls vom Irrspiel der Dunkelheit erwischt werden würde, war Jayna in diesem Moment vollkommen egal. Sie wollte jetzt gerade einfach nur noch etwas Genugtuung verspüren und wenn jemand anderes dabei zu Schaden kommen würde, wäre es nur ein unwichtiges Übel. Im Grunde war es sogar die Schuld der Killermaid, dass es soweit gekommen war, weil sie das Püppchen nicht sofort erledigen konnte.



(Schattenseil 2/2)
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Sakuya
avatar


BeitragThema: Re: Labor der Divine Devastation   Mo 2 Apr - 18:50

"Enttäuschend"
Sie hatte entschieden mehr erwartet von einer Bedrohung, die die Dragonballs suchte. Gut, sie konnte sich nicht schlecht wehren, aber Sakuya hatte damit gerechnet irgendwo stark übertrumpft zu werden. Einen aufregenden Kampf hatte sie erwartet und heraus kam nun diese lächerliche Kreatur, die nun verletzt in den Regalen lag. Nach zwei Schritten in ihre Richtung bemerkte die Dämonin aber, was sie unbewusst angerichtet hatte. Denn obwohl es der Computerraum war und sie stetig den Wissenschaftlern eingeredet hatte ihre Flüssigkeiten dort zu lagern, wo sie zu lagern waren, hatten sie dennoch einige Substanzen an diesem Ort zurückgelassen. Man konnte sich einfach auf nichts mehr verlassen. Auch nicht auf den Gedanken, ob es nun gut oder schlecht für das Mädchen war nun mit einer Substanz in Berührung zu kommen. Das wäre sicherlich ein feines Experiment für die Devine Devastation geworden, aber Bedrohung blieb erstmal Bedrohung. Und so nahm sich Sakuya eine weitere Kopie ihres Beinmessers an sich und warf es auf die Halb-Saiyajin, um ihr den letzten Stoß zu verpassen. Anstatt aber ihre Halsschlagader zu zerschneiden stieß es stattdessen auf eine Art Barriere, welche die Dämonin doch etwas baff werden ließ. Sie war also doch noch bei Bewusstsein und anscheinend machte ihr das Zeug ihr noch nichts aus, jedenfalls noch nicht.
"Nein? Was willst du dann tun?"
Passendere Worte hätte sie nicht sagen können, bevor die Blondine anfing ihre eigentliche Kampfenergie zu entfalten. Der Raum erhellte ein wenig, als das Mädchen in die Kraft des Super Saiyajins fasste. Sakuya hielt sich aus der Überraschung die Hand vor ihr Gesicht. Es war für sie sehr interessant, wie die Einbrecherin ihrer Energie Ausdruck verlieh. Dann hatte sie wohl noch nicht mit allen Mitteln gekämpft? Als sie ihren nächsten Angriff ausführte, schien sie das Licht im Raum zu bündeln, jedenfalls wurde es aus ihrer Richtung her wesentlich heller als vorher. So richtig sehen was sie da eigentlich tat konnte die Dämonin nicht, aber da sie ihre Hand bereits vor sich hielt, wurde sie nicht allzu arg geblendet. Und aus den Formungen konnte sie nun eine Lichtdisk heraussehen. Das wird nun ihr Angriff? Zu ihrer Überraschung aber war die Maid wohl nicht einmal ihr Ziel gewesen, denn der Diskus schoss in eine komplett andere Richtung, ehe der Angriff im Dach verpuffte. Was hatte sie damit vor? Hatte sie etwa Jayna entdeckt, als sie den Raum erleuchtet hatte? Die Worte, die aus der folgenden Dunkelheit kamen, beantworteten aber ihre Frage. Warum war sie noch immer hier? Sakuya verstand absolut nicht, wieso die andere Dämonin sich nicht auf den Weg gemacht hat, die anderen Mitglieder zusammenzurappeln. Sie wollte ja offensichtlich nicht im Kampf mitmachen, weswegen wollte sie dann hierbleiben? Zum Zusehen? Dennoch, Jayna war nun gereizt, ein Zustand, welchen Sakuya von ihr noch nicht kennt, vielleicht ändert sich nun ihr Verhalten und sie kämpft nun mit, wer weiß? Langsam nahm Sakuya ihre Hand wieder vom Gesicht, als die Dunkelheit langsam wieder die Oberhand gewann. Überall, nur nicht an der Blondine. Diese konnte mit ihrer Energie wohl gut Licht spenden, es war nur durchaus fraglich, ob sie dadurch auch etwas sehen konnte. Wenn nicht, dann war sie nun eine tolle Zielscheibe.
"Du gibst zu viel Licht für meine Kollegin, weißt du das?"
Es war eigentlich nur als kleine Anstachelung gemeint, aber bereits Momente später hörte man die Monitore zerkrachen, welche die einzige Lichtquelle im Raum außer Ginny waren. Oh, die Rose hatte tatsächlich Stacheln? Vielleicht würde sie sogar nun direkt auf sie losgehen wollen, weswegen die Dämonin sich die Zeit nahm ihre Haarspange auf dem Boden aufzuheben. Ihr war es egal, was Jayna nun tun würde, aber irgendetwas würde sie nun machen wollen. Würde sie aber zu lange brauchen, würde Sakuya den letzten Stich ansetzen, lange genug hatte das Mädchen ja nun gelebt. Allerdings hörte die Maid nur ein anderes leises Geräusch. Kein nerviges wie das vorherige, aber ein sachtes Geräusch, wie das einer kleinen Glocke. Zunächst fragte sich Sakuya natürlich, was das zu bedeuten hatte, aber als sie zu Ginny sah, bemerkte sie erst, wie sie reagierte. Dieses Geräusch kam demnach wohl wieder von Jayna. Eines stand für die Dämonin fest, wenn das alles vorbei war würde sie ein Gespräch mit Nancy wünschen. Sie war es immerhin gewesen, die Jayna ins Team warf. Sakuya machte sich die Haarspange noch in ihrem Haar zurecht, ehe sie zum letzten Akt überging.

Sie ging auf das helle Ziel zu. Der Ton schien das Mädchen wohl doch zu beeinflussen, denn als Sakuya sich die Zeit zunutze machte, sah sie in eine andere Richtung als in die der Killerin. Könnte eine schöne Überraschung für sie werden, aber nun konnte sie kein Risiko mehr eingehen. Sie machte sich zwei Messerklone und warf eines in Richtung des Bauchbereiches. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Messer treffen würde, war gering, aber es sollte auch nur als Tarnung und Täuschung dienen. Die Blauäugige sah kurz in die Augen ihres Opfers, während sie an ihr vorbeilief. Sie strahlte mehr Selbstbewusstsein aus als vorher, doch obwohl sie ihre Angst unterdrückte, sie hatte ihre Sorgen groß auf ihrem Gesicht stehen. Dies wird ihr Untergang, ob sie es nun wollte oder nicht.

Als der Moment wieder passierte hörte man einige Glassplitter aufkrachen, auf welche Sakuya getreten war auf ihrem Weg hinter ihre zukünftigen Toten. Es war nicht einmal ihr Plan gewesen, aber so viele Geräusche auf einmal sollte das Mädchen durchaus beunruhigen. Wie sehr war ihr vollkommen egal. Jayna schien sich ihre Hände noch immer nicht schmutzig machen zu wollen und so schnellte Sakuyas Hand mit ihrem Messer just nach der Zeitwiederherstellung ihrem Hals entgegen. Würde sie absolut nichts dagegen tun, würde ihr zartes Köpfchen von ihrem Körper fallen wie ein Apfel von einem Baum. Und selbst wenn sie ausweichen sollte, einen Teil ihrer langen Haarpracht würde sie dadurch mit Sicherheit verlieren. Es waren nun keine Spiele mehr, die gespielt wurden, Sakuya ging direkt auf den Tod ihres Opfers. Die Halb-Saiyajin müsste nun selbst sehen, wie sie mit ihrer Situation zurechtkommen würde, doch die Chancen standen schlecht für sie. Und wenn nicht, dann musste sie ihr schon das Gegenteil selbstständig beweisen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Ginny
avatar


BeitragThema: Re: Labor der Divine Devastation   Do 5 Apr - 21:29

Nachdem die Gläser auf dem Regal über ihr auf sie gestürzt waren und sich eine der Flüssigkeiten sogar auf ihr verteilte, spürte die Halbsaiyajin zum ersten Mal ein taubes, befremdliches Gefühl in ihren Beinen, welches sich heranwachsend in ihrem Körper ausbreitete. Da dieser Zustand jedoch nicht lange anhielt, wollte sie sich keine weiteren Gedanken darüber machen. Ein Saiyajinkörper war so viel robuster als der eines Menschen, weshalb sie davon ausging, dass jede Art von giftiger Substanz abgewehrt werden konnte.
Die blauen Augen weiteten sich, als ein Messer mit erstaunlicher Präzision auf sie zuflog und sie es lieber nicht auf den Zufall ankommen lassen wollte, ob es sich hierbei um eine Illusion oder um ein echtes Messer handelte. So erschuf sie geistesgegenwärtig und gerade noch rechtzeitig, bevor die scharfe Klinge ihren Hals treffen konnte, eine Barriere, die bereits an Stabilität verlor, da sie diese schon zu oft hat einsetzen müssen ohne sich entsprechend zu erholen. Sie musste sich eine Taktik zurechtlegen, sonst wäre sie in diesem Kampf verloren, so unterlegen wie sie derzeit schien. Tapfer verkündete sie, dass sie es ihr so leicht nicht machen würde und etwas Trotz schwang in ihrer Stimme deutlich mit. Erbost begann Ginny die Dämonin zu fixieren, die sie scheinbar nicht mal ein bisschen ernst nahm. Würde sie sich davon nicht ein wenig provoziert fühlen, könnte sie es zu ihrem Vorteil ausnutzen, unterschätzt zu werden. Niemand würde mit einer Kraft rechnen, die andere überrumpeln konnte, weshalb sie überzeugender ihre goldene Aura lodern ließ und den spärlichen Rest Helligkeit zu einem Sonnenblitz bündelte. Direkt nach dem Blenden warf sie einen Energiediskus in Richtung der Brüstung, glaubte sogar einen keuchenden Laut zu vernehmen, von dem sie aber nicht mit Gewissheit sagen konnte, ob sie sich diesen nur eingebildet hatte, weil sie sich wünschte, die zweite unbekannte Person in dieser Halle verletzt zu haben.
„Dann hat es ja seinen Zweck erfüllt“, entgegnete Ginny den ruhigen Worten schnippisch und fühlte sich sicherer, da sie die indirekte Bestätigung erhielt, dass sie mit dem Licht der anderen Person im Raum schaden konnte. Doch als die Monitore wie von Geisterhand zersprangen und die Fenster von einem unheimlichen Schatten heimgesucht wurden, wurde es plötzlich stockdunkel im Raum. Nur Ginny leuchtete nach wie vor wie ein Glühwürmchen in schwarzer Nacht. Sie versuchte die Dunkelheit durch ihre Aura zumindest an den Fenstern zu vertreiben, aber ein klingelndes Geräusch ließ sie erschrocken inne halten. Durch das Klingeln hinter ihr gewarnt, wandte sie sich sofort um, doch da gab es nichts außer der einnehmenden Dunkelheit, die sich ihrem Blickfeld penetrant aufdrängte und die Geräusche verschluckte, nur um sie an einer anderen Stelle wieder erscheinen zu lassen. Erneut ertönten die leisen Klänge eines Glöckchens, die Ginny bislang stets als angenehmen empfunden und mit Weihnachten verbunden hat, nun aber zu ihrem schlimmsten Albtraum werden könnte, der sogar das Gruselpotential an Halloween mitsamt Geistern und Zombies überstieg. Auch wenn die Aura sie schützend und hell umhüllte, war es dennoch einschüchternd nicht zu wissen, was in dieser pechschwarzen Umgebung auf sie lauerte und von dem ruhelosen Echo irritiert zu werden, das ihr mal von rechts und mal von links zurückgeworfen wurde. In ihrer Verwirrung senkte sie unbewusst ihre Aura und trat vorsichtig und zaghaft ein paar Schritte nach vorne, wo sie den Ausgang vermutete. Tastend bewegte sie ihre Hände, konnte aber nichts Festes zu fassen bekommen, sodass sie kläglich in der Dunkelheit irrte. Beunruhigt spürte sie die bedrohlichen Blicke regelrecht auf ihr, weswegen sie für einen Moment mit dem Gedanken spielte, ihre Aura verschwinden zu lassen, sodass sie auch nicht mehr gesehen werden konnte. Aber wer versicherte ihr, dass ihre Gegnerinnen nicht auch in der Dunkelheit über ein hervorragendes Sehvermögen verfügten? Es wäre daher viel zu riskant ihre Kampfkraft nicht mehr wie als Lichtquelle zu benutzen, die unkontrolliert aufgrund der Beunruhigung kräftiger loderte. Ginny versuchte wachsam zu bleiben, wenngleich sie das mindestens genauso anstrengte wie der zuvor geführte Zweikampf mit der Dämonin, die ebenfalls noch irgendwo herumschwirren musste. Ihre abnormale Schnelligkeit, die sie noch nicht als Zeitstopp entlarvt hatte, beschäftigte sie unbewusst. Die Zeit lief im wahrsten Sinne des Wortes gegen die Halbsaiyajin, die in Versuchung war, sich die Ohren zuzuhalten, aber sie musste bereit für mögliche Angriffe aus dem Hinterhalt sein, weshalb sie all ihre Sinne für den Kampf brauchte und nicht wegen eindeutiger Verwirrung auf etwas verzichten konnte. Dies stellte sich als goldrichtig heraus, denn sie hörte ein knirschendes Geräusch ganz nahe bei ihr und war dadurch vorgewarnt. Hastig erschuf sie ein drittes mal die Energiebarriere, die das Messer, das ihren Oberkörper getroffen hätte, abwehrte, aber gleich darauf zerbrach und sich auflöste. Das Klingeln mitsamt Echo ausblendend konzentrierte sie sich auf die Herkunft des verräterischen Knirschens und erkannte in der Dunkelheit, die lediglich in der überschaubaren Nähe von ihrer Aura erhellt wurde, die kalten Augen der Dämonin sowie die Klinge, die beinahe ihren Hals erreichte, dessen warnender Luftzug aufgrund der raschen Bewegung ihr unsanft entgegen schlug. Es handelte sich um eine winzige Sekunde, in der Ginny reagierte und ihren Oberkörper stark nach hinten lehnte, wodurch sie ihr Gewicht dorthin verlagerte, sodass sie ihre Arme nach hinten abstützen musste, um nicht zu fallen. Dadurch erlangte sie jedoch genug Schwung, um in dieser Position auszuholen und ihre Beine kräftig gegen Sakuyas Oberkörper zu stoßen. Das Messer fiel daraufhin klirrend zu Boden, aber dem schenkte Ginny keine Beachtung. Sie erhob sich schwebend und setzte eine gewaltige Aura frei, die an ein großes Leuchtfeuer erinnerte. Dadurch entdeckte sie die Kapuzenträgerin in einer der Ecke vor einem Schreibtisch, auf dessen Tastatur die Scherben des Monitors verteilt lagen. „Jetzt hat es sich ausgeklingelt“, zischte sie leise. Sauer verzog Ginny ihr Gesicht zu einem zornigen Ausdruck, der aus der Wut eines Super Saiyajins resultierte, ihr aber gleichzeitig ein wenig Zuversicht spendete, da noch Kraft in dem zierlichen Model steckte. „Ka... me... hame...“ Die Worte wurden von einem angestrengten Keuchen begleitet, wodurch einige Silben vom stockendem Atem des Models untergingen und ihre missliche Lage verdeutlichten. Es musste schnell gehen, sonst würde sich die Gestalt wieder in der Dunkelheit verstecken und Ginny wäre in noch schlimmerer Not als zuvor, da sie nicht endlos Energie zur Verfügung hatte. Sie musste es zu Ende bringen – am besten jetzt sofort, auch wenn sie anschließend einen Plan benötigte, wie sie gegen die andere Dämonin ankommen sollte. „Ha!“ Der fulminante Energiestrahl, der aus ihren Handflächen ausgesandt wurde und in den sie einen Großteil ihrer Kraft legte, raste auf Jayna zu und durchbrach in kräftigem Blau die Dunkelheit, bereit dafür, alle Hindernisse niederzureißen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Jayna
avatar


BeitragThema: Re: Labor der Divine Devastation   Sa 7 Apr - 16:17

Es war eine gewisse Genugtuung zu sehen, dass Jaynas kleiner Trick mit den Glöckchen seine Wirkung nicht verfehlte und der Eindringling dadurch verwirrt wurde. Noch reichte es der Schattendämonin aber nicht. Sie wollte das Blondchen auf ihren Knien sehen, wie sie darum flehte, dass sie in Ruhe gelassen werden würde, nur damit ihr dieser Wunsch nicht erfüllt werden würde. Stattdessen malte sie sich ganz andere Dinge aus, während ihre Augen dem Model aus der Dunkelheit wie ein lauerndes Raubtier beim planlos herumtasten zusahen. Da erschien ihr ein geeigneter Moment direkt anzugreifen, aber als sie das Knirschen von Glas in ihrer Nähe hörte und sah, wie Ginny sich zur Geräuschquelle drehte, zog Jayna sich mit einem inneren Knurren zurück. Dass Sakuya noch anwesend war, hat sie durchaus noch mitbekommen, deren Eingreifen jetzt könnte aber kaum ungünstiger gekommen sein. Und dann schaffte sie es nicht einmal die Halbsaiyajin zu erwischen, sondern sie nur achtsamer zu machen.
Jayna zog sich zu einem Schreibtisch zurück, um darauf zu lauern, dass das Model wieder unachtsam werden und ihr den Rücken zudrehen würde, aber als hätte sie es geahnt, landete diese ganz in der Nähe und entfachte nur zum wiederholten Male ihre verdammte Aura, die die Umgebung aufhellte. Die Schatten um die Grünhaarige herum zogen sich zurück und ihren ohnehin schon angegriffenen Augen wurde noch mehr die Sicht genommen. Aber darauf war sie mehr oder weniger vorbereitet und nutzte ihr Ki, um dunkle Energie an ihrem Rücken zu sammeln, die sie einhüllen und die Schatten zurück holen sollte. Was sie in ihrem rachsüchtigen Zustand jedoch nicht bedachte, waren die Asse, die das Model noch im Ärmel hatte. Die gesammelte Energie des Kamehamehas erhellte die Umgebung nur noch mehr und ließ die Schattendämonin erneut kurzzeitig erblinden. Da sie ahnte, dass sie mit einem Ki-Strahl getroffen werden würde, aber ihre Garudaschwingen nicht ausreichten, um die Dunkelheit zu ihrer Position zurückzubringen um sich zu verstecken, entschied sie sich, diese zu ihrem Schutz zu opfern. Aus den lodernden Flammen bildete sich ein Vogel aus tiefster Dunkelheit, der das Kamehameha vor ihren Körper abfing. In ihrem Körper brodelte es bereits bedrohlich, als wolle der sich nun selbstständig gegen das unerwünschte und schädliche Licht schützen, was sie bisher noch nie erlebt hat. Aber obwohl sie nicht direkt getroffen wurde, blieb sie nicht unversehrt, sondern wurde von der Druckwelle der kleinen Explosion von den Füßen gerissen und durch den Raum geworfen. Mit ihrem Rücken stieß sie gegen eines der Regale, das noch nicht zerstört wurde und hörte nicht nur das Klirren runterfallender Gläser neben sich, sondern spürte auch einen Aufprall an ihrem Kopf und wie eine Flüssigkeit träge ihre Haare und ihr Gesicht entlang floss. Mit einem hektischen Tasten stellte sie erschrocken fest, dass ihre Kapuze bei dem unfreiwilligen Flug abhanden gekommen sein musste und Gott wusste was für eine Flüssigkeit nun auf ihrem Körper verweilte. Wie zur Bestätigung ihrer Befürchtung, begann diese auf ihrer Haut zu brennen, als würde sie in Flammen stehen. Mit einem gequälten, erstickten Laut versuchte sie mit ihren Ärmeln darüber zu wischen und vor allem ihre Augen zu schützen, die jedoch noch weiter in Mitleidenschaft gezogen wurden. Es dauerte nicht lange, da war die Flüssigkeit offensichtlich eingezogen, das Brennen blieb aber wie eine Erinnerung pochend bestehen und nährte ihre wachsende Wut. Gleichzeitig weckte es ihren Überlebenswillen, der tief in der Spionin verankert war. Unter normalen Umständen wäre sie schon längst geflüchtet und hätte dem Gegner sich selbst überlassen. Aber für gewöhnlich befanden ihre Feinde sich nicht an dem Ort, an dem sie lebte und der geschützt werden musste. Auch der Zorn, den sie wegen der Verletzungen und der Schmach, dieses Püppchen unterschätzt zu haben, verspürte, sorgte dafür, dass sie keinen kühlen Kopf mehr wahren konnte. Sie hat jetzt so lange irgendwie überlebt, da würde sie jetzt nicht durch ein hohles Model untergehen, so schädlich deren Fähigkeiten für die Schattendämonin auch sein mochten.
Ein wütender Aufschrei polterte knurrend über ihre Lippen als Jayna sich schwerfällig auf ihre Füße stemmte. Um ihren Körper begann ihr Ki wild auszuschlagen und auch in ihm spürte sie eine Veränderung, die sie in diesem unruhigen Moment jedoch nicht genau benennen konnte. Im Augenblick war das auch völlig egal, sie wollte nur dafür sorgen, dass der Eindringling dafür büßte und dieser Wunsch allein hielt ihren Körper noch in schlaffer Position aufrecht.
Die dunkle Energie um sie herum wurde intensiver und schien alles an ihrem Körper zu verschlucken. Ihre Kleidung verschwand und umhüllte sie stattdessen wie ein finsterer Nebel. Auch ihre Haut veränderte sich deutlich und wurde dunkler und glatter. Die langen Haare wurden so schwarz wie die Schatten selbst und legten sich über ihre Schultern und den Rücken. Einzig ihre dunklen Augen begannen in einem hellen, unheilsverkündenden Licht zu leuchten. Nichts an dieser Erscheinung, bis auf die zierliche Statur, erinnerte noch an die Dämonin, die man zuvor gesehen hat und würde sie ihre eigene Spiegelung irgendwo erkennen, wäre es wohl auch für Jayna ein kleiner Schreck. Aber so fixierte sie Ginny wie besessen und vollführte eine bestimmende Bewegung mit einem Arm, der die Schatten, die sich um sie herum befanden, zu einer großen Masse sammelte und wie eine Welle über die Halbsaiyajin einbrechen ließ, um sie mit Wucht darunter zu begraben.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Sakuya
avatar


BeitragThema: Re: Labor der Divine Devastation   So 8 Apr - 19:45

Dass Jayna ebenfalls genau dann einen Angriff ausführen wollte, war Sakuya überhaupt nicht aufgefallen. Generell fällt die andere Dämonin überhaupt nicht auf, was durchaus zu Komplikationen führte. Sie ließ sich jedesmal zu viel Zeit mit kleinen Dingen, dass Sakuya nie wirklich einschätzen konnte, wann sie Hilfe brauchte, wann sie eine Aktion ausführte und wann sie eigentlich generell da war. Das erschuf immer wieder diese kurzen Pausen, die die Maid machen musste um eventuell sehen zu können, dass sie etwas tat. Es half auch absolut nicht, dass die Grünhaarige kaum Worte verlor, es sei denn es ging um einen Witz oder um einen Kommentar, den sie ins Lächerliche ziehen konnte. Ganz viele Gründe demnach, um andere Dinge zu tun als an diesem Ort zu verweilen. Doch sie blieb, warum auch immer.
Sakuyas Angriff verlief überhaupt nicht so, wie sie es erhofft hatte. Es flogen zwar einige Haarsträhnen durch den Raum, aber es vermischte sich mit keinem Blut. Das Mädchen ist der Klinge doch tatsächlich entkommen, bevor es ihre Haut berühren konnte! So eine Reaktion konnte sie niemals haben nach den ersten Treffern, die sie einstecken musste. Die Verwirrtheit in ihrer Schnelligkeit ließ der Halb-Saiyajin dadurch einen Treffer zu, den die Dämonin ebenfalls nicht erwartet hatte. Sie wich nämlich nicht nur dem Angriff aus, sondern holte mit dem bisschen Schwung, den sie aufbaute, noch einen Tritt heraus, welchen Sakuya zurücktaumeln ließ. Es war kein starker Angriff gewesen von ihr, aber da die Killerin blind einen zweiten Angriff machen wollte, verlor sie durch ihre Aktion jeglichen Halt und musste sich an der Wand wieder zurechtfinden. Langsam ging diese Einbrecherin ihr wirklich auf die Nerven und nach ihren nächsten trotzigen Worten antwortete Sakuya nicht einmal mehr. Allerdings sah sie dann an ihrem aufgeladenen Angriff, dass sie nicht mehr auf sie zielte. Irgendwie war diese Göre cleverer, als sie aussah. Anscheinend wusste sie, dass es keine gute Idee war, ihre Hauptaufmerksamkeit auf Sakuya zu setzen, da sie die eindeutig Stärkere war. Nein, sie holte ihre Energie und das bisschen Licht, was ihre Aura gab, um Jayna einen Angriff entgegenzuschleudern. Die Maid ging zunächst davon aus, dass der Angriff ähnlich werden würde wie ihr Lichtdiskus, weswegen sie angreifen wollte, wenn ihr Angriff losflog. Doch dadurch unterschätzte sie die Stärke eines Kamehamehas und musste zusehen, wie dieser breite Lichtblitz auf Jayna schoss, die sie nun auch durch ihre Schattenschwingen erkennen konnte. Und anscheinend war der Treffer nicht gerade sanft gewesen, denn ihre Mitarbeiterin flog durch den Raum und verletzte ein weiteres Regal, welches in sich zusammenbrach mitsamt den Reagenzgläsern, die sich dort aufhielten. Mittlerweile war es Sakuya absolut egal gewesen, dass diese Substanzen absolut nicht dort waren, wo sie hingehörten, vielmehr war sie verärgert, dass es überhaupt so weit kommen konnte. Dieses eine Mädchen machte diesen gesamten Raum unbenutzbar!
Eigentlich machte sich Sakuya wieder bereit darauf, dieser unnötig langen Parade ein Ende zu bringen, als ihr sehr bald etwas auffiel. Sie wusste zwar durch den Aufschrei der Informantion, wo diese sich nun befand, aber nun fühlte sie eine Aura aus ihrer Richtung entfalten. Eine Aura, die Sakuya etwas bekannt vorkam, aber nicht von ihr. Eine sehr finstere Aura und mit einem Blick zu ihr bemerkte man die Verwandlung, die sich abspielte. Na also, sie hatte demnach doch etwas Kampfwillen in sich. Was hieß das aber nun für Sakuya? Als eine Haarsträhne vor ihrem Auge herumflatterte ließ sie ihre Entscheidung simpel ausgehen. Jayna schien nun ihre innere Kraft nutzen zu wollen, weswegen die Maid eigentlich nun abwarten konnte, bis sie gebraucht wurde, immerhin konnte sie nun endlich einmal feststellen, wo sie war und was sie tat. Sie ergriff das Haar und sah danach auf deren ursprüngliche Besitzerin. Das Mädchen schien wohl langsam zu merken, dass ihr ein Monster gegenüberstand. Die Statur von Jayna war zwar nun absolut nicht überzeugend, aber ihr Aussehen ließ sie durchaus wie ein Wesen der Schatten wirken. Sakuya packte ihren teilweisen Erfolg in die Brusttasche, ehe sie sich an die Wand lehnte, um dem Geschehen locker nachzusehen. Sie konnte nun sterben oder tatsächlich irgendwie entkommen, aber selbst wenn hatten die Frauen nun etwas, mit der sie die Blondine in Zukunft im Griff hatten. Das einzige, was Sakuya nur hoffte war, dass Nancys Vodoo ein schmerzvolles war.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Ginny
avatar


BeitragThema: Re: Labor der Divine Devastation   Mi 11 Apr - 20:04

Ginny beging einen großen Fehler und erneut war es ihre mangelnde Kampferfahrung, die daran Schuld war. Trainingseinheiten mit der Familie und Freunden waren nicht zu vergleichen mit ernsthaften Kämpfen. Diese Erfahrung musste das Model leider auf schmerzhafte Weise erfahren, denn als das Kamehameha durch die Dunkelheit brach und von dunklen Schwingen eingehüllt und abgefangen wurde, spürte die Blondine eine ernsthafte Erschöpfung, da sie viel zu viel Energie in diese Attacke gesteckt hat. Sie hat sich von dem Energieangriff versprochen, zumindest einen ihrer Gegner zu bezwingen. Was sie dann mit der zweiten, deutlich offensiveren Kämpferin anstellen sollte, hätte sie nach dem Tod der anderen entschieden. Doch so hatte sie es weiterhin mit zwei Feinden zu tun, während Ginny gegen die bleierne Schwere kämpfte, die sich in ihrem Körper auszubreiten begann. Für sie bestand kein Zweifel, dass sie es hier mit zwei Dämonen zu tun hatte. Die eine erkannte sie an der Aura, die andere an ihren finsteren Techniken. Der Schatten eines pechschwarzen Vogels diente der Kapuzenträgerin als Schutzschild, dennoch wurde sie von der Wucht des Energiestrahls stürmisch nach hinten gerissen und prallte gegen eines der noch intakten Regale, um auch von diesem alle Flüssigkeiten abzuräumen. Sie verteilten sich auf der Dämonin, die ihr Gesicht wegen der Schmerzen verzog. Das war das letzte, was sie von ihrer Gegnerin erkennen konnte, bis der Raum wieder von der Dunkelheit erfasst wurde. Die schwächer gewordene goldene Energie schaffte es kaum noch die Finsternis zu vertreiben, die plötzlich eine spürbare Quelle von boshafter, dunkler Energie erhielt. Eine bedrohliche Stärke ging von dieser aus, sogae der Überlebenswille der anderen war greifbar für die Halbsaiyajin geworden, deren Blick sich gebannt auf die Stelle richtete, an der sich bis eben noch die getroffene Dämonin befunden hat. Nur ein Blinzeln genügte, um eine Veränderung des Schattens zu erkennen. Zwei Augen starrten ihr bösartig entgegen, leuchteten im unheilvollem Licht und ließen der eingeschüchterten Blonden das Ausmaß des Schreckens realisieren. Wie konnte die Dämonin plötzlich so stark werden, obwohl man von ihr keine Aura hat spüren können?
Unbewusst und verängstigt war Ginny immer weiter zurückgewichen, als hätte sie die neue Bedrohung in Form einer Welle aus Schatten bereits erahnt. Ihr entgehen war völlig zwecklos, genauso wie ihr Versuch, eine neue Barriere zu erschaffen, nicht von Erfolg gekrönt wurde und stattdessen nur die Angst steigerte, den Angriff nicht zu überstehen. Wie zwei Magnete, die sich gegenseitig anzogen, war es bei dem alles verschlingenden Schatten und der erleuchtenden Super Saiyajin-Energie, die sich lodernd gegen die dunkle Macht stemmen wollte. Ginny stieß einen gequälten Laut aus, als die Dunkelheit sie verschlang, ihre Kräfte aber weiterhin zwischen den Schatten in feinen Strahlen austrat. Ginny versuchte ihre Saiyajinkraft haltlos zu mobilisieren und damit die Grenzen zum einfachen Super Siayajin zu überwinden, da nur der zweifache Super Saiyajin ihre letzte Rettung sein könnte. Doch kaum war die Grenze durchschlagen, löste sich die goldene Energie wie bei einem plötzlichen Stromausfall auf und verwehrte Ginny jeden Dienst, da sie das Limit an ihren Kräften durch das Kamehameha längst ausgereizt hat. Jammernd musste sie erkennen, dass sie dem Schattenstoß schutzlos ausgeliefert war und die Wucht sie nach hinten riss. Hart schlug sie mit ihrem Kopf und ihrem Rücken ungebremst gegen die Wand und fiel wie ein Stein kraftlos zu Boden, als der Schatten um sie herum sich aufzulösen begann. Dennoch blieb diese bedrängende dunkle Energie, die sich nicht auflösen wollte und gegen die Ginny völlig machtlos war. Hustend, da Unmengen Staub und der Putz an den Wänden aufgewirbelt und gebröckelt war, versuchte sie sich mit zitternden Bewegungen aufzurichten, aber schaffte sie nicht mehr als auf die Knie zu gehen. Noch immer war es so dunkel im Raum, wenngleich die Schatten von den Fenstern vertrieben wurden, sodass zumindest ein wenig Helligkeit half, sich zu orientieren. Tastend berührte Ginny die Träger ihrer Tasche, die sie kurz vor Beginn des Schlagabtauschs mit der Dämonin abgelegt hatte und umschloss sie fest mit ihrer Hand, während ihr Blick sich leidend auf die Dämonin im Maidkostüm richtete, die gelassen an der Wand lehnte und so wirkte, als hätte Ginny ihr überhaupt nichts anhaben können. Dieser Kampf war für die Halbsaiyajin vorbei und wenn sie es nicht schaffte, zu fliehen, dann war auch ihr Leben endgültig zu Ende. Verängstigt nach Fluchtwegen Ausschau halten, traf ihr Blick die verwandelte Dämonin, die dafür verantwortlich war, dass sie sich jetzt in diesem verletzten Zustand befand. Sie wollte gar nicht an sich herabsehen, weil das Blut, das aus den Wunden trat, ohnehin nur Übelkeit in ihr auslösen wurde. Es genügte schon das benommene Gefühl, das durch die Verletzung an ihrem Kopf entstanden war.
Dieser rachsüchtige Blick, der ihr zuteil wurde, ängstigte sie noch mehr als die Gelassenheit der anderen, wenngleich sie mit beiden gerade nicht in einem Raum sein wollte.
Ginny spürte, wie die Ohnmacht sie überwältigen wollte, als ihre Sicht in immer kürzer werdenden Abständen verschwamm. Sie musste schnell handeln, sonst wäre es das gewesen. Es blieb ihr nur eine einzige Möglichkeit, wie eine Flucht überhaupt gelingen könnte. Sich mit der Hand gegen die Wand stützend rappelte sie sich schwerfällig wieder auf die Beine, auch wenn diese unaufhörlich versuchten, sie zu sabotieren, in dem sie zusammensacken wollten. Ginny hatte nur noch eine Chance und die wollte sie nutzen. Übereilt bündelte sie die Energiekugel in ihren Händen, die sie in wundervollen Regenbogenlichter erstrahlen ließ. Sie führte das Prisma einige Schritte mit sich und platzierte es in der Mitte der Halle, von wo aus es die beiden gut sehen konnte und von der Schönheit des Prismas hypnotisiert werden würden. Sie achtete auch nicht mehr darauf, ob es funktionierte, sondern rannte instinktiv los. Sie würde früher oder später ohnehin merken, ob das Prisma seine ganze Wirkung entfalten konnte, weswegen sie die kostbare Zeit nicht damit verbringen wollte, zumindest den Hypnose-Erfolg auszukosten, den sie gegen die beiden noch erzielen konnte. Lieber folgte sie ihrem Überlebenswillen, mithilfe dessen sie ihre Beine noch in einem erstaunlichen Tempo trugen. Für diesen einen Augenblick musste sie die Strapazen, die sie erdulden musste, ausblenden und um ihr Überleben kämpfen, wenngleich es sich auf diese Weise nicht für einen Saiyajin gehörte. Aber auch die Einsicht, ab wann es genug ist, konnte ein Stärke sein.

tbc: Felder im Süden
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Jayna
avatar


BeitragThema: Re: Labor der Divine Devastation   Fr 13 Apr - 23:58

In ihrem Wahn konnte die Schattendämonin sich nicht einmal über ihren Erfolg erfreuen, dass die heraufbeschworene Schattenwelle es tatsächlich geschafft hat, ihre Feindin mit viel Gegenwehr unter sich zu begraben. Auch Genugtuung kam keine auf, stattdessen war da einfach nur noch die blanke Mordlust, die der Halbsaiyajin galt. Dass der überraschende und ungewohnte Kraftschub ein zweischneidiges Schwert war, bemerkte sie in diesem Zustand ebenfalls nicht. Bloß die trägen, schlurfenden Bewegungen deuteten darauf hin, dass sie nicht mehr im Vollbesitz ihrer Kräfte oder ihres Verstandes war. Die glühenden Augen fixierten noch immer unentwegt die Blonde, die mittlerweile ebenfalls schwer verletzt gegen eine Wand gekracht war und sich nur mit Mühe und Not erheben konnte.
Jayna hob ihren Arm an, um den nächsten Angriff zu formen, hielt aber inne, als ein stechender Schmerz von der Wunde aus durch ihren Körper zog und sich ihr Gesicht unauffällig verzog. Das Adrenalin rauschte noch immer in ihrem Blut, sickerte jedoch langsam aus der Wunde aus und verschleierte so den Blick der Dämonin. Deren Kräfte schwanden kurzzeitig, weswegen sie leicht schwankte, sich aber zur Besinnung rief. Wenn sie dieses nervtötende Model erledigt hatte, konnte sie sich noch immer ausruhen, aber jetzt musste sie durchhalten! Nur leider sah das ihr Körper anders, dessen Energie wieder begann unruhig auszuschlagen und der feine Nebel sammelte sich dicht auf ihrer heller werdenden Haut, um wieder zu ihrem alten Zustand zurückzukehren. Stur biss Jayna ihre Zähne zusammen und verbot sich einfach aufzugeben, noch immer nicht recht realisierend, dass ihre restlichen Kräfte drohten von ihrem unkontrollierten Dämonenblut entzogen zu werden.
Als sie es schaffte ihren unklaren Blick wieder auf Ginny zu richten, war diese bereits dabei eine Lichtkugel in der Halle zurück zu lassen und zu fliehen. Der erste Gedanke der Dämonin war es, ihr zu folgen, doch verweigerte nicht nur ihr Körper jeglichen Dienst, auch ihr Blick wurde für einen Moment vom Prisma der Schönheit eingefangen. Die bunten Lichtspiele faszinierten sie und zogen sie in ihren Bann, bis die Helligkeit ihren Tribut zollte und das Brennen ihrer Augen stark genug wurde, dass sie aus dem Bann gerissen wurde. Ein ersticktes Keuchen entkam nur noch ihren Lippen, nachdem sie kraftlos in ihrer ursprünglichen Gestalt auf dem Boden zusammensackte und ihre Augen leidend mit ihren Händen verdeckte. Innerlich grollten tausende Flüche durch ihren Kopf, wüste Beschimpfungen und Drohungen, doch allmählich musste sie sich diese Niederlage eingestehen. Aber nicht nur sie, denn die Halbsaiyajin hat es tatsächlich geschafft zwei Dämonen zu entkommen, wenn auch mit einem Vorteil des Schattenwesens gegenüber.
Es brauchte einen Moment, wo sie sich schwerfällig auf alle Viere hievte und vorsichtig ihre Augen öffnete. Sie brannten noch ein wenig, aber da das Prisma nun verschwunden war, gab es kein grelles Licht mehr, das ihr schaden könnte. Doch obwohl sie ihre Niederlage einsah, war die Wut noch nicht ganz verschwunden, bloß dass sie sich jetzt auf jemand anderes richteten.
„Wo sind diese Idioten?!“, knurrte sie in den Raum, ohne jemand Bestimmtes anzusprechen. Sie erinnerte sich noch zu gut daran, dass sie eine der Experimente direkt abbekommen hat, die hier erforscht wurden und dass diese auf ihrer Haut gebrannt und anschließend eingezogen war, konnte nichts Gutes für sie bedeuten. Stattdessen machte sich sogar ein wenig etwas wie Angst in ihr breit, was das für ein Mittel gewesen sein und was es mit ihr anrichten könnte.
Hektisch suchte sie nach einer bekannten Aura, die sie zwei der Forscher im angrenzenden Gemeinschaftsraum zuordnen konnte. Während sie sich also langsam aufrichtete, fand ihr Blick noch abfällig zu ihrer Organisationskollegin, die nicht einmal den Anschein machte, als hätte sie Spuren vom Kampf getragen. „Hast du nicht noch was zu tun?!“, blaffte sie unfreundlich und tauchte im nächsten Schatten ein, um die kurze Distanz durch die Zwischenwelt zurück zu legen und einen der Forscher grob gegen den Billiardtisch zu drücken, an dem er gerade stand.
„Was für Flüssigkeiten bewahrt ihr in den Regalen des Labors auf?“, wollte sie zischend wissen und traf bloß auf einen verschreckten Blick des niederen Wesens. Nicht nur, dass dieser Angriff wortwörtlich wie aus dem Nichts kam, kannten ihre Kollegen in der Divine Devastation sie auch gar nicht so. Zwar wussten einige, mit denen sie in ihrer Freizeit zu tun hatte, dass ihre Laune durchaus mal umschlagen konnte, aber ihre Gewaltbereitschaft hielt sich innerhalb der Organisation in Grenzen. Bisher.
„E-experimente...“
„Schon klar“, knurrte sie zurück und festigte den Griff an dessen Kragen, der den Forscher leicht würgte. „Was für welche? Was passiert wenn man mit ihnen in Berührung kommt?!“
Der Mann ahnte bereits, worauf es hinauslaufen würde und tauschte einen hilfesuchenden Blick mit seinem Kollegen, der sich an dem Queue festhielt, als könne er sich damit verteidigen.
„E-es sind überwiegend G-enexperimente. Sie w-wurden noch nicht am lebenden Objekt getestet, deswegen...“ Die Angst war deutlich in der zitternden Stimme zu hören, die nur krächzend durch die abgeschnürte Luftzufuhr erklang.
„Zumindest bis jetzt.“ Jayna ließ ihn frustriert los und brauchte erst gar kein Fachwissen, um zu erahnen, was das für sie bedeutete. „Kann man verhindern, dass es Wirkung zeigt? Oder es dann rückgängig machen?“
Eine Schweißperle rannte dem bedrohten Mann die Schläfe hinab, was, neben der blassen Gesichtsfarbe und dem alarmierten Blick, Antwort genug sein dürfte. Mit einem tobenden „Scheiße!“ trat sie den schweren Billiardtisch mit einem unangenehmen Quietschen zurück, bereute diese Anstrengung im nächsten Augenblick aber zutiefst.
Bevor sie sich zum Gehen umwandte, warf sie beiden Forschern noch einen drohenden Blick zu. „Sucht gefälligst nach einer Art Gegenmittel, sonst seid ihr die nächsten, die als Versuchsobjekte dienen.“ Falls denn noch Gläser mit den Flüssigkeiten unbeschadet waren. Nach diesen klaren Worten tauchte sie wieder in ihrem Element ein und schlug direkt den Weg zu ihrem Zimmer ein. Sie fühlte sich im wahrsten Sinne des Wortes erschlagen und musste sich irgendwie um ihre Wunde kümmern. Aber zuerst musste sie wieder einen klaren Kopf fassen. Vielleicht  gab es doch noch eine Möglichkeit, wie sie diese Flüssigkeit von ihrem Körper bekam, selbst wenn sie diese nicht mehr richtig spürte. Und was gerade überhaupt mit ihr los gewesen ist, musste sie auch erst noch realisieren.


→ Wohnhaus A

(oot: Jaynas Aura kann man im Moment der Verwandlung vielleicht einmalig spüren und die Energie sehen, aber zukünftig soll sie bitte weiterhin nicht gespürt werden :3)
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte



BeitragThema: Re: Labor der Divine Devastation   

Nach oben Nach unten
 
Labor der Divine Devastation
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Das Labor-Zutritt nur an wenige
» Privates Labor 1-03 // Alice & Alison Morgan (Wesenspezifische Kräfte)

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Legend of Dragonball ::  :: Die Erde :: Süden :: Basis der Divine Devastation-
Gehe zu: