Legend of Dragonball

Crossover zwischen Dragonball, Fantasy und anderen Animes
 
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 Felix Pevensie

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Felix Pevensie
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BeitragThema: Felix Pevensie   So 14 Mai 2017 - 18:02


I won't fall, even if you said I was wrong
I'm not alive if I'm lonely, so please don't leave
Was it something I said or just my personality?


~Wann lernst du endlich das zu tun, was man dir sagt?~
-Zac Pevensie

~Halt die Klappe! Du tust so, als wärst du Dad, bist du aber nicht!~
-Felix Pevensie




FelixFee18 Jahre25. AprilGottgutCair ParavelGlücksgott
Spiegelbild
Gerne würde Felix äußerlich mehr seinem Vater gleichen, aber das war nur seinem großen hellhaarigen Bruder Zac vergönnt. Das einzige, was die beiden äußerlich zu verbinden scheint, sind ihre tiefblauen Augen, die besonders durch das dunkle Schwarz seiner Haare hervorstechen, von denen einige Strähnen ein wenig über die blauen Augen hängen, wenn er sie etwas unordentlicher frisiert hat. Das kommt bei dem jungen Glücksgott häufiger vor, da er selten  Stunden vor dem Spiegel verbringt, um sich die Frisur zurecht zu zupfen.
Felix hat einen recht schlanken Körper, was eindeutig an seinen guten Genen der Familie liegt, da er bei seiner Vorliebe für Süßes schon längst hätte waagrecht auseinander gehen müssen. Etwas, wofür ihn die Mädchen auf der Erde sicher beneiden würden. Trotz seiner Vorliebe für zuckerhaltiges Essen sammelt sich kein Gramm Fett zu viel an seinem Körper, wobei sich sogar noch durch die Schwertkämpfe gegen seinen Bruder leichte Muskeln an seinen Armen abzeichnen und er durch das Reiten auf seinem brauen Pferd Philip sich durchaus auch als sportlich-schlank bezeichnet.
Ebenfalls in seiner Körpergröße muss er sich Zac geschlagen geben, denn fünf Zentimeter trennen die beiden, da Felix lediglich 1,73 m misst.
Felix zieht sich meist eher schlicht und sportlich an. Zu seinen Lieblingsoberteilen gehört eine dunkle Trainingsjacke, die eng anliegt und auf seiner rechten Brust eine kleine Krone eingenäht ist.

Charakter

Felix ist der aufsässige Teil der Familie Pevensie, der schon immer durch seine recht ungehorsame Art glänzt, und unterscheidet sich dadurch von seinem großen Bruder, der anders als der Schwarzhaarige verantwortungsvoll für seine drei jüngeren Geschwister sorgt, während Felix nur dafür sorgte, die Nerven und die Geduld seines großen Bruders überzustrapazieren. Aus seiner Sicht ist das nicht einmal seine Schuld, schließlich behandelt Zac ihn wie ein kleines Kind, was er endlich unterbinden will. Nur klappt das mit seinem  unreifen Verhalten mehr schlecht als recht und scheint den Ältesten mehr aufzustacheln, als dass es seine brüderliche Strenge abschwächen würde.  
Felix zeichnet sich vor allem durch seine Eigensinnigkeit aus, die ihn immer wieder dazu bringt, die aufgestellten Regeln soweit zu dehnen, bis sie brechen, ohne dabei an die Konsequenzen für sein Handeln zu denken, da es ihm dafür an Weitsicht und Erfahrung mangelt.
In Verbindung zu den aufgestellten Regeln hasst er natürlich die Bevormundungen und Strafpredigten seines großen Bruders, die er oft mit trotzigen und bissigen Kommentaren quittiert. Da diese Standpauken häufig erfolgen, kommt Felix aber nie umher, sich schmollend und trotzig in sein Zimmer zurückzuziehen, was Zac' Meinung nur noch deutlicher unterstreicht. Jedoch ist der Älteste nun mal der Hochgott – oder vom Volk auch als Hochkönig bezeichnet – dessen Willen man sich in irgendeiner Weise beugen sollte. Auch etwas, was dem Jüngeren missfällt, da er zwar vom Volk respektiert wird, aber immer im Schatten seines hochköniglichen und prächtigen Bruders stehen wird.
Durch die mangelnde Weitsicht ist Felix leider auch etwas naiv und gutgläubig. Teilt man seine Meinung oder erreicht anders seine Sympathie kann man damit rechnen, dass sich der 18-Jährige ködern und manipulieren lässt.
Sein Lehrmeister Aslan spricht in der Prophezeiung oft von Felix, dem Gerechten. Anfangs konnte er die Meinung des Löwen nicht teilen, da er das Leben selbst nicht als gerecht empfand, jedoch merkte er mit zunehmendem Alter, dass er sich in manchen Situation instinktiv richtig verhielt und er die Gerechtigkeit durchaus verinnerlichen konnte, auch wenn sie eher unbewusst statt gezielt zum Einsatz kommt.
Trotz manch schlechter Eigenschaften ist er jemand, auf den man sich verlassen kann, auch wenn er nicht der erste ist, bei dem sich seine Schwestern Rat oder Hilfe suchen würden. Seine kleine Schwester ist ein bevorzugtes Opfer seine Scherze oder sarkastischen Bemerkungen, muss aber immer mit der Konsequenz leben, von Zac wieder als unreif beschimpft zu werden. Durch dieses eine Wort legt sich immer ein Schalter bei Felix um und provoziert Streit mit seinem so erwachsenen Bruder.
Jedoch kämpfte er schon immer bei Schlachten mutig an Zac' Seite und war schon immer fasziniert von der Welt von Paravel, die Fabelwesen, Schwerter, Schilder und sprechende Pferde zu bieten hat, auch wenn er sich zu seiner Anfangszeit auf dem fremden Planeten eher misstrauisch und missmutig gezeigt hat.
Er ist ein kindlich begeisterter Krieger, der ungern einsieht, dass er noch viel zu lernen und sich noch verbessern muss. Da Zac ihm dies nach jeder Schwertkampfübung vorhält, wird das erst recht nicht angenommen.
Wenn ihn etwas persönlich betrifft, neigt er zur Impulsivität, ansonsten kann er sich in manchen Situation, die ihn nicht interessieren – was so ziemlich alles außerhalb seiner Familie ist – auch in Geduld üben.
Auch wenn er es nie offen aussprechen würde, liebt er seine Familie, die derzeit nur aus seinen Geschwistern besteht, über alles und möchte sie auf keinen Fall verlieren.
Da er seinen Vater durch die Mondjäger bzw. Vampire verloren hat, hegt er einen großen Hass auf diese Gruppe und Rasse und würde sich bei einer Begegnung nicht mehr beruhigen lassen.

Die wichtigsten Gegenstände seines Lebens sind ein Bild, welches seinen Vater zeigt und seine ritterliche Plüschmaus 'Reepicheep', die er aber in seinem Nachtschrank versteckt, da er ja zu alt für solch Spielzeug ist.

Vorlieben:
x sein Pferd „Philip“
x Schach
x Schwertkämpfe
x türkischen Honig / Süßigkeiten
x seine Glücks/Pechbringende Fähigkeit

Abneigungen:
x nicht ernst genommen zu werden
x Strenge & Bevormundungen
x in der Rangordnung hinter Zac stehen
x nervige Kinder
x Vampire / Mondjäger

Schwächen:
x dickköpfig
x widerspenstig
x quengelig und bockig wenn es um seinen Bruder geht
x naiv

Stärken:
x gerecht
x humorvoll
x guter Lügner
x mutig

Rasse & Fähigkeiten
Felix gehörte einst den Menschen an, wurde aber durch die Prophezeiung Paravels zu einem Gott und ist seither der Gott des Glücks.
Außerdem ist er mit einem der vier Wunschdrachen der Erde verbunden. Ihr Name ist Zephyr und sie ist der Drache des Wissens.

E
• Kleiner Ki-Ball
• Trainierte Geschwindigkeit
• Trainierte Reflexe
• Trainierte Angriffskraft
(Felix ist durch eine deutlich höhere Angriffskraft anfälliger in der Verteidigung und kann dafür leichter verwundet werden. Auch seine Ausdauer ist dadurch etwas geringer.)
• Sternschnuppe
(Ganz nach dem Motto "Wünsch dir was!" erzeugt Felix eine Sternschnuppe, die symbolisch für das Glück steht. Wenn man sie sieht, ist es natürlich erlaubt, sich etwas zu wünschen, jedoch liegt es der eigenen Willenskraft und Fantasie zu Grunde, ob das Glück der Person auch hold ist.)

D
• Glückslicht
(Felix erzeugt in seiner Hand ein grelles und sehr helles Licht, das die dunkelsten Räume erleuchten und den Gegner blenden kann.)
• Glücks-Fee
Felix ist es möglich mitwirkend Entscheidungen einer Person zu beeinflussen. Nicht zu verwechseln mit Telepathie. Felix kann nur über die jeweilige Entscheidung einwirken und keine anderweitige Gespräche mit der Person führen. Es ist eine Art abgeschwächte Form des Glückssiegels, das sich auf das Treffen von Entscheidungen bezieht und Felix, anders als das starke Siegel, keine Kraft sondern lediglich Konzentration kostet. Dabei kann er jedoch die Leute auch bewusst zu der falschen Entscheidung drängen – außer sie haben die Sternschnuppe gesehen, dann verstärkt sich das Glück automatisch. Natürlich ist es möglich, mit starkem Willen seinen Überredungskünsten nicht nachzugeben.
• Wesensbeschwörung
Indem er sein Pferd Philip mit seinem Ki markiert hat, kann Felix es zu jeder Zeit beschwören.

C
• Glücksschild (Energiebarriere)
• Fliegen mit Blitzgeschwindigkeit
• Key-Lightning
(Felix erzeugt aus seinen Augen einen Energiestrahl, der seine Gegner für eine halbe Stunde in leblose Schlüsselanhänger verwandelt. Diese Technik wirkt nicht, wenn der Gegner dem Strahl seiner Augen ausweicht. Außerdem ist es keine Technik, welche den Gegner irgendwelchen Schaden zufügt.)
• Wut des Gerechten
(Sein blaues Ki flammt auf und dient als eine Art-Kaioken, welche seine Kräfte und Geschwindigkeit nochmal erhöht)
• Fluch des Leides
Der erhaltene Schaden durch einen E, D oder C Angriff wird halbiert und mit dem Angreifer oder dem Verbündeten geteilt, wobei man nur einmal im Kampf den Schaden eines Angriffs halbieren kann.
Genauso ist es mit dieser Attacke möglich den Schaden, selbst von stärkeren Angriffen, auf sich zu übertragen, den eine verbündete Person erhalten oder sich selbst zugefügt hat. Auch dies ist pro Kampf nur einmal anwendbar.
Felix kann auch nicht steuern, in welchem Maße er diese aufnimmt, wodurch der ganze Schaden auf ihn übergeht. Deshalb muss der Einsatz auf diese Art wohl überlegt sein und nur im Notfall in Anspruch genommen werden, denn übersteigt der Schaden, den die betroffene Person erhalten hat, Felix' eigene Kraft, kann dies seinen Tod bedeuten.


B
• Teleportation
• Ki-Schwert (Schwertführung)
• Warp-Kamehameha
Der Energiestrahl ist etwas stärker als das herkömmliche Kamehameha. Die Besonderheit besteht darin, dass es an schnell wechselnden verschiedenen Stellen aufgeladen wird und am Ende ganz dicht am Gegner erscheint und abgefeuert wird. Die Aura des Angreifenden ist währenddessen aber weiter entfernt spürbar, was das einschätzen des Standorts deutlich erschwert. Kann mit sehr guter Reaktionsgeschwindigkeit/Reflexe ausgewichen oder einem ausgezeichneten Schild geblockt werden.)

A
• Göttliches Aurenspüren
• Trumpfkarte
(Getarnt als Kartentrick ist es Felix möglich allerhand Kräfte aus dem Ärmel zu zaubern, wobei er – was der Gegner nicht weiß – selbst entscheiden kann, welche Karte gezogen wird und die Entscheidung auch selbst trifft, von welcher Schandtat der Gegner heimgesucht wird. Mal ist es ein Blitz, der in Windeseile auf die Person nieder saust, mal ein Riss in der Erde, der sich plötzlich unter den Füßen des anderen auftut und in den Erdspalten einquetscht oder aus dem Nichts erscheinende messerscharfe Karten, die tiefe Wunden am Körper hinterlassen können sowie plötzlich auftretende starke Schmerzen ohne erklärliche Ursache.)
• Glückssiegel
Eine Fähigkeit, mit der Felix das Glück oder das Pech der anderen bestimmen kann. Eine mächtige Fähigkeit, weswegen er insgeheim scheut diese einzusetzen und sie stattdessen nur für Kleinigkeiten nutzt, wie etwa eine Bananenschale vor die Füße seines Bruders zu legen, damit dieser ausrutscht, beim Kartenspiel oder Schach mogelt oder Zac' Fähigkeit Karmareinigung erschwert.
Nutzt er die volle Kapazität dieser Fähigkeit beeinflusst dieses Siegel das gesamte Leben der Person, dem es auferlegt wird. Da er im Einsatz der vollen Kraft noch nicht geübt ist, würde Felix sich damit ebenfalls schaden und mehrere Wochen seine Kraft und Konzentration einbüßen, bis er sich wieder erholt hat. Auch diverse Heilfähigkeiten würden kaum Erfolg zeigen, seine Kräfte schnell wieder herzustellen. Anmerkung: Egal ob volle Kraft oder nicht, das Glück/Pech übersteigt nie das Schicksal einer Person, wovon Felix aber selbst noch nichts weiß und immer noch denkt, dass das Glück die stärkere Kraft ist.

• Göttlicher Orkan
Durch die Hilfe vom Wunschdrachen des Wissens/der Luft ist es Felix möglich, mächtige Orkanböen zu erschaffen, die sich zu einem Orkan bündeln und formen können. Der Wirbelsturm hat die Kraft rasend schnell seine Umgebung zu zerstören, ganze Häuser vom Boden zu lösen und kräftige Baumstämme aus ihrer Verwurzelung zu reißen.
So stürmisch und kraftvoll dieser Angriff ist, ist ein Einsatz dieser Attacke mit sehr hohen, eigenen Risiken verbunden. So kann es auch geschehen, dass Felix die Kontrolle über den Orkan verliert und selbst in den trichterartigen Sturm gezogen wird, wenn er keinen Einfluss mehr auf die Windstärke nehmen kann.
Der Orkan löst sich auf, sobald er den ersten sehr starken Kämpfer erfasst und großen Schaden angerichtet hat.

• Seele des Glücks
Felix erschafft einen großen Energieball, der in seiner Größe aber je nach Glücks-Arbsorbtion variieren kann. Die Attacke ist abhängig von seinem Umfeld. Er absorbiert Pech oder Glück von seinen Mitmenschen, was sich zu einer Energiekugel formt und eine ungeheure Kraft mit sich bringt. Anschließend ist er in der Lage sich zwischen dem Energieball und dem eigenen Absorbieren der Kraft zu einem fulminanten Schlag zu entscheiden. Je nach dem ob er das Pech von Menschen nimmt, geht er ein hohes Risiko ein, da diese Energie meist dunkel ist und für den Glücksgott schwer zu kontrollieren ist → mit Kontrollverlust ist zu rechnen.
Der Angriff kann mit einem Schild der Stufe B abgemildert werden.
Nach Ausführung der Attacke kann Felix vier Posts lang keine Energieattacken mehr nutzen und ist zwei Posts lang außer Gefecht gesetzt (zwar bei Bewusstsein, aber derart erschöpft, dass er nicht mehr stehen kann)
Eine weitere Schwäche der Attacke ist die Zeit, die er braucht, um die Energie zu bündeln. In dieser Zeit kann er keine anderen Fähigkeiten nutzen, um sich zu schützen und ist den Angriffen der Feinde im Grunde schutzlos ausgeliefert. Das Bündeln dauert je nach Größe ca. ein bis zwei Posts.

Lebenslauf
Felix wurde als drittes Kind in eine sehr liebenswerte, einfache Familie hineingeboren und herzlich von seinen älteren Geschwistern aufgenommen. Es gab keinen Grund sich nicht wohl zu fühlen. Besonders mit seinem großen Bruder, dem Ältesten der Pevensie-Geschwistern, verstand er sich am besten, da er sich auch mit ihm ein Zimmer teilen musste. Nichts, was dem damaligen Nesthäckchen gestört hat.
Gerne verbrachte er auch Zeit mit seinem Vater, wenngleich dieser auch oft arbeiten musste statt Zeit mit seinem verspielten Sohn zu verbringen. Felix hat oft sehnsüchtig zu Hause gewartet, bis er nach Hause kam, während seine älteren Geschwister ihn von der Warterei ablenkten. Von Kindesbeinen an, war sein Vater sein großer Held, weil er der Ernährer der Familie Pevensie war und somit als Vorbild fungierte. An zweiter Stelle stand dann aber sofort sein großer Bruder, der ihn jedoch ebenfalls verließ, als er eingeschult wurde. Felix fühlte sich so vernachlässigt, dass er seinen großen Bruder nur noch ignorierte und ihn nicht mehr an sich heran ließ. Wenige Tage später hatte Zac ihn mit einer Plüschmaus überrascht, welche sogar ein kleines Schwert um die Hüfte trug. Felix, der sich für Schwerter, Ritter und alle möglichen Superhelden begeistern konnte, nahm das Geschenk überglücklich an und war Zac auch gar nicht mehr böse, dass er wegen der Schule nun weniger Zeit mit ihm verbringen konnte. An manchen tagen, an denen er mit seinen neuen Freunden spielte, hat Felix Reepicheep, so wie seine ältere Schwester ihn getauft hat, ganz fest an sich gedrückt und sich auf die Garderobe gesetzt, damit er der erste war, der Zac begrüßen konnte.

Kurz nach seinem fünften Geburtstag kam seine jüngste Schwester zur Welt. Felix freute sich, weil er dann genau wie Zac auch einmal großer Bruder sein konnte und nicht immer nur der Jüngste der drei Geschwister. Während Zac immer für Serena sorgte, war es für Felix eher interessant, seiner kleinen Schwester Streiche zu spielen. Nie meinte er das böse, aber er fand Gefallen daran, sie ein wenig zu ärgern und es war für ihn auch eine kleine Genugtuung, weil sie als das neue Nesthäckchen der Familie die Aufmerksamkeit von seinen Eltern und von Zac bekam. Sein Vater hatte ihm aber erklärt, dass er immer noch genauso wichtig war und ohne ihn die Familie nicht vollständig wäre. Nach dem Gespräch mit seinem Vater reduzierte er die Späße auf ein Minimum, da es für ihn nicht in Frage kam, seinen geliebten Vater zu widersprechen. Nur als seine kleine Schwester ihn 'Fee' genannt hat und sich der Spitzname mittlerweile gefestigt hat, war er einmal ernsthaft sauer auf sie geworden. Seitdem nennt man Felix nur noch bei seinem Spitznamen um ihn zu ärgern.

Selbst als sein Vater seine Arbeitsstelle verlor und die Familie fortan kürzer treten mussten, bezeichnete Felix seinen Vater nach wie vor als Helden. Er genoss es sogar, dass er ihn nun nicht mehr mit seinen Arbeitskollegen teilen musste und verbrachte sehr viel Zeit mit ihm. Der zweitgeborene Sohn der Familie war zu dieser Zeit ungefähr acht Jahre alt und hat nicht gedacht, dass sein Vater dann viel zu schnell wieder Arbeit finden würde. Nicht aber in seinem herkömmlichen Job, sondern für eine Anti-Vampir Eliteeinheit, wie er aber erst später erfuhr, da seine Eltern ihn vor dieser Wahrheit schonten. Sie verabschiedeten sich herzlich von seinem Vater, wobei Felix dieser Abschied am schwersten fiel, aber er versprach ihm, bald wiederzukommen. Auf dieses Versprechen verließ er sich und bis dahin konnte er mit seinen Geschwistern Zeit verbringen.

Doch nur Tage später wurde ihm klar, dass nichts mehr so war wie früher. Immer wenn Felix draußen spielte, musste er vor Anbruch der Nacht zu Hause sein. Einmal jedoch verspätete sich er Jüngste und schlich sich ins Haus, um seinem Bruder von seinem Besuch im Tierheim zu erzählen. Er hatte sich dort mit einem Hund angefreundet und durfte mit ihm spielen. Doch anders als früher war Zac streng und war ihm schroff ins Wort gefallen, dass er nicht wieder so spät nach Hause kommen durfte. Er hat noch so viel mehr gesagt, was Felix getroffen hat, weil er das von seinem großen Bruder nicht erwartet hatte. Ohne Abendessen zog er sich ins Bett zurück, versuchte aber einige Tage seine Mutter und seine Geschwister auf den Hund anzusprechen.

Die Mutter verneinte bestimmt, doch Felix gab sich nicht zufrieden mit der Antwort und kehrte nur einen Tag später mit dem Hund zu seiner Familie zurück. Es war ein paar Tage vor Zac' Geburtstag gewesen, so sollte der Hund für ihn als Geschenk dienen. Die Mutter hatte nicht die Kraft mit ihrem jüngsten Sohn zu diskutieren, weswegen sie dies Zac überließ, der ihn einmal mehr beschimpfte, obwohl er schon mal gesagt hatte, dass er sich selbst auch ein Haustier wünschte und der Dunkelhaarige ihm nur eine Freude machen wollte. Nachdem Felix sich weinend auf sein Zimmer zurückgezogen hatte, brachte Zac den Hund ins Tierheim zurück und entschuldigte sich dort für die Unannehmlichkeiten. Zu Hause war es dann Felix, der ihm Vorwürfe machte und damit drohte, dass Reepicheep ihn mit seinem Schwert erdolchte, wenn er nicht aufhörte, so streng und fies zu sein.

Das Verhältnis der beiden Brüder wurde über die Jahre hinweg zunehmend kälter und Felix' Antworten patziger. Er dachte nicht daran, auf seinen großen Bruder zu hören, als wäre er nun das neue Familienoberhaupt. Er wollte, dass sein Vater endlich zurückkehrte und machte mit seinem Trotz seiner Mutter und Zac das Leben schwer.

Eines Tages, Felix war vor kurzem zwölf Jahre alt geworden, erreichte die Familie ein Anruf, dass der Vater verstorben sei. Felix wollte das nicht wahrhaben und verschloss sich die ersten Tage vor seinen Geschwistern, während die Mutter mit sich zu kämpfen hatte. Stunden hat er am Fenstersims gesessen und in die dunkle, regnerische Nacht gestarrt, wartend und suchend nach dem Familienoberhaupt, das Zac nie ersetzen konnte. Irgendwann hat Zac ihn dann angesprochen und vom Fenster geholt, doch seine Worte hat Felix nicht hören wollen. Er wollte nichts mit einer Beerdigung zu tun haben, worauf schließlich ein lautstarker Streit zwischen den Brüdern entstand. Wieder fiel der Begriff 'unreif' von Zac' Seite. Dieses Wort hat Felix genutzt um ihn lautstark anzuschreien, zur Seite zu schubsen und verzweifelt in die kalte Nacht zu laufen. Seine gedankenlose Handlung blieb nicht ohne Konsequenzen. Er erkrankte schwer und der einzige, der ihm keinerlei Vorwürfe machte, war Zac. Nicht als er sich geweigert hat, sich ins Krankenhaus bringen zu lassen, seinen Besuch kategorisch ausgeschlossen hat noch als er aus der Klinik zurückkehrte.
Was er in all seiner Trauer jedoch nie bemerkte, war, dass seine Mutter immer schwächer wurde. Er war so in seinem Selbstmitleid und seiner Wut über den Tod seines Vaters versunken, das er sich einzig und allein auf sich und auf das Streiten mit seinem großen Bruder konzentriert hat.

Den nächsten heftigen Streit hatten die Brüder, als ein Vater-Sohn Tag veranstaltet wurde. Felix erinnerte sich noch daran, wie Zac mit dem Vater dort gewesen ist und davon geschwärmt hat. Ihm war das nun nicht mehr vergönnt. Zac' Angebot, mit ihm hinzugehen, brachte das Fass zum Überlaufen und Felix redete nach der Auseinandersetzung für ein paar Tage kein Wort mehr mit Zac, dem er grollte, dass er dieses Erlebnis noch mit dem geliebten Vater verbringen durfte. Ohnehin erkannte er in den Jahren ohne ihn, wie ähnlich Zac ihm geworden ist. Sogar sein Äußeres. Während er immer noch der kleine Junge war, konnte er seinem Bruder beim Wachsen zusehen. Je ähnlicher er ihm wurde, desto größer wurde seine Abneigung gegen Zac, den er nicht als Vater sondern als großen Bruder wollte. Es tat weh, dass er nun irgendwie beides für ihn sein sollte und ihn so streng behandelte. Geheimnisse, die er damals nur ihm anvertraut hätte, fraß er nun in sich hinein. Auch Reepicheep konnte er seine Geheimnisse nicht anvertrauen, war er doch nur ein Stofftier, mit dem große Jungs nicht mehr spielten.

Die Spitze des Eisberges war erreicht, als ein Monster die Erde bedrohte, was Felix bis zu diesem Zeitpunkt für unmöglich hielt. In einem Angriffsrausch vernichtete es ganze Häuser, weswegen sich die Pevensies in einen Bunker zurückziehen mussten. Felix jedoch rannte zurück ins Haus, um das Bild seines Vaters und Reepicheep zu holen. Zac konnte ihn gerade noch rechtzeitig nach unten drücken, damit sie dem Angriff entkommen konnten. Die spitzen Scherben bohrten sich in Felix' Haut. Als sie im Bunker gerade noch rechtzeitig Schutz fanden, war es dieses mal nur Zac, der den Jüngeren verbal attackierte, während dieser seine Tränen nicht mehr zurückhalten konnte und von der Mutter in den Arm genommen wurde. Er hatte nur das Bild seines Vaters retten wollen, das war alles was Felix von ihm geblieben war. In der selben Nacht hat Zac ihm dann kommentarlos die Scherben mit einer Pinzette aus der Haut gezogen. Eine Narbe behielt er bis heute, die ihn immer an diesen einen Tag erinnerte. Das Monster war von irgendwelchen Kämpfern bezwungen worden, was Felix wiederum faszinierte. Er würde auch gerne einmal so kämpfen können, was er auch Zac in einem Anflug von Euphorie erzählt hatte. Dieser hatte nur geschnaubt und ihm war herausgerutscht, wodurch sein Vater umgekommen ist. Seitdem verabscheute Felix diese Einheit und die Vampire, wegen denen diese Spezialeinheit überhaupt erst ins Leben gerufen wurde.

Nur wenig später verschlechterte sich der mentale und körperliche Zustand drastisch. Felix hat gedacht, sie habe sich nur erkältet, nichts dramatisches, jedoch war es mehr als das. Sie wurde auf offener Straße ohnmächtig und wurde in einen Unfall verwickelt. Seitdem liegt sie im Koma. Felix litt sehr darunter und wollte sie oft besuchen, doch seine älteren Geschwister verboten es, da sie Ruhe brauchte. Er glaubte den beiden. Jedoch mussten sie – ohne Erziehungsberechtigten – zu einem Verwandten außerhalb der Stadt ziehen. Insgeheim war er ganz froh, dass Zac noch nicht volljährig war und die Erziehung übernehmen durfte. Wobei er ihn wohl ohnehin in ein Heim abgeschoben hätte. Daran, was sein Bruder alles für seine Geschwister aufgeben musste, dachte er nicht ein einziges mal.  

Auf dem Land fand Felix es zwar bedeutend langweiliger, aber es ließ sich aushalten. Seine jüngere Schwester animierte die Geschwister immer wieder zu neuen Spielen. Oft war es Baseball oder Fußball und manchmal fühlte es sich sogar so vertraut an, dass Felix sich dabei ertappte, daran zu denken, dass die Eltern irgendwo im Haus waren und das Abendessen vorbereiteten.  
Felix mahnte sich, nicht mehr daran zu denken und das gelang ihm durch die Ablenkung seiner Schwester, die von einem fernen Planeten und einem Löwen berichtete. Felix hatte nur einen sarkastischen Scherz für so einen Unsinn übrig, spielte sich auf, als wäre er genauso erwachsen wie seine älteren Geschwister, doch sogar dafür rügte Zac ihn, weil er seine Schwester verspottete.
Eines Nachts kam die Jüngste nicht nach Hause, weswegen der Älteste seine Schwester und ihn weckte und mit ihm zum Wald aufbrach, von dem Serena erzählt hat. Irgendwann heftete sich sein Blick an die Straßenlaterne und sie fanden sich plötzlich in einem anderen Wald wieder. Serena begrüßte ihre Geschwister und stellte ihnen den Löwen Aslan vor, der ihnen von einer Prophezeiung berichtete. Aber zuerst mussten sich die Brüder streiten, weil Felix sich nicht bei Serena entschuldigen wollte, da er ihr nicht geglaubt hat. Nur widerwillig tat er es dann, stand dem Planeten Paravel deshalb jedoch extrem misstrauisch und missmutig gegenüber. Auch die Prophezeiung klang für ihn nicht zu seinen Wünschen. Zac sollte ein Hochgott werden und gegen den aktuellen Gott antreten, um sich zu beweisen. Die jüngeren Geschwister dagegen blieben außen vor und mussten zusehen, wie Zac sich auf den Kampf vorbereitete.
Zu der Zeit lernte Felix das Pferd Philip kennen, auf dem er lernte, zu reiten und sich die Zeit vertrieb, wenn er schon auf diesem Planeten bleiben musste, welcher zugegeben sogar nach seinem Geschmack war. Er konnte mit Schwertern kämpfen, sogar eine Rüstung hat er sich mal angezogen und so getan, als wäre er ein prächtiger Ritter, der die Paraveler verteidigen musste. Aber all diese Ehre sollte seinem Bruder gebühren, der den Kampf gegen Miraz, den vorherigen Schicksalsgott gewann, ihn aber nicht töten wollte. Miraz hatte weniger Skrupel und hätte Aslan nicht eingegriffen und ihm seine Kräfte geraubt, wäre sein Bruder nun tot. Felix hat es nicht für möglich gehalten, aber als Miraz sein Schwert in Zac' Rücken versenken wollte, war ihm vor Schreck sein Herz stehen geblieben. Die kurzzeitige Sorge verdrängend konzentrierte sich auf die Kräfte, die nach dem Kampf auf die Geschwister übertragen wurden. Wie erwartet hätte es großkotziger nicht sein können, als man seinen Bruder, den Hochgott, als Zac, den Prächtigen bezeichnete. Jedoch hielt er sich an diesem Tag zurück, genoss es ein König zu sein und auf einem Thron zu sitzen. Er hat seinen Bruder sogar einmal angelächelt, den Blick jedoch schnell wieder abgewandt. Das Leben auf der Erde als einfacher Mensch war er Leid, er mochte es Kräfte zu besitzen und regelmäßiges Training zu bekommen. Die Schwertkämpfe bereiteten ihm auch viel Freude, nur dass Zac immer gegen ihn gewann, gefiel ihm nicht. Das änderte sich auch nicht, als sie von Aslan im Camp zu Göttern ausgebildet und mit ihren Kräften umzugehen lernten.
Felix hat nur zwei Sachen von der Erde mitgenommen. Das Bild seines Vaters, das auf seinem Nachttisch stand und Reepicheep, der es aber nicht an eine sichtbare Stelle seines Zimmers, welches er sich mit seinem Bruder teilen musste, geschafft hat. Obwohl er die Kräfte eines Gottes besaß, ziert sein Handgelenk immer noch der Kratzer, den er durch die Glasscherbe bekommen hat. Als wollte das Schicksal, dass er auf ewig an diesen Tag erinnert wurde.

Administratives
Yato aus Noragami

Ginny 24 (Nuriel &) GinnyWeitergabe: N


Zuletzt von Felix Pevensie am Mo 29 Jan 2018 - 14:00 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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