Legend of Dragonball

Crossover zwischen Dragonball, Fantasy und anderen Animes
 
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 Fabrikgelände

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Dende
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BeitragThema: Fabrikgelände   Fr 24 Nov 2017 - 1:29




Fabrikgelände

Um den Schein der stillgelegten Fabrik nach Außen hin noch zu wahren, wurde am Außengelände nicht viel geändert. Das Vordach sieht noch immer beschädigt aus, Graffiti ziert die Wände und Pflanzen dominieren die Mauern und sprießen aus dem gerissenen Betonboden. Die ein oder andere Scheibe ist sogar eingeschlagen. Es soll schließlich niemand wissen, dass sich eine Organisation in dem verlassenen Gebäude niedergelassen hat, weswegen vorläufig nicht geplant ist, den Außenbereich zu erneuern.



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Shinon
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BeitragThema: Re: Fabrikgelände   Sa 7 Apr 2018 - 21:07

#023 | Violett & Nancy & Shinon
cf - Verath

Seit dem Besuch von Tania und Enya waren nun bereits einige Monate vergangen. Shinon hatte sich immer noch nicht ganz damit anfreunden können, dass sie sich scheinbar ein wenig geändert hatte. Aquarius begrüßte ihre Veränderungen, aber er war auch schon immer darauf erpicht gewesen ihr zu helfen. Er war froh, dass es ihr besser zu gehen schien, was aber nicht an dem Drachen und auch nicht an dem zweiten Lehrling des Drachen lag. Einzig und allein ein kleines Fellknäul war dafür verantwortlich. Fina, wie Shinon das kleine Tier nannte - weil Dan es so getauft hatte, ließ ihr Herz ein wenig auftauen. Wenn das kleine Tier in ihrer Nähe war, fühlte sie sich gleich nicht mehr so einsam, wie sie sich sonst immer fühlte. Fina konnte nicht alles perfekt machen und Shinon fühlte sich noch immer zerbrochen... doch wenigstens schien ein wenig Licht zu ihr zurückgekehrt zu sein. Die Drachenseele ging häufiger außer Haus, um Futter zu besorgen oder mit dem kleinen Geschöpf spazieren zu gehen. Sin stritt sich seltener mit den Bewohnern ihres Dorfes wegen des Grabes ihrer Schwester. Tatsächlich wagten die Dorfbewohner es trotz weniger Widerstand durch die Blauhaarige nicht, das Grab anzurühren und Fenja woanders zu beerdigen. Vermutlich fürchteten sie die Rache des Feuerdrachen. Oder aber sie hatten noch immer Angst, dass sie Sin dann zur Weißglut treiben würden. Obwohl auch den Dorfbewohnern auffiel, dass Shinon weniger reizbar war, wollte es doch niemand auf die Spitze treiben. Und natürlich hatte die Drachenseele trotzdem kaum Kontakt zu den Menschen gehabt. Nur das Nötigste, wenn sie einkaufen musste oder etwas in der Art.
Seit fast einer Woche nun allerdings trübte sich die Laune der Blauhaarigen zunehmend. Fina schwächelte, hatte weniger Lust daran raus zu gehen oder zu toben. Sie lag den Großteil des Tages eigentlich nur auf ihrem Bettchen und döste. Shinon hatte nach dem dritten Tag auch eine erhöhte Temperatur bemerkt, die ihr Sorgen bereitete. Sie war zwar schon zu einem Arzt mit ihrem kleinen Freund gegangen, doch die Ärzte auf Dragonis konnten ihr nicht helfen. Mal davon abgesehen, dass solch ein Tier nicht üblich auf dem Drachenplaneten war, wussten sie nicht, wie sie Fina helfen könnten. So ging Shinon schlussendlich sogar in ihrer Verzweiflung zu Aquarius und bat den Wasserdrachen um Rat und Hilfe. Der Wasserdrache konnte Fina direkt auch nicht helfen, doch er suchte zwei Tage lang nach Informationen, während Shinon sich bemühte Fina auf dem Damm zu halten. Schlussendlich hatte Aquarius einen heißen Tipp für sie. Auf der Erde schienen die Symptome behandelbar zu sein, wenn nicht sogar die ganze Krankheit dort behandelt werden konnte. Shinon drückte das kleine flauschige Tier sanft an sich und bedankte sich bei ihrem Lehrmeister, bevor sie eilig zu der Raumkapsel lief, mit der sie bereits zuvor eine Reise unternommen hatte, als sie eine Auszeit von Dragonis gebraucht hatte. Die Kapsel war seitdem nicht besonders gut versorgt worden, weil Shinon keinen Grund gesehen hatte sich darum zu bemühen.. allerdings musste es einfach reichen, um sie zur Erde zu bringen. Die Koordinaten hatte sie von Aquarius erhalten, also setzte sie sich in die Kapsel und plazierte Fina sanft auf ihrem Schoß. Das kleine Tier gab keine besondere Regung von sich, sondern schlief unruhig weiter, atmete recht angestrengt. Sin machte sich höllische Sorgen um ihre Partnerin.. Wenn sie auch noch Fina verlieren würde, wüsste sie wirklich nicht, was sie tun würde. Dann hätte sie wirklich jeder verlassen, der ihr etwas bedeutete...
Mit Tränen in den Augen startete sie die Raumkapsel und machte sich auf den Weg zur Erde. Wie lange die Reise dauerte wusste sie gar nicht so genau, dafür waren ihre Gedanken viel zu sehr bei ihrer Freundin... Erst als das Signal ertönte, dass sie sich der Erde näherten, kehrten ihre Sinne zurück in die Realität. Allerdings bemerkte sie dabei auch, dass die Landung nicht lustig werden würde. Die Maschine schien mehr Versorgung benötigt zu haben in der Zeit, in der sich niemand um sie gekümmert hatte. So wurde bereits der Anflug sehr ruckelnd.. die Landung konnte man dann eher als großen Knall bezeichnen. Nicht genug abgebremst knallte die Raumkapsel neben ein altes Fabrikgebäude, wobei Shinon Fina fest in den Arm nahm, um sie vor dem Aufprall zu schützen.
Gut 5 Minuten brauchte Shinon, um wieder klar denken zu können. Sie war gegen Ende der Bruchlandung aus der Raumkapsel geflogen, wobei sie Fina noch immer im Arm gehalten hatte. Das kleine Tier keuchte träge in ihren Armen, sodass Shinon sie reflexartig los ließ, als hätte sie Angst den Fuchs zu zerquetschen. "Fina?", murmelte Shinon leise und rappelte sich ein wenig auf, sodass sie wenigstens schonmal auf den Knien war. Lediglich kleine Schürfwunden hatte sie davon getragen, als sie aus der Raumkapsel geschleudert wurde. Fina schien äußerlich unverletzt, doch das Fieber schien weiter gestiegen zu sein. Shinon hatte das Gefühl der Körper des kleinen Tierchens glühte förmlich. Beunruhigt nahm sie Fina sanft auf ihre Arme und rappelte sich langsam auf, wobei sie beinahe einmal vornüber gekippt wäre. "Ich helfe dir... du musst nur noch etwas durchhalten", flüsterte sie ihrer Gefährtin leise zu und schaute sich schnell um. Wo war sie hier gelandet? Das sah absolut nicht bewohnt aus und auch nicht wirklich hilfreich. Hier würde sie mit Sicherheit keine Hilfe finden. Sie müsste eine Stadt finden. Dort gab es sicherlich Ärzte. Jedenfalls eher, als an so einem Ort hier. Kurz warf sie nochmal einen Blick auf die Raumkapsel. Ob sie damit wohl wieder nach Hause kommen könnte? Unwichtig! Jetzt musste sie erstmal ihrer Partnerin helfen!
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Nancy
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BeitragThema: Re: Fabrikgelände   So 8 Apr 2018 - 5:15

Shinon | Nancy | Violett

cf: westlicher Wald (Paravel)

Es waren ein paar Tage vergangen seit dem Vorfall in Paravel, welcher der Eishexe noch immer in Erinnerung geblieben ist, als wären nur ein paar Stunden vergangen. Die geröteten Flecken auf der bleichen Haut waren mittlerweile verschwunden und die gewöhnte Kälte breitete sich im Büro aus, in dem sie die meiste Zeit in den letzten Tagen verbracht hat. Um ihren eigenen hohen Ansprüchen zu genügen, arbeitete sie fleißig und zielstrebig daran ihr Ziel zu erreichen. Wenn sie die Informationen nicht aus erster Hand sammeln konnte, hat sie einige Bücher durchforstet, um diverse Informationen, unter anderem zu den vier Wunschdrachen zu sammeln. Neben Shenlong waren die anderen drei Drachen eher unbekannt und es ließ sich nicht mit Gewissheit sagen, ob es stimmte, dass jene drei Drachen in kleiner Gestalt auf der Erde ihr Unwesen trieben. In Büchern fanden sich auch nur ungenaue Skizzen, was eine Suche nach diesen Dreien enorm erschwerte. Ohne fundierte Informationen darüber wollte sie Violett und den Anführer erst gar nichts davon berichten. Womöglich war es klüger, Jayna auf jemanden anzusetzen, der eventuell Details über die Wunschdrachen parat hatte, was auch den Effekt hätte, die Schattendämonin für eine gewisse Zeit sinnvoll zu beschäftigen.
Das selbe galt für ihre Gedanken, die immer wieder zu dem weißhaarigen Hochkönig schweiften. Sie klappte das dicke Geschichtsbuch zu und stellte es zurück in das Regal – direkt neben die als Buch getarnte Schachtel, in dem sich der Dragonball befand.
Nancy ließ das Gefühl nicht los, dass die Götter weitaus ungefährlicher waren, als Violett und der Anführer bisher annahmen.
Zacharias Pevensie mochte durchaus ein fähiger Kämpfer und Protektor seines Volkes sein, wenn er nicht gerade damit beschäftigt war, seine jüngsten Geschwister zu stillen, von denen sie schon damals mitbekommen hat, dass er besonders das Nesthäkchen behütete und den kleinen Bruder die Flügel stutzen musste. Doch so mächtig war er ihr neulich im westlichen Wald nicht erschienen. Er hat wie sie unter dem Feuer gelitten und hat lediglich einer Dryade befohlen, das Feuer zu löschen, statt selbst mit seinen kraftvollen Fähigkeiten für Entwarnung zu sorgen. Und zu allem Überfluss befasste er sich nicht mit seinen Dienern, sodass scheinbar jeder Eindringling in Cair Paravel ein und aus gehen konnte. Freudlos lachte sie bei dem Gedanken an ihre gehässige Meinung über den Hochkönig und seine Familie auf, während sie sich nachdenklich an die Wand lehnte und ihre Arme locker verschränkte. Das schwache Sonnenlicht, das durch die Lücken des Raffrollos drang, fiel unscheinbar auf das Antlitz der Hexe. Einen Moment lang herrschte Ruhe. Im Aufenthaltsraum unter dem Büro schien sich derzeit niemand aufzuhalten, alle gingen ihrer Arbeit nach oder befanden sich bereits in ihren Zimmern. Nancy genoss die Stille sichtlich, bis sie eine Aura bemerkte, die rasend schnell näher kam. Plötzlich sorgte auch eine kleine Erschütterung für das Aufsehen der Eishexe, die mit dem Zeigefinger den Plissee Rollo zur Seite schob und einen Blick auf das Gelände riskierte. Kleine Rauchschwaden stiegen dem Himmel empor und formten sich zu dünnen Streifen, je mehr sie an Höhe gewannen. Die Hexe verengte ihre Augen und erkannte eine Gestalt mit blauen Haaren unweit des Ursprung des Rauches. In ihren Armen ein fuchsähnliches Wesen in rötlicher Farbe. Sie und das Tier hatten hier eindeutig nichts verloren, selbst wenn es sich um eine unfreiwillige Bruchlandung handelte. In diesem Fall hatte sie eben das große Pech, hier gelandet zu sein. Einen kurzen Moment verharrte sie noch abwartend am Fenster, um zu sehen, was die Person tat, von der keine menschliche Aura ausging. Einige alarmierte Viertinstanzler waren bereits zu sehen, wie sie auf den unwillkommenen Gast zustürmten. Wie eine Horde dummer Hyänen benahmen sie sich, weswegen sich Nancy schnaubend abwandte. Sie wollte vermeiden, dass es zu solch einem unnötigen Drama wie im Labor kam und sich deshalb selbst darum kümmern. Da sie kein Mensch war, musste sie zunächst annehmen, dass von ihr eine gewisse Gefahr ausging, aber darauf war die Eishexe gefasst und wusste sich zu wehren.
Um sich den unnötigen Weg aus dem Büro zu ersparen, teleportierte sie sich in den Außenbereich und machte mit einer eindeutigen Geste klar, dass die Viertinstanzler sich zurückziehen konnten. Einer davon schlug der Hexe vor auf ihren Posten zu bleiben, für den Fall, dass sie sich als gefährlicher entpuppte als angenommen und erntete dafür einen drohenden Blick der Hexe. Ein weiteres Wort und die Zweifel an ihren Kräften waren für Nancy Grund genug den Viertinstanzler zu töten, doch da er einer der Neulinge in der Organisation war, ließ sie ihm dieses eine Vergehen ein einziges Mal durchgehen.
Furchtlos schritt sie auf die unbekannte Person zu. „Du hast dir einen ganz schlechten Landeplatz ausgesucht“, machte sich Nancy schließlich bemerkbar und musterte die Blauhaarige argwöhnisch, während sie mit verschränkten Armen auch das rote Tier in ihren Armen kritisch beäugte. Auch von dem Fuchs ging eine seltsame Aura aus, jedoch präsentierte sich diese so schwach, als würde das Leben in nicht allzu ferner Zukunft aus dessen Körper weichen. Die blauen Augen hoben sich aufmerksam, um jede kleine Regung im Gesicht der Blauhaarigen erkennen zu können. Ganz spurlos schien der Absturz mit der Raumkapsel nicht an ihr vorbei gegangen zu sein.
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BeitragThema: Re: Fabrikgelände   Mo 9 Apr 2018 - 11:23

CF: Himmelstempel


Shinon | Nancy | Violett - Bruchlandung mit Konsequenzen?
Ihr Ausflug war wirklich hervorragend verlaufen! Einen so mächtigen Mitstreiter auf ihrer Seite zu wissen, ließ sie breit grinsen. Selbst der Fakt, dass es sich bei diesem Mitstreiter um einen Mann handelte, der nicht einmal ein Dämon war, verdrängte sie gekonnt. In gewisser Weise hatte er eine dämonische Ader. Nur dank dieser Eigenart hatte sie ihn davon überzeugen können, sich ihrer Sache anzuschließen. Sie war gespannt darauf, was Nancy und die Anderen dazu meinten. Violett legte viel Wert auf die Meinung der höheren Instanzen … zumindest, solange sich die Meinung dieser mit ihrer eigenen deckten.

Während sie eher gemütlich durch die Luft trudelte, konnte sie mehrere Dinge wahrnehmen. Ein Streifen, der vom Himmel auf das Fabrikgelände zu sauste, dann einen lauten Knall und mehrere Präsenzen. Es war gerade alles so entspannt gewesen und sie hatte sich schon darauf gefreut mit dem Dragon Ball herum zu spielen und ihn von Dämonen holen zu lassen! Niedere Dämonen waren gehorsamer als Hunde und speichelten zudem den Dragon Ball nicht mit ihrem Maul voll, wenn sie ihn zurückbrachten.
Seufzend beschleunigte Violett und konnte Nancy ausmachen. Alles an ihr strahlte die Kälte aus, die ihr Herz fest im Griff hatte. Als Hexe gehörte sie nicht zu den Dämonen. Dennoch besaß Violett einige Sympathie für die frostige Person. Ihre Aura loderte um sie herum, während sie geradewegs auf das Fabrikgelände zusteuerte. Als sie nah genug war, ließ sie sich einfach fallen. Elegant landete sie in einiger Entfernung von Nancy, bewegte sich jedoch geradewegs auf sie zu.

“Kaum nimmt man sich mal einen Tag frei, geht alles drüber und drunter!“, kommentierte sie amüsiert die Lage. Nicht, dass sie sich effektiv daran störte, dass jemand hier scheinbar eine Bruchlandung hingelegt hatte. Ein Objekt, dass wohl für den Lärm gesorgt hatte, lag stark beschädigt herum, während eine leicht lädierte Frau herumstand und sich zu orientieren versuchte. Im Arm trug sie ein kleines Pelzknäul.
Mit in den Hosentaschen verborgenen Händen, begutachtete sie die Frau aus moderater Entfernung. Violett bemühte sich nicht darum, ihre boshafte Aura zu verbergen. Bruchpiloten, die in ihrem Gebiet landeten, sollten wissen worauf sie sich einließen. Vor allem bei Violett. Die junge Frau sah hilflos und orientierungslos aus. Sollte sie ihr helfen? Von sich aus sicherlich nicht. Eine Dämonin schien sie nicht zu sein – optisch erinnerte sie stark an einen Menschen, doch erfahrungsgemäß verhieß das nichts. Auch die Saiyajins waren äußerlich nicht von Menschen zu unterscheiden – sah man einmal vom Affenschwanz ab, den manche Vertreter der Gattung besaßen.
Nancys Aussage, dass sie sich einen schlechten Landeplatz ausgesucht hatte, bestätigte sie gedanklich lediglich. “Ich stelle mal die Vermutung in den Raum, dass du hier eigentlich gar nicht hinwolltest?“ Im Grunde hätte sie diese Vermutung gar nicht in den Raum stellen müssen. Es war offensichtlich, dass es sich um eine Bruchlandung gehandelt hatte.

Neugierig ging sie auf die Raumkapsel zu und stupste sie mit ihrem Fuß an. “Sieht kaputt aus … “, bekundete sie fast schon bedauernd und sah dann zu Shinon. “Bevor du dich vom Acker machst, würde ich doch gerne wissen, mit wem wir es zu tun haben.“ Violett lächelte sie aufgesetzt höflich an und dachte vorerst nicht daran sich selbst vorzustellen.
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Shinon
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BeitragThema: Re: Fabrikgelände   Di 24 Apr 2018 - 20:15

#024 | Violett & Nancy & Shinon

Sanft hielt Shinon ihre kleine Gefährtin in den Armen und überlegte, wo sie hingehen sollte. Zunächst kam ihr dieser Ort wirklich nicht so vor, als wäre er belebt und somit bedeutete das, dass sie hier keine Hilfe finden würde. Und Fina brauchte endlich jemanden, der sie retten konnte. Die Drachenseele wollte sich abwenden, sich auf die Suche nach Hilfe machen, als sie etwas wahrnahm. Als sie sich zur Seite drehte konnte sie schließlich eine Frau mit hellen Haaren erkennen, die auf sie zukam. Skeptisch verengte Sin die Augen. Zwar war sie sich bewusst, dass sie Hilfe brauchte, aber sie war immer noch ein misstrauisches mies gelauntes Wesen. Da war es vermutlich normal, dass man nicht der ersten komischen Person, die auf einen zu kam, von seinen Problemen erzählte. Mal davon abgesehen, dass diese Person irgendwie nicht so aussah, als wäre sie unbedingt freundlich. Aber für Shinon sah niemand so aus, als wäre er freundlich. Und Shinon war es schließlich auch nicht.
Fina ein wenig mit den Armen bedeckend, obwohl diese wohl schon längst bemerkt worden war, hob Shinon den Blick und reagierte nun auf die Eishexe. "Den hab ich mir nicht ausgesucht. Sieht auch nicht so aus, als hätte ich irgendwas beschädigt", antwortete Shinon und warf nochmal kurz einen Blick auf die Absturzstelle. Hier war doch eigentlich alles schon ziemlich runter gekommen. Und da sie nicht genau auf dem Gebäude gelandet war, hatte sie nicht einmal die Ruine vollständig in Beschlag genommen. Die blauen Augen wanderten wieder zurück zu der Eishexe, bis dann noch ein komisch violettes Wesen dazu kam. Shinon runzelte kurz die Stirn, stellte für sich im Kopf allerdings fest, dass dieser Planet wohl von verschiedenen Wesen bevölkert war. Das war gut, dann müsste sie sich nicht allzu bedeckt halten. Soweit jedenfalls der erste Eindruck. Abgesehen von diesem ersten Eindruck allerdings besaß dieses violette Wesen eine Aura, die Shinon nicht sonderlich zusagte. Dass sie irgendwie böse wirkte war nicht einmal der Punkt. Shinon war auch nicht das Gute in Person. Aber sie wirkte bedrohlich. Und das wiederum gefiel der Drachenseele überhaupt nicht. Trotzdem gab sie selbst deswegen nicht mehr von ihrer Aura preis. Stattdessen musterte sie Violett einen Moment schweigend. Erst nach einem kurzen Moment des Überlegens antwortete sie dann: "Nein, ich wollte nicht unbedingt in diesem Gebiet landen. Aber dieser Planet war mein Ziel." Hätte sie es steuern können wäre sie aber dennoch in einem abgelegenen Ort gelandet. Da war dieser Ort hier gar nicht so verkehrt, wenn sie ehrlich sein sollte... aber das ging diese beiden Gestalten ja nichts an. Schlecht laufen würde es, wenn die beiden sich am Ende noch gegen sie stellten. Shinon wüsste nicht, ob sie gewinnen könnte, aber mit Fina in der Schusslinie, würde sie nicht einmal richtig kämpfen können. Die kleine Füchsin würde nichts mehr ertragen können, also musste die Blauhaarige diese Sachen möglichst entspannt regeln. Obwohl das nicht so ihr Gebiet war...
"Ist auch kaputt", bestätigte Shinon die Aussage der violetten Gestalt und wanderte dabei mit dem Blick zwischen der Eishexe und dem ungesunden Hauttyp hin und her. "Ich...!", fing Shinon in einer kräftigeren Tonlage an, wurde allerdings von einer Bewegung ihrer Füchsin aus dem Konzept gerissen. Sofort wanderte ihr Blick zu Fina, die aber immer noch die Augen geschlossen hatte und sich lediglich enger an ihre Partnerin drückte. Verärgert biss sich Sin auf die Unterlippe und hob den Blick wieder an. Sie hatte keine Zeit verdammt! "Mein Name ist Shinon. Ich verschwinde natürlich, wenn ich hier nicht erwünscht bin... aber ich brauche Hilfe. Mein Gefährtin ist krank...", gab Shinon gezwungen höflich von sich. Innerlich erwürgte sie die beiden Gestalten bereits, aber das konnte sie nicht tun. Sie brauchte jemanden, der sich hier auf dem Planeten auskannte, damit sie einen Arzt finden würde. Oder aber, die beiden konnten ihrer Freundin sogar helfen.. Egal um welchen Preis, aber Shinon konnte Fina nicht auch noch verlieren! Sie war das letzte Wesen auf der Welt, was ihr am Herzen lag. Shinon wüsste nicht, was sie tun würde, wenn die Füchsin plötzlich aus ihrem Leben gerissen werden würde. Sie war ihr Anker, der sie im Leben hielt...
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Nancy
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BeitragThema: Re: Fabrikgelände   Mo 30 Apr 2018 - 5:57

Mit Violett hat Nancy an diesem Tag nicht mehr gerechnet. Umso überraschte wandte sie sich der Anführerin zu, die sogleich die Bruchteile der Raumkapsel beäugte, für die sich die Eishexe zu Anfang nicht interessierte. Nur insoweit, dass diese Überreste einer funktionierenden Maschine an einem Ort gelandet ist, dem es besser hätte fernbleiben sollen. Damit wegfliegen würde die Blauhaarige sicher nicht mehr können, aber womöglich konnte sie andere Lösungen aus dem Ärmel zaubern, wenn sie schon nicht die Aura eines schwächlichen Menschen besaß. Die Unbekannte machte auf Nancy einen lauernden, abschätzigen Eindruck, der nicht von Angst sprach, sondern ein gewisses Selbstbewusstsein ausstrahlte. Das bestärkte Nancy in der Annahme, dass mehr hinter der Fassade einer äußerlich menschlichen Gestalt stecken musste. „Beschädigt nicht“, erwiderte Nancy mit gehobenen Brauen, was den Eindruck verstärkte, von oben herab von der Eishexe angesehen zu werden. „Aber eingedrungen ist eingedrungen.“
Violett gesellte sich zu ihnen und begann ein sinnloses Geplänkel zu starten, auf das die Eishexe gerne verzichtet hätte. Weder interessierte sie der Name, noch weswegen sie hier war. Sie wollte nur wissen, um welche Rasse es sich bei dieser Kreatur handelte und welche Kräfte in ihr schlummerte, da sie womöglich interessant für die Divine Devastation sein könnte. Eventuell ließ sich dadurch heraus finden, wer diese Maschine gebaut hatte, mit der man im Weltall, aus dem sie offensichtlich gekommen war, fliegen konnte. Da es für einige Krieger möglich war, sich von einem zum anderen Planeten zu teleportieren, war ein Raumschiff im Grunde nicht mehr dringend von Nöten, doch Nancy ging es ausschließlich um die Intelligenz, über die die jeweilige Person verfügen musste, um so etwas zu bauen. Da seit einem Ausraster der Schattendämonin einige Wissenschaftler vorerst nicht mehr zur Verfügung standen, benötigten sie neue, fähige Mitarbeiter. Kurz warf sie einen überlegenden Blick auf den Trümmerhaufen, dem sie weitaus mehr Beachtung schenkte, als dem Tier in den Armen der Fremden, die sich ihnen als Shinon vorstellte. „Und von welchem Planet, Shinon, kommst du ursprünglich?“, hakte Nancy nach. Plötzlich verabschiedete sich Violett mit dem Befehl, sich um die unvorhergesehenen Gäste zu kümmern und dem offensichtlich erkrankten Tier zu helfen, woraufhin man Nancy ansehen konnte, wie wenig sie diese Bitte begeisterte. Es war gewagt von Violett diese Shinon in die Fabrik zu führen, aber in diesem Fall musste Nancy dem Instinkt des Rachegeistes wohl vertrauen. Sollte etwas außerordentliches geschehen, würde es genug Anhänger der Organisation geben, die Shinon und ihrer Begleiterin ganz schnell den Garaus machen konnten.
„Du hast sie gehört“, meinte Nancy kühl und musterte die Besucherin abschätzig. Irgendetwas musste Violett in ihr sehen – womöglich eine potentielle Mitstreiterin, da Shinon nun ohnehin an die Erde gebunden war, weil ihre Raumkapsel nicht mehr flugfähig war? „Folge mir.“
Zwar mussten viele Teile des Labors erst wieder aufgeräumt und erneuert werden, doch der Nebenraum, in dem sich um verletzte Mitglieder gekümmert wurde, ist noch intakt geblieben. Einer der Forscher konnte dem Tier sicher helfen, aber zuvor sollten sie eine Gegenleistung, die Shinon erbringen sollte, aushandeln. Sehr zu ihrem Leidwesen überließ die Anführerin Nancy diese Aufgabe. „Hast du diese Raumkapsel gebaut?“, interessierte sie sich voran stolzierend auf den Weg in die stillgelegte Fabrik.

tbc: Labor der Divine Devastation
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Shinon
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BeitragThema: Re: Fabrikgelände   Mo 7 Mai 2018 - 17:19

#025 | Nancy & Shinon

Auch wenn Shinon bewusst war, dass sie hier nicht unbedingt viel zu melden hatte, wollte sie sich auch nicht vollkommen ergeben, wenn man es so nennen wollte. Sin kannte diese Personen nicht und sie erschienen ihr so, als würden sie von oben herab reden. Als würden sie sich für besser halten, als Shinon es war. Und so ein verhalten konnte die Drachenseele ja schon gar nicht leiden. Das Problem dabei war nur, dass Shinon Hilfe für Fina brauchte.. und die würde sie definitiv nicht bekommen, wenn sie jetzt einen Streit anfing. Also gab sie sich wenigstens zum großen Teil freundlich.
"Ich bin nirgendwo eingedrungen", widersprach Shinon und verzog den Mund ein wenig. Wenn sie sich so umschaute, war sie auf einem schrottreifen Gelände gelandet. Wo sollte sie hier also bitte eingedrungen sein? Natürlich überraschte es sie aber, dass so schnell andere Menschen zur Stelle gewesen sind. Wenn sie hier nicht doch an irgendeinem besonderen Ort gelandet ist... dann wäre doch wohl niemand so schnell bei ihr gewesen. Erneut wanderte ihr Blick nachdenklich über die Ruine in der sie gelandet ist... und ihr kam nicht der Gedanke, dass sie eingedrungen wäre. Immer noch nicht. Aber wie war das noch gerade? Sie sollte keinen Streit anfangen. Obwohl Nancy es ihr mit ihrer herblassenden Art nicht gerade leicht machte.
Bei der nächsten Frage der kühlen Frau vor ihr war Shinon zunächst versucht nicht zu antworten. Was wollte die Frau mit dieser Information anfangen? War es von irgendeiner Wichtigkeit, den Namen des Planeten zu wissen? Zögerlich blickte Shinon zu Fina in ihren Armen. Das kleine Tier hatte träge die Augen geöffnet, doch sie sah wirklich nicht gut aus. Shinon sollte wohl keine Zeit damit verplempern Fragen offen stehen zu lassen, wenn sie damit nur die Hilfe für ihre Partnerin herauszögerte. Also hob Sin wieder den Blick. Ihr eigener Blick gab klar von sich, dass sie sich nicht unter der Würde von Nancy sah und dass sie sich dort auch nicht hinbringen ließ. "Ich komme von Dragonis." Musste sie da noch mehr zu sagen? Eigentlich nicht, schließlich hatte die Frau nicht nach ihrer Lebensgeschichte gefragt... Und Sin war auch nicht unbedingt dazu aufgelegt hier ein Pläuschchen zu halten. Sie brauchte Hilfe für Fina, nicht mehr und nicht weniger.
Etwas überrascht war die Drachenseele dann allerdings doch von der plötzlichen Verabschiedung der violetten Gestalt. An sich klang das ganz gut, weil sie der anderen befahl ihr zu helfen, was bedeutete, dass sie Fina hier wieder auf die Beine bekommen würden. Hoffnung keimte in Shinon auf, während ihr Blick wieder zu Nancy wanderte, die darüber weniger amüsiert schien. Ganz im Gegenteil. Shinon würde sich deswegen allerdings nicht gleich auf die Palme bringen lassen. Noch nicht... erstmal war Fina wichtig, danach konnte sie der Person immer noch ihre Meinung geigen, wenn es ihr zu bunt wurde. So nickte die Blauhaarige erstmal und folgte der Eishexe, während sie sanft mit dem Daumen über Finas Fell strich, als wenn sie ihr damit sagen wollte, dass Hilfe nun in Sicht war und sie nur noch ein wenig durchhalten musste. "Nein, die habe ich nicht gebaut. Ich habe sie allerdings öfter repariert und überarbeitet", meinte Shinon vergleichsweise ruhig. Eigentlich dachte Sin nicht so gerne an die zwei Jahre, wo sie Dragonis verlassen hatte und die Liebe für die Technik entdeckt hatte. Sie hatte gehofft in diesen zwei Jahren mehr zu finden, als nur ihre technischen Fähigkeiten... aber sie hatte eben kein Glück gehabt. "Wieso? Benötigt ihr eine?", fragte Shinon nun zurück und runzelte die Stirn ein wenig. Wenn es ihr so wichtig war, dass niemand auf diesem Gelände auftauchte, dann lebten sie doch wahrscheinlich hier auf der Erde. Ob sie von hier fort wollten? Aber da gab es eine bessere Frage... "Was genau soll das hier denn eigentlich darstellen, wenn es nicht nur eine Ruine ist?", fragte Shinon etwas durch die Blume. Sie konnte sich langsam selbst denken, dass hier irgendwas faul war. Und sobald sie mit Nancy die stillgelegte Fabrik betreten würde, würde sie vermutlich auch selbst hinter ein paar Antworten kommen. Auch wenn man es ihr leichter machen könnte, indem man ihr erklärte, was hier eigentlich Sache war. "Wie heißt du eigentlich?" An und für sich waren Namen Schall und Rauch. Aber Shinon wollte sie nicht irgendwann mit "du da" ansprechen müssen, obwohl sie das durchaus tun würde und das ohne ihre Worte zu bereuen. Also wenn es danach ging... Aber Namen machten so etwas doch ein bisschen leichter. Und vielleicht reizte Shinon die Frau dann auch nicht zu sehr. Als wenn ihr das wirklich wichtig wäre...

tbc - Labor der Divine Devastation
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Nancy
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BeitragThema: Re: Fabrikgelände   So 10 Jun 2018 - 10:44

Thea | Nancy | Vegeta | Sakuya

„Das haben wir doch gut gemacht, oder, Nancy?“, vergewisserte sich einer der Viertinstanzler, als seit einer gefühlten Ewigkeit Schweigen im düsteren, abgedunkelten Raum eingekehrt war und die Eishexe nicht den Anschein machte, dies ändern zu wollen. Stattdessen blieb sie mit dem Rücken zu ihnen gewandt stehen, wodurch sie nicht einzuschätzen wussten, ob die Eishexe zufrieden mit ihrer Arbeit war, oder ob ihr letztes Stündlein geschlagen hat. Vor allem nach der aktuellen Wetterlage war Nancy noch unberechenbarer und kaltblütiger geworden, weswegen sich mittlerweile jeder Viertinstanzler fürchtete, den nächsten Morgen nicht mehr zu erleben.
Nancy hielt die Arme verschränkt und betrachtete die schlafende Halbsaiyajin mit einem ausdruckslosen Blick, während sie sich gedanklich damit befasste, abzuwägen, ob sie lieber das von Affen abstammende Gör töten sollte oder doch lieber diese strohdummen Viertinstanzler, von denen sie sich gewünscht hätte, dass sie zumindest ein einziges Mal in ihrem jämmerlichen Leben ihren Verstand benutzten. Nancy schob dank der spitzen Schuhe problemlos ihren Fuß unter das Gesicht der Schülerin und hob es dadurch leicht an, bis ein angewiderter Ausdruck in ihr Gesicht trat. „Ich habe euch gebeten, mir einen Beweis zu liefern, dass man diesem Saiyajin ohne dem Siegel nicht trauen kann“, erhob sie bedrohlich leise ihre Stimme und ließ langsam von Vegetas Tochter ab.
„Und das haben wir!“ Munter verwies der Dämon auf das ohnmächtige Mädchen und trat auf Nancy zu, von der er sich endlich ein anständiges Lob erhoffte, doch erntete er nur einen warnenden Blick, ihr nicht zu nahe zu kommen. „Und warum bringt ihr dann dessen Tochter hierher?!“, herrschte sie die Untertanen nach einem bedrohlichen Schweigen mit schneidender Stimme an. In einer ruckartigen Bewegung drehte sie sich zu dem Dämon und drängte ihn mit entschlossenen Schritten an die Wand, während dieser mehrmals unter dem Blicken der Hexe angsterfüllt zusammenzuckte. „Versteht ihr eigentlich, dass ihr damit unsere Basis gefährdet? Wenn dieser Vegeta auftaucht, weil er die Aura seiner Tochter hier ortet, werden wir nicht mehr versteckt agieren können.“
„A-aber dann... dann haben wir den Be-Beweis, dass er nicht auf un-unserer Seite steht“, erwiderte er stammelnd vor Angst. Nancy, die erneut zu einer Schimpftirade ansetzen wollte, klappte fassungslos der Mund zu und hob ungläubig die Augenbrauen an, als es ihr bei diesem Kommentar nun tatsächlich die Sprache verschlug. Wieder breitete sich eine gespenstische Stille im Raum aus und der Dämon befürchtete bereits, dass er bei der Hexe die Grenze übertreten hat, die es galt, zu vermeiden.
„Dann töten wir sie eben“, warf ein anderer Viertinstanzler ablenkend ein, um seinen Kumpanen vor dem Zorn der Hexe zu schützen. „Dann kann er sie auch nicht mehr orten.“
„Hervorragende Idee“, entgegnete die Hexe freudlos und wandte sich von dem Dämon ab, um sich zurück zur bewusstlosen Halbsaiyajin zu begeben. Es wäre einfach sie zu töten, doch hat Violett ihr berichtet, dass sie einen Deal mit dem Saiyajin geschlossen hatte, der besagte, dass sie sich von seiner Familie fernhielten. Ihr wäre diese Vereinbarung völlig egal, doch beherrschte Violett auch sie mit diesem Siegel und sie trug die Verantwortung für diese albernen Kreaturen, die diesen bösen Fehler begangen haben. Es klammheimlich auf die rechte Hand zu schieben, würde ihr Stolz nicht erlauben, auch wenn sie niederträchtig genug wäre, um den anderen ins Verderben zu reißen. Dennoch trug Nancy es jetzt mit Fassung und schaffte es nach einem lautlosen Durchatmen einen klareren Gedanken zu fassen. Sie zurückbringen, wäre jetzt keine keine Option mehr, da Thea eine Saiyajin war und sicherlich Auren spüren konnte. Es brauchte nur eine minimale Regung und sie hätte sich die Energiequellen eingeprägt, wodurch es nur noch ein kurzer Weg wäre, aufzudecken, wer die Tochter Vegetas entführt hatte. „Wir werden sie einfrieren“, untermauerte sie diese Aussage mit einem unbedeutenden Schulterzucken, als handelte es sich dabei um das Normalste, was diese Welt zu bieten hatte. Für die Eishexe war es das tatsächlich, nur dass sie wesentlich mehr Energie für den Eiskristall aufbringen musste als gewöhnlich, weil diese grassierende Hitzewelle ihren Eiskräften schwer zusetzte. Der Kristall würde die Aura bis zu einem gewissen Grad unterdrücken können, da auch die Lebensfunktionen der Halbsaiyajin unbarmherzig eingeschränkt werden würden. Ihr Körper würde daher kein hohes Maß an Energien freisetzen können, mit der Vegeta sie finden könnte, sofern er nicht gerade in der Nähe war.
Die gebündelte Energie des Eises tanzte in Form von kleineren Schneeflocken um die Hexe herum, die sich nach großer Anstrengung zu Splitter formten und verstärkt um ihren ausgestreckten Arm wehten, bis das Eis die Richtung verstand und auf Theas Körper übergingen. Zuletzt fehlte nur noch ein Eisstrahl, der den Kristall erschuf. Zufrieden beobachtete Nancy, wie sich die Lippen der Gefangenen blau färbten und ihre Haut bei der Kälte anfing, bleicher zu werden. Gleichzeitig genoss sie auch selbst die unnatürliche Kälte, die diese Attacke mit sich brachte und im Kontrast zu der Hitzewelle stand.
„Ihr Energielevel sinkt tatsächlich!“, merkte ein Viertinstanzler begeistert an, was die Hexe mit einem kaum merklichen Nicken bestätigte und sie zur letzten Etappe ansetzte. Das zerstörerische Eis bündelte sich in einer großen Kristallform großzügig um die Halbsaiyajin und sperrte sie in das kalte Gefängnis. „Beobachtet sie und gebt mir Bescheid, wenn ihre Energie noch weiter sinkt“, befahl sie den Viertinstanzlern, ehe sie mit einem süffisanten Lächeln ihr Werk betrachtete und „Die Göre soll schließlich nicht sterben“ flüsterte. Selbst wenn Vegeta hier auftauchen würde, würde es ihm nichts bringen, sie mit Energieangriffen befreien zu wollen, da er damit das Leben seiner Tochter erst recht aufs Spiel setzte.


Zuletzt von Nancy am So 17 Jun 2018 - 16:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Vegeta
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BeitragThema: Re: Fabrikgelände   So 17 Jun 2018 - 13:27

Thea | Nancy | Vegeta | Sakuya

cf: Orange Star High School

Mit einem Aufschrei der Donner gleich kam, blieb Vegeta in der Luft stehen. Durch das abprubte abbremsen kam dann auch noch ein Überschallknall hinzu, so das wirklich jeder wusste das er da war, selbst wenn er keine Aura fühlen konnte.
Die Frage wo er nun eigentlich war, blieb dennoch im Raum bestehen. Er war mittlerweile lange geflogen und sein Zorn musste dem rationalen Denken weichen, wenn er seine Tochter finden wollte. Er flog noch ein wenig höher in den Himmel hinauf um eine bessere Übersicht zu bekommen, doch irgendwie war er mitten in der Pampa gelandet. Schwer vorstellbar, dass man jemanden hierher verschleppen sollte. Zu welchem Zweck überhaupt?
Er war der Richtung die der alte Mann, der Zeuge der Entführung geworden war, gefolgt und hatte auch kurzweilig Theas Energie fühlen können. Doch während er der Spur folgte, wurde Thea, die ohnehin nicht viel Energie ausstrahlte, schnell schwächer, bis er sie gar nicht mehr wahr nehmen konnte. So war er sich sicher in der Nähe zu sein, aber genau lokalisieren konnte er sie nicht.
"Ha, ihr Ratten! Kommt raus, sonst lege ich hier alles in Schutt und Asche!" Schrie er laut. Hob eine Hand über den Kopf und bündelte mit spielender Leichtigkeit gewaltige Energien in jener.
Gerade als er diesen großen KI-Ball auf die Erde fallen lassen wollte, besann er sich. Wenn er Pech hatte, erwischte er seine Tochter mit seiner Attacke und anscheinend war sie zurzeit in keinem Zustand um sich verteidigen oder in Sicherheit bringen zu können.
Ihm waren die Hände gebunden.
"Ich weiß nicht wer ihr seid, oder was ihr wollt. Gebt mir meine Tochter sofort zurück und wir vergessen das Ganze. Wenn ihr nicht hört, ... dann mach ich euch allen den Gar aus und jetzt kommt raus. Wir spielen hier nicht Verstecken." Drohte Vegeta. Viel versprach er sich davon aber nicht. Mit verschränkten Armen stand er schwebend im Himmel und beobachtete den Boden unter sich. Ein gewaltiger Industriekomplex erstreckte sich vor ihm. Hier und da sah er Zufahrtsstraßen die sich an das Landschaftbild anschmiegten. Üppige Vegetation rund herum um die Anlage machten den Überblick nicht leichter. Alles war verwinkelt, und schlecht einsehbar und das sogar von oben. Zusätzlich waren die Einrichtungen alle bereits am Zerfallen. Hier irgendwo musste seine Tochter gefangen gehalten werden. Aber sie so offensichtlich in einem verlassenen Lagerhaus zu verstecken...das konnte nicht sein.

Also machte Vegeta sich daran, dem Beruf eines Landschaftsgärtners nachzugehen. Nur hatte er einfach keinen sonderlich guten grünen Daumen. Denn er ebnete hügelige Flächen mit Ki-Attacken ein. Entwurzelte Bäume und fegte das Wasser von allerlei Flüssen durch die Luft so dass es trotz dieses heißen Sommertages, nun Wasser vom Himmel regnete. Er hielt nach einer Höhle oder etwas vergleichbaren im Unterholz Ausschau. Doch wirklich fündig wurde er nicht. Er hatte mittlerweile jeden Stein umgedreht und jeden Grashalm neu verpflanzt ehe er sich sicher war, das hier kein versteckter Unterschlupf sein konnte. Seine Sinne konnten ihn doch nicht getäuscht haben, also war seine Tochter wohl doch in diesem Industriekomplex gefangen? Den würde er nicht so einfach abreißen können, ohne Thea in Gefahr zu bringen. Aber dadurch das er das Landschaftsbild völlig verändert hatte, hatte er nun guten Einblick auf die Basis. Egal wer auch immer dort im Inneren war, er würde nicht fliehen können, ohne das Vegeta es bemerkte. Eine Konfrontation war also unausweichlich. Aber im Moment konnte er einfach nur auf den nächsten Schritt der Kidnapper warten. Zumindest wenn er Thea da heil herausbekommen wollte.
Kind, wo bist du da nur reingeraten? Ja, er war zwar außer sich vor Wut. Aber genauso war er im Moment ein besorgter Vater.
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Sakuya
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BeitragThema: Re: Fabrikgelände   So 17 Jun 2018 - 18:35

Thea | Nancy | Vegeta | Sakuya
cf - Alte Festung

Es war zu warm. Die Hitze bringt alle noch um. Die obersten Leute sind nun noch mieser drauf als sonst.
Sätze wie diese flogen seit den letzten Tagen nun öfter und häufiger herum und jeder aus der vierten Instanz schien sich einig zu sein, dass dieses Wetter nur Unruhe und Klage mit sich brachte. Sakuya verstand diese Lage so absolut gar nicht, wenn ihr etwas wirklich zusetzte, waren es zu kalte Nächte im Freien, welche sie daran erinnern würden, wie lange sie auf den Straßen geschlafen hatte. Dahingegen war die Hitze eine gute Abwechslung gewesen, auch wenn es die Schweißperlen der Dämonin ebenfalls anregte. Trotz dieser unklaren und unerklärlichen Lage folgte sie der Routine, die sie wieder einnahm, als die Mitglieder wieder beisammen waren und sorgte für Ordnung in den Zimmern, Gängen und ging ihrer gewohnten Arbeit nach. Während Jayna und Nancy durchgehend bedrückt wirkten hinterließ Sakuya kein Kommentar und beließ alles bei seinem. Mittenbei dachte sie dennoch an dieses komische Treffen mit der Rothaarigen zurück, bei welcher sie sich noch immer keinen Reim daraus machen konnte, weshalb sie die Maid nun als Freundin ansah. Wie ernst nahm sie ihre Worte? Sie hatte sie auch seit längerem nicht mehr gesehen, was aber auch daran lag, dass Sakuya das Fabrikgelände sehr seltenst verlassen hatte. Zudem beredete sie mit Violett das Treffen mit der Halb-Saiyajin, die sich in das Gelände gebracht hatte und sich Streit mit den beiden Dämonen suchte, worauf sie nur amüsiert darüberstand. Da kein Dragonball abhanden kam dabei war das alles nicht so schlimm gewesen, weswegen sie es umso enttäuschender fand, dass sie entkommen konnte. Doch nach einer kurzen Vergewisserung, dass sie sich die Aura des Mädchens gemerkt habe, beließ sie das Ganze bei der Sache und ließ abwarten, bis erneut etwas passierte. Würde sie den Ball zwingend haben wollen, so würde sie wiederkommen und das mit aller Sicherheit.

Während ihres Durchgangs aber hörte die Dämonin einen lauten Knall, weswegen ihr Blick langsam in die Richtung eines Fensters ging. Es sah noch nicht wirklich danach aus, als wäre irgendetwas in die Luft geflogen, immerhin wäre das nicht das erste Mal gewesen. Mit langsamen Schritten bewegte sie sich zum Fenster und sah heraus, wo alle Gebäude noch immer intakt waren. Doch nachdem eine starke Stimme von weiter oben herunterbrüllte, ging ihr Blick zu dem Mann, der einige Worte zum Schreien hatte. Ob diese an die DD gerichtet waren, konnte sie beim besten Willen nicht zuordnen, da Nancys Aktionen bezüglich Theas Entführung ihr nicht bekannt waren, da sie kein Teil dieser Operation war. Doch alleine, wie dieser Kerl in der Luft schwebte ließ Sakuya schon im Unterbewusstsein wissen, dass er eine ähnliche Absicht haben würde wie die Blondine. Allerdings war es nicht wirklich ihr Problem bisher gewesen, immerhin hatte sie an diesem Tag keine Wache zu schieben. Doch nach ein paar recht lauten Angriffen von diesem Störenfried an die Umgebung ließ sie von ihrer Arbeit ab. Wer auch immer er war, er meinte in der Tat anscheinend die Organisation, weswegen es wohl zu vermuten war, wenn dieser sich bald Eintritt beschaffen wird, genauso wie die Halb-Saiyajin vor ihm. Die Maid verließ demnach den Wohnblock und lief heraus, um den Mann zu beobachten, der gerade seine Szene vollführte. Die große Frage war einfach: Weswegen war er hier? Eventuell wussten die anderen etwas davon.
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Nancy
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BeitragThema: Re: Fabrikgelände   So 17 Jun 2018 - 22:16

Nancy | Thea | Vegeta | Sakuya

Während Nancy zurück in das Büro wollte, das sie sich sehr zu ihrem Leidwesen mit der rechten Hand der Anführer teilen musste, hörte sie, wie einige der Viertinstanzler tuschelten und mit Werkzeugen gegen das Eis schlugen, in dem die Halbsaiyajin gefangen war. Mit einem angedeuteten Kopfschütteln wandte sie sich von ihren Untertanen ab, deren hämisches Gelächter sie wegen der Hitze viel mehr nervte, statt amüsierte. Erst als einer der Viertinstanzler ausrief, dass er in eine Pfütze geschmolzenes Eis getreten war, drehte Nancy hellhörig geworden ihren Kopf und eilte mit zielsicheren Schritten zurück zu dem Eiskristall, an dem dünne Rinnsale aus Wasser hinab flossen. „Einer von euch sollte sich sofort um die Klimaanlage kümmern“, sagte sie im schneidenden Tonfall und legte ihre flache Hand an das Eis, wodurch sie die Dicke des Kristalls zu verstärken versuchte. Doch die Schweißperlen, die ihr auf der Stirn standen, verdeutlichten, wie sehr die Eishexe unter der extremen Hitze litt. Zu allem Überfluss störte eine starke Energiequelle, die in rasanter Geschwindigkeit näher kam, ihre Konzentration, weswegen sie unzufrieden von dem Kristall abließ und frustriert mit dem Fuß gegen das Eis trat, welches durch die Hitze leichte Risse erhielt. Sie musste keine hellseherischen Fähigkeiten besitzen, um sich denken zu können, wer sich der Basis wutentbrannt näherte, da sie der Aura der Halbsaiyajin im Großen und Ganzen ähnelte. Nur dass sie wesentlich mehr Saiyajinanteile ausstrahlte, als das schwache Menschlein vor ihr. Sie hätte sich erhofft, dass es nicht so weit kam und sie nicht gegen diesen Vegeta kämpfen mussten, doch das schien in diesem Augenblick unausweichlich. Recherchen zufolge war er neben diesem anderen Saiyajin der stärkste Krieger dieses Planeten, was Nancy so akzeptieren musste. Missbilligend streckte sie ihre Fühler nach Violett aus, die sie nicht wahrnehmen konnte, was bedeutete, dass sie sich derzeit sehr weit weg befand. Da auch die rechte Hand nicht anwesend war, hatte sie die oberste Befehlsgewalt. Für Nancy war der Eiskristall die optimale Wahl gewesen, doch dass Vegeta sie so schnell gefunden hat, veränderte die Lage so stark, dass sie ihren Plan ändern musste. „Befreit dieses Gör aus dem Eis.“
Einer der Untertanen wagte die Frage, wieso sie das tun sollten, wofür er einen stechenden Blick der Eishexe erntete, ehe er seine Kumpanen dazu dirigierte anzupacken, um das Mädchen in die Sonne zu schieben. Es öffnete sich nach dem Betätigen eines Schalters an der Wand eine der kleineren Hintertüren der Lagerhalle, wodurch die grellen Strahlen auf das glänzende Eis fielen. Bei der heftigen Sonneneinstrahlung würde es nicht lange dauern, bis das Eis schmolz, was Nancy zusehends Unbehagen bereitete, während sie einen Moment lang beobachtete, wie die Rinnsale größer wurden und schneller zu Boden flossen. Eine unschöne Pfütze bildete sich stetig wachsend auf dem Boden und Theas Haut gewann wieder etwas an gesunder Farbe. Würde man Nancy der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen, würde es ihr auf Dauer vermutlich nicht viel anders ergehen, als ihrem Eiskristall.
Vegeta war ein immens starker Gegner und da sie nicht mehr im Vollbesitz ihrer Kräfte war, konnte sie objektiv einschätzen, dass sie ihm bei einem direkten Kampf deutlich unterliegen würde. Aber Hexen kämpften nicht so wie Saiyajins, weswegen sie ihre Aufmerksamkeit erstmal von dem Gör löste und sich zu der hohen Fensterfront auf der anderen Seite der Halle begab. Dadurch hatte sie den Saiyajinprinz direkt im Blick. „Eleka nahmen, ah tum eleka nahmen.“ Leise sprach sie einen Hexenfluch aus, wodurch unter seinen Füßen in der Luft ein Pentagram erhellte, was man durch das helle Tageslicht jedoch kaum erkennen konnte, wenn man nicht bewusst darauf achtete. Wenn es das Schicksal so wollte, würde Vegeta eine kurze Zeit lang so verwirrt sein, dass er sich selbst fragte, was er hier überhaupt wollte. Aber der Fluch konnte sich auch anders äußern, weswegen Nancy im Endeffekt nur hoffte, ihn so sehr zu verunsichern, dass Sakuya einige Treffer landen konnte. Deren Aura bemerkte sie auch, weswegen sie ungeduldig einen der Viertinstanzler zu sich rief. „Sag Sakuya Bescheid, dass sie diesem Saiyajin einen gebührenden Empfang bereiten soll, bis ich die Unterredung mit seiner Tochter beendet habe.“
Leider ging es hier nicht um Kräftemessen, sondern lediglich um Schadensbegrenzung, da sie ohne Violett nicht viel ausrichten konnten. Normalerweise ließ sich die Eishexe nicht von so einer drohenden Gefahr aus der Ruhe bringen, doch der Hitzewelle geschuldet, verhielt sie sich angespannter und gestresster als sonst, was ihre Untertanen ausbaden durften. So rief sie befehlend dem davon eilenden Viertinstanzler hinterher, dass sie Sakuya gefälligst helfen sollten, Vegeta in Schach zu halten, auch wenn sie befürchtete, dass er mit diesen nichtigen Kreaturen sowieso innerhalb weniger Minuten fertig sein würde. Es blieb daher zu hoffen, dass Sakuya sich in einem richtigen Kampf beweisen konnte. Jedoch würde es warten müssen, um der Dämonin zuzusehen und gegebenfalls Schwächen des Prinzen grob zu analysieren, da sie sich zuerst ganz seiner Tochter widmen wollte, deren Gefängnis aus Eis mittlerweile fast vollständig geschmolzen war. Da diese weiterhin mit dem Bewusstsein kämpfte, konnte Nancy ihr ungehindert eines ihrer langen, schwarzen Haare entwenden, um das sich eine straffe Eisschicht bildete. Gerade rechtzeitig, als sich die Lider der Halbsaiyajin öffneten und sie aus ihrer Kältestarre erwachte, trat einer der Viertinstanzler mit einer simplen Voodoo-Puppe an sie heran, die sie ihrer Gefangenen vors Gesicht hielt. Das jämmerliche Anzeichen von Angst war in ihren Augen bereits zu erkennen und Nancy würde dafür sorgen, dass sie gleich noch viel mehr Furcht verspüren würde, sobald ihr bewusst wurde, dass sie ihr Leben mit nur einem Stich beenden könnte. „Dein Vater ist gekommen, um dich abzuholen“, machte die Eishexe der Halbsaiyajin zunächst Hoffnung, bald in Sicherheit zu sein, doch mit dem durch das Eis steif und spitz gewordenen Haar fuhr sie bedrohend über den weichen Puppenkörper, was Thea an ihrem eigenen Körper als leichtes Kitzeln wahrnehmen konnte. „Allerdings möchten wir alle, dass er wieder geht, ohne irgendetwas kaputt zu machen. Ich hoffe, du verstehst, was ich dir damit zu sagen versuche.“
Mit einem kurzen, hexenartigen Lachen erhob sie sich, fixierte Thea aber weiterhin mit eindringlichem Blick und amüsiert gehobenen Mundwinkeln. „Es ist immer tragisch, wenn man Familien durch einen Schicksalsschlag auseinander reißen muss. Nicht wahr?“ Kurz dachte sie an ihre letzte Begegnung mit dem Schicksalsgott, der auch Kontakte zu der Halbsaiyajin zu haben schien, wenn man Jaynas Informationen trauen konnte. Der Druck mit der Spitze des gefrorenen Haares gegen die Brust der Puppe nahm zu. „Deshalb solltest du besser mit uns kooperieren, bevor mir noch ein Missgeschick passiert.“ Demonstrativ rutschte die Spitze ab und somit vom Puppenkörper, wodurch sie Theas Tortur vorerst beendete. Ob sie ihr offenbaren sollte, dass Vegeta  ein Unterstützer der Organisation war? Nein. Denn offensichtlich war er das nicht, was sie insgeheim schon befürchtet hat.
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Thea
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BeitragThema: Re: Fabrikgelände   Mo 18 Jun 2018 - 20:20

Orange Star High School

Nancy | Thea | Vegeta | Sakuya


Von dem Weg, den sie fliegend zurück gelegt hat, bekam Thea in ihrer Bewusstlosigkeit nichts mit. Auch nicht, wohin sie gebracht wurde und was für eine Unruhe ihre Entführung auch bei den Tätern auslöste. Das Eis, das sich um ihren Körper bildete, verstärkte die Ohnmacht nur und verhinderte das Erwachen.
Erst als der Kristall in der brütenden Sonne schmolz, kehrte schleppend Leben in die Halbsaiyajin zurück. Zuerst war da jedoch nur das Gefühl von Kälte auf ihrer feuchten Haut, die ihren Körper unmerklich beben ließ. Das bewusste Denken kehrte erst ein, als sie einzelne Tropfen an ihrem Gesicht entlang laufen spürte, aber selbst da war sie noch zu benebelt um zu verstehen, in welch bedrohlicher Lage sie sich befand. Erst als sie merkte, dass ein Widerstand da war, als sie ihre Arme heben wollte, begannen ihre Lider zu flackern und sich zaghaft zu öffnen. Angst stieg sofort in ihr auf, da sie sich träge daran erinnerte, was geschehen war, nachdem sie die Schule verlassen hat. Es benötigte ein wenig Kraftaufwand um ihre Arme zu heben, doch das Knacken, das sie dabei hörte, beunruhigte sie noch mehr. Schwerfällig hob sie ihren Kopf an, um zu erkennen, dass noch eine dünne Eisschicht um sie herum lag. Instinktiv weckte sie einen Teil ihrer inneren Kraft und befreite sich, um sich aufsetzen zu können, aber dabei bemerkte sie auch endlich, dass sie nicht allein war, denn die Puppe, die ihr vor Augen gehalten wurde, lenkte ihre Aufmerksamkeit auf sich. Mit klopfendem Herzen folgte ihr Blick dem Arm zu dessen Besitzerin, nur um erschrocken zu keuchen, als sie ihre Mitschülerin erkannte, die es unter anderem auf die Halbsaiyajin abgesehen hat. Nancy erklärte ihr auch sogleich, dass ihr Vater gekommen war, um sie zu holen, weswegen Theas Augen sich ein wenig mehr weiteten. Alles, was gerade geschah, schwirrte ihr noch unangenehm im Kopf herum, weswegen sie nichts richtig greifen konnte, aber dass sie nicht für einen netten Besuch hergebracht worden war, war sofort klar. Dass ihr Vater gleich zur Stelle war, um sie daraus zu befreien, erleichterte sie. Aber viel Zeit zur Freude blieb ihr nicht, da sie plötzlich etwas an ihrem Oberkörper spürte, was ihr eine unangenehme Gänsehaut bescherte. Ein kitzelnder Schauer legte sich ohne fremdes Zutun über ihre Haut, wo sie den Reflex unterdrückte das Gefühl fortzustreichen. Aber obwohl niemand sie direkt berührte, realisierte sie, dass es dennoch von Nancy gekommen gekommen sein musste.
Bei der Bewegung der Hände der Blondine, legten sich Theas Augen auf die Puppe, die sie verständnislos betrachtete, bis sie wieder zu der Älteren sah, als diese weiter sprach. Eingeschüchtert nickte die Schülerin. Die Forderung war klar zu verstehen und es käme auch ihr Zugute, wenn sie einfach nur nach Hause könnten. Aber bevor sie auch nur daran denken konnte aufzustehen, spürte sie plötzlich einen Druck an ihrer Brust, wegen dem sie leise ausatmete und panisch eine Hand an die Stelle legte, wo es sich anfühlte, als würde etwas unangenehm dagegen drücken und ihr das Atmen erschweren. Alarmiert sah sie wieder zu der Puppe, an der das in Eis gehüllte Haar genau an der gleichen Stelle Druck ausübte, an der sie es spürte. Wie war das möglich? Ohne sie zu berühren, schaffte die Hellblonde es gezielt ihren Körper zu beeinflussen. Das war beängstigend, da sie auch nicht einzuschätzen wusste, wie weit dieser Trick mit der Puppe noch gehen konnte. Konnte tatsächlich ihr Leben davon abhängen? Aber selbst wenn nicht, allein das, was sie demonstrativ zu spüren bekam, war schon beunruhigend genug, um auf die Forderung zu hören.
Deswegen nickte Thea erneut gehorsam, nachdem der schmerzhafte Druck nachgelassen hat und beobachtete Nancy noch einen Moment, ob sie erneut etwas versuchen würde. Aber nachdem diese sich von ihr entfernte, versuchte die Schwarzhaarige aufzustehen und Halt auf ihren weichen Beinen zu finden. Zitternd trat sie durch die Tür hinaus, die sich gleich neben ihr befand und begrüßte die grelle Sonne ausnahmsweise dankend, da diese ihre kühle Haut erwärmte und die Feuchtigkeit vom ehemaligen Eis trocknete. Sie brauchte ein paar Sekunden, um sich zu orientieren und Vegeta zu finden, aber als sie ihn orten konnte, brachte sie ihren Körper in die Schwebe, um ohne Umschweife zu ihm zu fliegen.
„P-Papa!“, machte sie mit bebender Stimme auf sich aufmerksam, bevor sie ihn erreichte. „L-lass uns gehen, ja? Mir geht’s gut, also können wir v-verschwinden.“ Die Worte polterten hektisch über ihre Lippen und ihre Stimme war eine Oktave zu hoch, während auch die Angst vor dem, was mit ihr geschehen könnte, in ihren Augen lauerte. Sie wollte einfach nur noch nach Hause und sich in Sicherheit wähnen, bevor noch etwas Schlimmeres geschehen könnte. Warum sie überhaupt erst entführt wurde und was Nancy mit alledem zu tun hatte, wollte sie zumindest für den Moment nicht wissen.
Da sie fürchtete, dass ihr nicht viel Zeit gegeben werden würde, um den Saiyajinprinzen zu überzeugen, legte sie ihre zierlichen Hände auf seinen Arm und zog zaghaft an ihm. „Komm schon, bitte...“ Panisch flog ihr Blick zu dem Gebäude, aus dem sie gerade geflohen war und gab sich nicht einmal die Zeit sich darüber zu wundern, das in dem alten Gemäuer noch jemand tätig war. Aber im Grunde war das doch der perfekte Ort, um kriminelle Dinge zu organisieren. Obwohl sie keinen direkten Einblick ins Innere bekam, konnte sie dennoch Nancys stechenden Blick auf sich spüren, weswegen sie nur noch mehr um Eile bat und hoffte, dass auch ihr Vater klein beigeben würde.
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Vegeta
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BeitragThema: Re: Fabrikgelände   Mo 18 Jun 2018 - 22:27

Nancy | Thea | Vegeta | Sakuya


Vegeta observierte sämtliche Ausgänge des gesamten Komplexes, patrouillierte in Schleifenformation und versuchte weiterhin Auren zu spüren die sich von jeglicher Infrastruktur unter ihm entfernen wollten.  Er staunte jedoch nicht schlecht, als Thea durch eine Tür ans Tageslicht stolperte und schwankend auf ihn zu flog. Sofort kam er ihr entgegen. Sichtlich gezeichnet musste sie sich an seinem Arm stützen, den er ihr natürlich bereitwillig anbot. Noch bevor er sie nach ihrem Befinden fragen konnte, erklärte sie ihm, dass sie lieber fliehen sollten.
Verständnislos sah er sie an.

Glaubte sie etwa nicht daran, dass er mit diesen Kerlen fertig werden konnte? Dachte sie etwa, dass er diese Leute laufen lassen würde, nur weil sie sie gehen haben lassen!? Das war das dümmste was diese Dilettanten tun konnten. "Du bleibst hier, während ich da unten aufräume. Dir wird rein gar nichts mehr passieren, Thea. Ich werde sicherstellen, dass diese Typen dafür bezahlen was sie dir angetan haben." Sagte er und merkte nun wieder wie sauer er eigentlich war.

Dennoch kam er nicht umhin zu bemerken wie leicht das doch alles war. Zu Leicht! Nur weil er ein bisschen die Umgebung umgegraben hatte und somit wohl genug Macht demonstriert hatte um diese Feiglinge einzuschüchtern, glaubten sie, sie kämen einfach so heil aus der Sache heraus? Nicht mit ihm. Nicht mit dem Zorn den er in sich spürte. Diese Energie die sich im Saiyajinprinzen aufstaute wenn jemand seine Familie attackierte, schien teilweise grenzenlos. Dadurch traute er sich zu spielend leicht mit jedem Gegner fertig zu werden. Er war die Elite! Er konnte Potenzial entfesseln von denen andere nicht mal zu Träumen wagten. Aber genauso wie es seine Kraft beflügelte, so steigerte er sich auch ein wenig zu sehr in diese Sache hinein und war in einem Tunnelblick gefangen. Ziemlich sicher wäre es besser gewesen auf den Rat seiner Tochter zu hören und einfach zu verschwinden. Doch...das war einfach nicht sein Stil.

Er riss seinen Arm von Theas Umklammerung los und landete dann vor der Tür aus der diese zuvor in die Freiheit entlassen worden war.
"Ihr glaubt also, ihr könntet meine Tochter entführen und ungeschoren davonkommen? Ha! Einen noch größeren Haufen aus rückgratlosen Schwächlingen habe ich noch nie zu Gesicht bekommen. Zeigt mir, dass ihr zumindest ein bisschen stolz in euch tragt und stellt euch gleich. Ansonsten werde ich euch suchen kommen und einen...nach dem anderen...in der Luft zerreißen. Kommt also besser gemeinsam her und Kämpft, ich werde jeden von euch bitterböse für diese Dreistigkeit bezahlen lassen, aber so sterbt ihr zumindest nicht alleine." Führte Vegeta einen ganzen Monolog während er in der Tür stand und in die Dunkelheit stierte. Nachdem er geendet hatte, wartete er noch einige Momente darauf, dass sich vielleicht doch etwas tat. Aber wenn er es nicht besser gewusst hätte, hätte er eher vermutet, dass hier niemand mehr war. Inzwischen hatten sich seine Augen an die Dunkelheit gewöhnt und er war bereit für den nächsten Schritt.

"Ich bin sogar unbewaffnet und ihr traut euch dennoch nicht?" Seufzte er und verschwand dann in der Dunkelheit des Industriekomplexes. Vegeta musste dann aber schnell feststellen, dass hier nicht nur eine handvoll Entführer zugegen waren, sondern dutzende Kreaturen beheimatet zu sein schienen. Je weiter er in die Anlage vordrang, desto mehr Energiesignaturen traf er an. Ebenso änderte sich das Mobiliar. Äußerlich schien hier alles zu verfallen und längst verlassen worden zu sein. Doch je weiter er in den vermeintlichen Kern des Gebäudes vorrückte, desto mehr vermittelte ihm die Einrichtung, dass man es sich hier doch gemütlich gemacht hatte.
"Jammerschade das ich das hier alles nachher in die Luft sprenge." Dachte er laut, während ihm ganz in der Nähe eine Energie spürte, die sich hektisch hin und her bewegte. Die Person und Vegeta wurden nur von einer dünnen Wand getrennt.
Kurzum ließ der Schwarzhaarige Saiyajin seine Hand nach vor Schnellen, die die Wand durchschlug und die Person dahinter zu fassen bekam. Genauso schnell wie er seine Hand ausgefahren hatte, zog er sie wieder an sich und zog sein Opfer durch die Wand an ihn heran.
Er musste aufpassen wie brutal er die Leute hier tötete. Am Ende verfiel er noch komplett in alte Verhaltensmuster und sich diese wieder abzugewöhnen war ein langwieriger Prozess. Mit diesem Gedanken ließ er die leblose Person, die zuvor noch so, hektisch am arbeiten war, vor sich auf den Boden fallen. Sie hatte einen Kittel an, als hätte Vegeta hier ein Krankenhaus voller Ärzte gefunden. Oder es waren Forscher. Forschung? Vielleicht hatte man deswegen seine Tochter entführt. Das war ja dann nochmal um einiges peinlicher für diese Leute. Mussten sie sich etwa auf die Intelligenz einer Teenagerin verlassen? Je mehr Vegeta fand und sich zusammenreimen durfte, desto weiter fiel seine ohnehin schon schlechte Meinung, zu jener Organisation aus, dessen Namen er nichtmal kannte. Wie lange er noch so unbehelligt wüten konnte?
Wollte sich ihm wirklich niemand in den Weg stellen? Das hielt er für schwer vorstellbar. Vielleicht musste er sich nur ein wenig bemerkbar machen.
Mit diesem neuen Ziel vor Augen, verschoss er viele kleine Ki-Bälle auf sämtliche Gebäudestrukturen die stützende Funktion haben konnten. Wände und Stützbalken sollten ihm gleich zum Opfer fallen.Spätestens wenn eine gesamte Etage in den Keller plumpste würde er wohl endlich jene Aufmerksamkeit bekommen, die ihm auch zustand!
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Sakuya
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BeitragThema: Re: Fabrikgelände   Mo 18 Jun 2018 - 23:25

Nancy | Thea | Vegeta | Sakuya

Verständnislos sah Sakuya dem Rüpel dabei zu, wie er außerhalb der stillgelegten Fabrik herumsauste und eine Erdschaft nach der anderen vernichtete, als würde er damit irgendetwas erreichen. Er war wütend und das war gut zu fühlen und zu sehen gewesen. Sie hatte ja schon die Bekanntschaft mit der Kraft eines Halb-Saiyajins machen dürfen, aber dieser Saiyajin hielt sich keineswegs zurück, obwohl er noch keinen richtigen Gegner zum bekämpfen hatte. Nach einer kurzen Weile aber kam eine Truppe der vierten Instanz zu Sakuya gestürmt, wodurch ihre Aufmerksamkeit zu ihnen ging.
"Was wünscht dieser Mann?"
"Das da ist Vegeta. Nancy hat uns aufgetragen, ihm entgegenzuwirken, bis sie ihre Unterhaltung mit seiner Tochter beendet hat"
"Was er also verlangt betrifft uns demnach also sehr wohl"
Und sie dachte erst, er wäre ein Spinner, der sich irgendwie hierhergefunden hatte. Doch anscheinend war hier etwas im Gange, worin die Dämonin noch nicht eingeweiht wurde. Und eigentlich wollte sie den Männern den Ton angeben, vorwärts zu pirschen, doch dann hielt sie der Benachrichtiger auf. Der Grund war einfach, denn Vegetas Tochter kam schneller wieder heraus, als es Nancy wohl selbst erwartet hatte. Ein Blick auf ihr ließ die jämmerliche Gestalt dieses Wesens erkennen. Sie war in keiner nützlichen Verfassung und hatte sogar Probleme zu ihrem Vater zu fliegen.
"Also doch Ruhestellung?"
Nach dieser Kontrollfrage nickte der Dämon, worauf die anderen einen erleichterten Seufzer herausließen. Wäre bestimmt nicht gut ausgegangen, wenn sie tatsächlich gegen diesen Wahnsinnigen kämpfen müssten, wenn er genauso zuschlug wie er ausrastete. Sakuya allerdings interessierte sich für etwas anderes, denn sie wusste nicht wirklich, wo sich Nancy nun aufhielt. Wenn sie doch eine Unterredung angefangen hatte mit diesem Gör, dann sollte sie noch in der Nähe des Labors sein. Doch da diese ganze Geschichte wohl beendet war, wollte die Maid wieder kehrt machen und wieder ihrer Verpflichtung nachkommen. Doch nur Momente später schlugen die Viertinstanzler wieder Alarm. Schon etwas generft über diese ganze Sache musste sie aber mitansehen, wie Vegeta sich bereits zur Pforte des Labors ließ, ohne von irgendjemanden gehindert zu werden. Zugegeben, seine Aura war beachtlich, aber das änderte nichts an dem Fakt, dass die Untertanen dieser Organisation die meiste Zeit über Feiglinge waren. Das Gebrülle des Saiyajins ließ Sakuya wenigstens erhaschen, was dieser Typ eigentlich wollte. Anscheinend hat Nancys kleine Gruppe die Tochter dieses Mannes entführt und nach einer kurzen Zeit, nachdem dieser erschien ihr die Freiheit wiedergegeben. Was Nancy damit im Schilde führte konnte sich Sakuya in keinster Weise vorstellen, doch war sie bereits überrascht, dass für dieses zarte, schwache Mädchen doch Hilfe kam. Sie war es wohl wert gewesen, gerettet zu werden. Und er anscheinend dazu noch sauer genug, um dennoch dem Gebiet den Gar aus zu machen. Ihr war das nie vergönnt gewesen, sie musste sich stets selbst aus ihren Situationen helfen, schon ihr ganzes Leben lang. Schon allein aus diesem Interesse folgte sie langsam den Dämonen, die dem Saiyajin eilig ins Labor folgten, in welchem er eine Ecke nach der anderen und eine Person nach der nächsten angriff.
"Verzieh dich sofort von hier! Du wirst Nancy nicht mögen, wenn man nicht mit ihr verhandeln will!"
Trotz dieser Drohung sahen die meisten der Dämonen auf die Leiche eines Forschers, den Vegeta langsam fallen ließ. Folgend war dabei ein schelmisches Lächeln von seiner Seite, ehe er sich den gesamten Haufen zum Gegner machte und mit nur minimalen Schwierigkeiten einen nach dem anderen zum Teufel jagte. Seine schnellen Angriffstechniken und sein großes Arsenal an Fähigkeiten machte diese Situation für ihn zum Kinderspiel und obwohl einige bereits aufgaben, als die ersten dem Erdboden gleichgemacht wurden, so machte der Prinz der Saiyajins kurzen Prozess mit jedem von ihnen. Einen nach dem anderen mähte er um in seiner flüssigen Performance. Bis er irgendwann an einen Stop angelangte, als er Sakuya mit seiner Faust angreifen wollte. Alle Viertinstanzler, die Nancy als Zeitvertreib für den Saiyajin geplant hatte, waren erledigt. Doch nun stand er einem anderen Gegner zuvor, eine der dritten Instanz. Eine mit einer Kraft, mit welcher sie mit ihrer Hand seine Faust auffangen und halten konnte, um seinen Angriff vorerst zu unterbrechen. Die kalten blauen Augen sahen zum Saiyajin, ehe sie ihre einzige Frage stellte.
"Hast du nicht bereits das, weswegen du hier bist?"

Nach seinem nächsten Versuch, sie irgendwie zu verletzen, hielt Sakuya kurz die Zeit an, um von ihm abzulassen und ein paar Meter von ihm wegzustehen, damit der Angriff ins Leere gehen würde. Vielleicht hatte er ja etwas zu erzählen gehabt. Und eventuell würde er sogar einsehen, dass er diese Sache nicht durchziehen musste

Außerdem gab es ja noch immer Nancy, die sich noch irgendwo aufhalten sollte. Sie könnte natürlich eine Aktion wie Jayna ausführen und sich so weit wie möglich verkrümeln, aber wenn es um eine Sache ging, an der sie beteiligt war, so machte sie sich meistens ans Werk, bestimmte Ungereimtheiten wieder in Ordnung zu bringen. Außerdem zerstörte dieser ungewollte Gast einen Großteil der Einrichtung, was sie als stellvertretende Leiterin, da Violett momentan abwesend war, nicht einfach ignorieren konnte. Dennoch wartete Sakuya auf eine Antwort des Prinzen ab, welcher wohl wissen würde, dass ihm nun jemand gegenüberstand, der sich mit ihm anlegen konnte.
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Nancy
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BeitragThema: Re: Fabrikgelände   Mi 20 Jun 2018 - 21:32

Nancy | Thea | Vegeta | Sakuya

Die erbärmliche Halbsaiyajin reagierte genau wie Nancys es erwartet hat: Mit Angst und Furcht in den Augen, die nicht zu verstehen schienen, in welch großer Gefahr sie sich befand, was sie anhand den verständnislosen Blick auf die Voodoo-Puppe vermutete. „Da hat sich deine einäugige Schulfreundin etwas pfiffiger erwiesen“, spottete sie mit bedrohlichem Unterton. „Aber was erwarte ich von einem Kind, das vom Primatenvolk abstammt?“ Selbst wenn Thea es wagte, sie zu attackieren und ihr eigenes Leben riskierte, konnte Nancy noch immer damit drohen, Matakawa zu töten, wofür sich die Halbsaiyajin sicher nicht verantworten wollte. Das machten Gefühle mit Menschen, sie ließen sie nachsichtig und angreifbar werden. Die Hexe unterdrückte das verächtliche Schnauben und entfernte sich von Thea, nachdem diese zur Bekräftigung sogar mehrfach genickt hatte. Damit sollte die Schadensbegrenzung geglückt sein, wenn sie ihren Vater davon überzeugte, von der Fabrik abzulassen. Danach konnte sie sich auf die Suche nach Violett begeben, um ihr zu berichten, dass sie sich um diesen Vegeta gefälligst kümmern und ihn, wenn nötig, sogar ganz beseitigen sollte.
Sie beobachtete, wie Thea auf wackligen Beinen aus der Halle flüchtete und erwartete nun, dass die beiden fremden Auren sich geschwind entfernten, weswegen sie die Voodoo-Puppe mit einem gestressten Seufzen sinken ließ, bis sie stattdessen darauf aufmerksam wurde, dass Vegeta sich nicht mit der Freiheit seiner Tochter abspeisen lassen wollte. Sakuya schien sich auch noch nicht um ihn gekümmert haben, was wohl an der verbesserungswürdigen Kommunikation zwischen Viertinstanzler und Drittinstanzler liegen musste. Als sich die Aura des Saiyajins näherte, hob Nancy geräuschlos vom Boden ab, umgab sich mit ihren dunklen, tarnenden Nebel und unterdrückte bis zu einem gewissen Maß ihre Aura, um nicht von dem Prinzen entdeckt zu werden. Frustriert drückte sie die Puppe so fest, dass ihre Fingerknöchel auffallend weiß hervortraten, was noch intensiver wurde, als sie die Erschütterung spürte, welches durch den Energieangriffs des Saiyajins ausgelöst wurde und Steine von der Decke rieseln ließ. Das nächste Beben ließ nicht lange auf sich warten und obwohl sie sich in der Halle nebenan befand, während der Saiyajin den Weg ins Labor eingeschlagen hat, konnte sie die Stärke und den Zorn des Saiyajins bis hierhin spüren. Nacheinander erloschen einige schwache Auren der Viertinstanzler, was nicht weiter verwunderlich oder gar schlimm war. Wenn sie nicht mehr entgegen zu setzen hatten, hatten sie das Leben auch nicht verdient. Sollte sich Vegeta ruhig an ihnen austoben, nutzlose Handlanger fand man an jeder Straßenecke. Endlich mischte sich die wesentlich stärkere Drittinstanzlerin in den Kampf ein, doch auch dieses mal konnte Nancy diesen Kampf nicht zumindest mit ihrem Spürsinn verfolgen, sondern erkannte missbilligend den dunklen Haarschopf an der Tür, die sich suchend umzusehen schien. Mit anfänglich verschränkten Arme bewegte sich Nancy in starrer senkrechter Haltung zurück auf den Boden. Bis eben hat sie sich noch über diese schwächliche Kreatur amüsieren können, jetzt hatte jene und vor allem deren Vater ihre Nerven überstrapaziert. Sie hätte Thea die Chance eingeräumt, zu überleben, aber da sie und ihr Vater offenbar nicht kooperieren wollten, hatte sie diese verspielt. „Hat dein Vater, dieser Tölpel, seine rebellische Trotzphase etwa noch nicht überwunden?“ Mit diesen Worten schloss sie geräuschvoll die Tür, damit zumindest etwas vom Sonnenlicht abgeschirmt wurde und nicht direkt an ihre empfindliche Haut dringen konnte. Nancy konzentrierte bewusst ihre Eiskräfte, um die Umgebungstemperatur zu beeinflussen. Sie musste ihr Defizit wegen der enormen Hitze zwangsläufig ausgleichen. „Er ist sich hoffentlich darüber bewusst, dass er damit das Leben seiner Tochter beendet hat.“
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Thea
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BeitragThema: Re: Fabrikgelände   Do 21 Jun 2018 - 20:43

Nancy | Thea | Vegeta | Sakuya


Als wäre diese ganze Situation nicht schon schlimm genug, erfuhr Thea sogar noch, dass sie anscheinend nicht das einzige Opfer von Nancy war. Mit einäugiger Schulfreundin konnte sie nur Matakawa meinen, die anscheinend ebenfalls schon Bekanntschaft mit dieser furchterregenden Macht gemacht zu haben schien. „Bitte lass sie in Ruhe“, hauchte sie atemlos und sah mit geweiteten Augen zu ihrer feindseligen Mitschülerin. Die Sorge um ihre Freundin wuchs plötzlich mehr heran, als um sich selbst, da Matakawa schließlich nur ein Mensch war und sich nicht so gut verteidigen oder aushalten konnte, wie die Halbsaiyajin. Allerdings wurde Thea damit konfrontiert, dass ihr Leben gerade wirklich in Gefahr war und dass es nur eine Möglichkeit gäbe, dies abzuwenden. Und auf der Stelle von diesem Ort zu verschwinden, käme ihr auch ganz gelegen, weswegen sie gar nicht lange darüber nachdenken musste, um zu Vegeta zu fliegen und ihn eindringlich darum zu bitten, dass sie einfach nur nach Hause gehen könnten.
Aber ihr Vater wäre nicht der stolze Saiyajinprinz, wenn er sich nicht dagegen wehren würde den Rückzug anzutreten und seinen Willen nicht durchsetzen zu können. Seine Worte, die vermutlich beruhigend gemeint sein sollten, dass ihr nichts mehr geschehen würde, alarmierten sie im Gegensatz sogar, aber ihre Finger zitterten noch zu sehr, um sich in seinen Arm zu krallen und zu versuchen ihn aufzuhalten. Stattdessen entglitt er ihrem schwachen Griff mit Leichtigkeit, um zur Halle hinunter zu fliegen.
„Nein, warte! Du verstehst nicht...“, wollte sie ihm zurufen, doch wurde ihre Stimme leiser, da er ohnehin nicht auf sie gehört hätte. Aber was sollte sie nun tun? Einfach warten, wie er gesagt hat? Oder weiterhin versuchen ihn zum Gehen zu überreden? Dass sie selbst vorgehen könnte, kam ihr erst gar nicht in den Sinn, da sie Vegeta nicht hier allein zurück lassen wollte, selbst wenn sie keine große Hilfe oder gar ein Hindernis sein könnte.
Sich für Zweiteres entscheidend, flog sie mit mulmigem Gefühl zu dem Eingang zurück, aus dem sie geflohen war. Aber dort sah sie ihn nicht mehr und auch seine Aura war bereits weiter vorgedrungen. „Papa?“, rief sie dennoch mit piepsiger Stimme hinein und betete stumm, dass er sie hören mochte, aber stattdessen schien sie jemand anderen damit auf sich aufmerksam gemacht zu haben. Heftig zuckte Thea zusammen, als die Tür hinter ihr laut geschlossen wurde und sie Nancys Stimme wieder hörte, kaum war das Echo ganz verklungen.
Verängstigt stieß sie stoßweise die Luft aus der Lunge, weil der Tonfall der Blonden deutlich machte, wie sehr es ihr missfiel, dass sie ihren simplen Auftrag nicht erfüllen konnte. „E-er hört einfach nicht...“ Verzweifelt versuchte sie ein Schluchzen zu unterdrücken, da sie spürte, wie es plötzlich kälter um sie herum wurde und ihr Körper wieder begann unkontrolliert zu zittern. Auch die folgende Drohung verhieß nichts Gutes, weswegen ihr Herz ihr in die Hose rutschte. Sie musste es noch irgendwie aufhalten, allerdings wusste sie noch nicht wie sie gegen den Sturkopf des Saiyajins ankommen sollte.
„Warte bitte“, hob sie abwehrend ihre Hände und bemühte sich um eine festere Stimme, was jedoch nicht ganz gelang, „Ich werde es weiter versuchen, dafür brauche ich aber nur ein wenig mehr Zeit.“ Bei dem Lärm, den sie gerade gehört hat, fürchtete sie, dass sie diese Zeit womöglich nicht mehr bekam, da ihr Vater bereits dabei war zu viel zu zerstören, was sie nicht mehr wiedergutmachen könnte.
Da Nancy sie nicht aufhielt zu bleiben oder gar gleich zu einem tödlichen Schlag ansetzte, drehte die Halbsaiyajin sich zögerlich wieder in die Richtung, in der sie ihren Vater spürte. Prüfend, dass ihr nicht noch ein Messer in den Rücken gerammt wurde, warf sie noch einen Blick über die Schulter und schwankte dann eilig weiter.
„Papa?“, rief sie erneut aus und versuchte auf andere Weise ihn davon zu überzeugen, dass es besser wäre zu gehen. „Mir geht es p-plötzlich ganz schlecht, k-können wir bitte nach Hause?“
Je weiter sie ging, umso seltsamere Maschinerien und Objekte erschienen um sie herum, wegen denen sie einerseits nur weiter eingeschüchtert, aber auch durch die wissenschaftliche Neugier, die gerade recht fehl am Platze war, abgelenkt wurde. Deswegen fiel ihr erst zu spät auf, dass sie mitten in einen Kampf platzte und sich damit auf einen Präsentierteller stellte.
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Vegeta
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BeitragThema: Re: Fabrikgelände   Sa 23 Jun 2018 - 10:13

Nancy | Thea | Vegeta | Sakuya


Oh welch Freude er daran hatte, dieses niedere Gewürm zu töten. Heute besann er sich auf sämtliche Dinge die er so lange in sich verschlossen und vergessen hatte. Das was seit Jahren in ihm schlummerte, erwachte gerade wieder. Seine böse Seite kam mit jedem Leben das er nahm ein wenig mehr zum Vorschein und dennoch war das nur ein Bruchteil jener Grausamkeit die er früher an den Tag gelegt hatte, als er ganze Völker aussterben ließ, Planeten in Sternenstaub verwandelte und seine Feinde in Angst und Schrecken versetzte wenn sie auch nur von seiner Anwesenheit erfuhren.
Es tat gut. Gut wieder das zu tun, für das ein Saiyajin geboren worden war!

Mittlerweile hatte er reihenweise Personal dieser Einrichtung erledigt, solange bis ihm nur noch eine junge Frau im Weg stand. Natürlich ließ er keine Gnade walten und attackierte sie umgehend. Mit den Gedanken war er bereits ganz woanders. Er überlegte sich bereits ob er hier noch weiter wüten sollte, oder doch lieber einfach den ganzen Komplex mit einer großen Energieattacke fortblasen sollte.
Doch plötzlich lief nicht mehr alles so geschmiert wie gerade eben noch. Er staunte nicht schlecht, als sein Faustschlag aufgefangen wurde und ihn somit stoppte. "Was zum...?" Fragte er, ehe sich die Augenpaare der jungen Frau mit einem stechenden Blick in seine bohrten. Ihre Frage dagegen ließ seinen überraschten Blick jedoch wieder in die alten Züge verfallen.
"Wie naiv ihr doch seid. Ihr habt meine Tochter entführt, deswegen steht euch nichts anderes als der Tot zu." Beantwortete er kurz und knapp, ehe er mit dem Bein ausholte, als wolle er einen Fußball schießen, machte dann jedoch eine kleine Drehung mit seinem gesamten Körper und zielte auf den Kopf der Frau. Aber wieder schaffte sie es ihn zu überraschen. Er war sich sicher, dass sie seinem Tritt nicht schnell genug ausweichen hätte können, doch mit einem auf das andere mal, war sie einige Meter zurück auf Sicherheitsabstand gegangen.

Seltsam wie schnell sie sich bewegt hatte. Das war völlig unverhältnismäßig für ihr Powerlevel. Das ist auch weitaus schneller gewesen, als ich es sein könnte. Selbst als zweifacher Supersaiyajin. Ich muss wohl vorsichtig bei ihr sein. Überlegte Vegeta, während er aufgrund des Tritts der ins Leere ging, eine ganze Pirouette drehen musste um den Schwung abzufangen.
"Du bist schnell, dass muss ich dir lassen. Diese Geschwindigkeit würde ich eher nutzen um wegzulaufen wenn ich in deiner Haut stecken würde. Nicht das ich dich nicht finden würde. Aber so kannst du dir länger Hoffnungen machen." Erklärte Vegeta während er seine Muskeln ein wenig mehr anspannte um noch mehr seiner Kraft abzurufen. Nun war er in Höchstform. Er glaubte aber dennoch nicht das er sich für ein paar Kidnapper in einen Supersaiyajin verwandeln musste. Auch hier spielte sein stolz mit. Diese legendäre Verwandlung musste man nicht jedem auf die Nase binden. Nein das würde er schon mit seiner Kampferfahrung lösen können. - Ob er sich da nicht gewaltig täuschte?

Er hätte sich aber im Moment lieber getäuscht, als die Realität wahrzunehmen den hinter seiner neuen Gegnerin erkannte er Thea die durch den etwas spärlich beleuchteten Raum wanderte und anscheinend völlig weggetreten war, da sie lieber die seltsamen Apperaturen begutachtete, als sich auf die potenzielle Gefahr zu konzentrieren die da direkt in ihrer Nähe war.
"Oh verdammt." hauchte Vegeta nur, wenn jemand Thea erspähte und wieder einfing, waren ihm erneut die Hände gebunden. Dieses Kind machte ihm heute nur Ärger!
Blitzschnell verschoss Vegeta zwei Ki-Bälle mit seinen beiden Händen auf die Decke und provozierte so, dass diese einstürzte. Selbst wenn seine Gegnerin überaus schnell war, so musste sie erstmal begreifen was er  mit seinem Angriff der augenscheinlich ins Leere gegangen war, bezweckte. Wenn er Glück hatte, wurde sie erschlagen...wobei sie wohl stark genug war um den Einsturz der Decke mit Leichtigkeit wegstecken zu können.
So oder so, hatte er wohl ein bisschen Zeit gewonnen und flog auf Thea zu, die er einfach am Kragen packte und dann mit ihr zwischen den Steinen durch navigierte um sie aus der Gefahrenzone zu bringen.
Unsanft ließ er sie dann als sich alles wieder beruhigt hatte auf den Boden plumpsen.
"Hast du Stockholm-Syndrom, oder warum bist du hier? Ich habe doch gesagt du sollst draußen warten, Thea." Sagte er und bemerkte das er ein wenig außer Atem war. Nicht weil das alles so anstrengend war, sondern weil ihm kurz das Herz in die Hose gerutscht war, wenn seine Tochter solch unbedachte Aktionen vollführte.
Nun musste er sich wieder völlig neu orientieren. Nicht nur das er gleich wieder die etwas stärkere junge Frau zum Feind hatte, nun musste er auch gleichzeitig sein Kind beschützen. Das machte die Angelegenheit nicht einfacher. Vielleicht wäre es besser gewesen diese Kidnapper einfach von außerhalb zu vernichten, anstatt in den Nahkampf über zu gehen. Aber nachher war man immer schlauer.
Schützend baute sich Vegeta vor seiner Tochter auf und beobachtete hochkonzentriert die Umgebung um schnell reagieren zu können.
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Sakuya
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BeitragThema: Re: Fabrikgelände   Gestern um 18:39

Für nur einen Moment war der Prinz sehr überrascht gewesen. Für einen einzigen Augenblick der Verwirrung war der Saiyajin planlos, weswegen seine Situation sich so verändert hatte. Immerhin hatte er ja nur ein harmloses, dummes Mädchen vor sich in einem Maidkostüm, wohl kaum eine höhere Gefahr als jedes andere Puppenmännchen, welches sich in seinem Weg stellte. Nur an diesem einem Moment erkannte er den würdigen Gegner vor sich. Doch zunächst beließ er das Ganze bei einer Stärkepartie, die er als einziger gewinnen konnte, er brauchte nur einen guten Treffer und genügend Schwung. Und mit einem Tritt wollte er sich selber beweisen, dass sie dennoch keine Chance gegen ihn hätte, worauf die zweite Überraschung direkt entgegenkam. Diese einzigartige Fähigkeit, die Sakuya besaß, ließ selbst die Höchstathleten des Kampfes alt aussehen, was sie wieder einmal bewies. Er musste einsehen, dass sie ein irrsinniges Tempo gehabt haben musste und er sich doch etwas anstrengen sollte.
Nun standen sie sich für eine kurze Zeit gegenüber und dachten nach, wer wohl diese andere Person wohl war und was diese sonst noch so konnte. Doch vielmehr beobachtete Sakuya den Blick des Saiyajins, der noch vor seinem Angriff behauptete, die Entführung sei der Grund seiner Ausweidung. Doch nach dieser provokanten Rede, die er ihr hielt, sah sie emotionslos wie eh und je zu ihm und erkannte eine Sache genau an ihm: Seinen Kampfgeist. Er war mit vollkommenem Gedanken bei ihr und wollte sich ihr entgegenstellen.
"Ich gehe nur, wenn ich es soll. Deine Aktionen machen dich zu einem einzigen Ziel, also erwarte nicht, dass Drohungen mich davon abbringen, dich aufzuhalten"
Sie wusste nicht, ob sie mit ihm überhaupt mithalten konnte, aber ihr Befehl war es, ihm gegenüberzustehen, egal was kommen sollte. Er konnte demnach nicht darauf hoffen, dass sie von ihm ablassen würde.

Sakuya erwartete auch bereits einen weiteren Angriff, nachdem sie ihre Meinung kundgetan hatte, doch zunächst sah er zu dem verwirrten Gesicht des Saiyajins, der noch irgendetwas vor sich hin nuschelte, doch nach der Erkennung der Aura, die hinter ihr war und der Stimme, die durch die Halle gingen, erkannte Sakuya weshalb. Seine Tochter war hier und bat ihn, dass sie doch gehen sollten, da es ihr nicht gut ging. Sie brauchte sich nicht einmal umzudrehen um zu wissen, wie viel Wahrheit hinter diesen Worten steckte. Sie war in keiner Verfassung zu Kämpfen, oder vielmehr hatte sie keinen Grund dazu. Wunderbar, dann konnte Vegeta doch einfach zu seiner Tochter gehen, diese mitnehmen und einfach gehen, dann konnte die Maid wenigstens darauf schauen, die Sauerei an diesem Ort aufzuräumen. Dann würde der Kampf der beiden wannanders stattfinden, immerhin war sie sich absolut sicher einen Tötungsauftrag auf seinem Kopf danach zu bekommen. Doch weit gefehlt schoss der Saiyajin doch seine Ki-Kugeln ab, nur nicht wirklich dorthin, wo sie es irgendwie erwartet hätte, nämlich an die Decke. Sakuya konnte man es nicht wirklich ansehen an ihrem Gesicht, aber es verwunderte sie doch, weshalb er das tat, aber nachdem sie merkte, dass ein Teil der Decke herunterkrachte, machte sie sich erstmal daran, eine Hand zu heben, um die Steine abzufangen, die auf sie drauffallen sollten. Ursprünglich dachte sie daran, dass er sie eventuell dabei angreifen wollte, worauf sie ihm die einzelnen Steine auf ihn werfen wollte, doch vielmehr machte sich die Überraschung in ihr breit, als ihr Gegner stattdessen einen großen Bogen um sie machte, seine Tochter grob fasste und mit ihr herausflog. Sie sah ihm hinterher, denn mehr konnte sie gerade nicht tun. Selbst wenn sie jetzt die Zeit anhielt würden ihr zu viele Steine aus der Decke entgegenkommen. Und ohne einen Grund dafür ließ sie sich dementsprechend zunächst im Gebäude begraben, ohne einen Finger zu rühren. Jeder Stein, der auf ihr drauffiel ließ sie merken, wieviel Gewicht ein Gebäude in Bruchteilen haben konnte. Doch ihre ungeheuerliche Kraft ließ es ihr nicht zu davon abzulassen.

Nach ein paar Sekunden war das Gebäude gut in einzelne Bruchstücke zerbröselt worden und Sakuya war darunter, noch immer mit ihrer Hand entgegenstemmend, seufzend. Das Ganze wieder in Ordnung zu restaurieren würde eine Menge Zeit in Anspruch nehmen. Er hätte einfach gehen können, aber er wollte nicht. Und sie wusste genau weshalb. Mit dieser Emotion ließ sie kurz von den Steinen ab und flog dem Haufen mit ihrem Energieschild entgegen, um aus dem Stapel herauszubersten und danach mit einer grazilen Landung wieder auf dem Boden zu stehen. Sakuya klopfte sich zunächst den ganzen Staub grob ab, der sich auf ihr gebildet hatte und sah zu Vegeta, der sich vor seine Tochter stellte, zu welcher ihr Blick danach glitt. Ihr war gerade danach, dem Mädchen zu zeigen, wie ergebnislos ihre Bitte war.
"Thea wars, oder? Dein Vater hat keinen Anlass, einfach zu gehen, merkst du das nicht? Er kümmert sich eigentlich einen Dreck um dich"
Mit sehr langsamen Schritten ging sie den beiden entgegen, um den guten Abstand etwas geringer zu machen. Dass Nancy auch in ihrer Nähe nun war ließ das Spiel durchaus interessant gestalten.
"Du stehst zwischen ihm und seinem Kampf. Einen Kampf, den er möchte, nicht einer, den er für dich bestreiten muss"
Sakuyas Worte kamen aus ihr mit so viel Kraft hervor, dass man durchaus annehmen konnte, dass sie es ernst meinte, denn so war es. Ihr half man ebenfalls in keinster Weise, wenn sie es gebraucht hätte, in keiner Epoche ihres Lebens. Violett war die Einzige, die ihrem Leben ab einem Punkt wieder etwas Sinn gab, doch auch hier hielten sich Freundlichkeiten eher versteckt auf. Hier war jeder auf sich selbst aus, genauso wie überall anders auch. Der Saiyajinprinz war dabei kein Unterschied. Und sie wollte auch so weit gehen, es ihr zu beweisen.

Nicht viel, aber mit einem kurzen Sprint zu den beiden brachte sie sich in eine Nähe, in welcher sie das Mädchen nicht verfehlen konnte und klonte auf dem Weg dorthin ein Messer, welches sie danach auf die Waden des Mädchens warf, damit diese erstmal verletzt war. Den Rest ihrer Zeitspanne nutzte sie, um auf eben derselben Stelle wieder zu stehen, um so zu wirken, als hätte sie sich überhaupt nicht vom Fleck gerührt. Violetts Training daraufhin war eine lange Sache, aber sie verstand nach einer Weile den Sinn und perfektionierte diese Kunst

Wartend auf die Reaktionen von Vater und Tochter ließ sie zunächst deren Schock überwinden, ehe sie sich wieder dem Vater widmete.
"Gib es zu Vegeta, du hast kein Interesse daran, einfach zu gehen und ihr zu helfen. Du möchtest kämpfen, dein eigenes Interesse befriedigen. Zeig deiner Tochter, wie egal sie dir ist!"
Er würde nicht umdrehen, das wusste sie, demnach wartete sie auf seine Aktion und auch auf die Reaktion von Nancy, falls sie der Maid eine Anweisung geben wollte.
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