Legend of Dragonball

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 Wohnhaus A

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Dende
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BeitragThema: Wohnhaus A   Fr 24 Nov 2017 - 1:38




Wohnhaus A

Um den Mitgliedern, die auf der Erde keinen eigenen Wohnsitz haben, dennoch ein Dach über dem Kopf bieten zu können, wurden die kleinen Nebengebäude auf dem Fabrikgelände soweit renoviert, dass sie bewohnbar sind. Eine Handvoll Mitgliedern können pro Gebäude ein kleines, aber gemütliches Zimmer beziehen. Es besitzt nicht den Luxus, den man aus dem Labor oder dem Gemeinschaftsraum kennt, aber ein Kleiderschrank und ein Bett sind drin und sie können individuell für jeden eingerichtet werden, sofern derjenige die Möbel oder Dekoration auftreiben kann.
Pro Gebäude gibt es bloß ein Badezimmer für alle Einwohner, das jedoch alles bietet, was man braucht. Zwei Waschbecken mit Spiegel, ein paar Schränke und in einem abgetrennten Bereich eine Badewanne und Dusche.



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Jayna
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BeitragThema: Re: Wohnhaus A   Do 26 Apr 2018 - 2:02

→ Labor der Divine Devastation


Ohne jegliche Zeit zu verschwenden, glitt Jayna auf den Wegen der Schattenwelt zu dem Wohnhaus, in dem sie zur Zeit unterkam. Aber nicht ihr Zimmer war das erste Ziel, sondern das gemeinschaftliche Badezimmer. Sie dachte erst gar nicht daran abzuschließen, sondern entledigte sich sofort ihrer Kleidung. Sollte jemand ein so schlechtes Timing haben und gerade in diesem Moment eintreten, würde derjenige es definitiv bereuen, auch wenn die Schattendämonin gerade zu nicht besonders vielen Mordanschlägen fähig war. Ihr Körper zitterte durch die vergangenen Anstrengungen und die noch immer bestehenden Schmerzen. Auch die Sorge davor, was die experimentelle Flüssigkeit mit ihr anrichten könnte, brachte sie schier um den Verstand, wie man vor wenigen Minuten sehen konnte.
Die Kleidung wurde achtlos auf dem Boden verteilt, während sie in den Badebereich ging. Ihre Füße hinterließen tappsende Schritte auf den Fließen, ehe sie ins kleine Becken stieg, den Vorhang halbherzig zuzog und das Wasser einschaltete. Der Atem der Gründhaarigen ging schwer und ein schmerzerfülltes Zischen wurde durch ihre Zähne gepresst, als die Wasserstrahlen erbarmungslos auf ihre offene Wunde an der Schulter fielen. Beide Flüssigkeiten vermischten sich und färbten den weißen Untergrund für eine kurze Zeit rötlich. Ihr lag ein Fluch über die Halbsaiyajin auf den Lippen und die noch immer brodelnde Wut in ihrem Bauch wollte irgendwie frei gelassen werden, doch fühlte sich ihr Körper zu schwach dafür an. Es fiel ihr bereits schwer genug ihre Arme zu heben, um mit Hilfe des Wassers ihr Gesicht zu reinigen, auf dem die fremdartige Flüssigkeit eingezogen war. Ihr Verstand sagte zwar, dass das keinen Sinn mehr hatte, doch die vage Hoffnung bestand noch immer, dass es die Wirkung zumindest abschwächte. Ob das stimmte oder nicht, würde sie aber vermutlich nie herausfinden. War das womöglich auch der Grund, weswegen sie sich am Ende so seltsam gefühlt hat? Kurzzeitig hat sie ihren eigenen Körper nicht wieder erkannt, war aber so sehr in ihrem Rachewunsch gefangen gewesen, dass sie sich nicht darüber wundern konnte. Und dann war es auch so schnell wieder verschwunden, wie es gekommen war.
Erschöpft sanken ihre Arme hinab und das Wasser floss nur noch unbeständig über ihren Kopf. Es half nichts. Dieses unangenehme Gefühl, dieses Wissen, dass da nun etwas in ihrem Körper war, was nicht dorthin gehörte, ließ sich nicht so einfach abwaschen. Und dann ist sie auch noch zu schwach gewesen, um dieses dämliche Püppchen auszuschalten, das für all das verantwortlich war. Die letzte Stunde war einfach nur noch eine Aneinanderreihung an niederschmetternden und schmachvollen Ereignissen. Es gab in ihrem Leben bloß eine wirkliche Herausforderung, die annähernd mit dieser verglichen werden konnte, die sie ebenfalls verloren hat. Alle Fehlschläge in Missionen, die sie ihren Geschwistern zu verdanken hatte, waren noch etwas gewesen, was sie hinnehmen konnte. Aber diese zwei, heute und damals, würden ihr sicherlich immer im Gedächtnis bleiben.
Langsam gaben ihre Beine nach und ließen sie zu Boden sinken, während das heiße Wasser weiterhin auf sie herabregnete und ihren Körper, einer warmen Umarmung gleich, umschloss. „Warum muss ich ausgerechnet jetzt an dich denken?“, murmelte sie und verzog leidend das Gesicht. Dieses Mal jedoch nicht wegen körperlicher Schmerzen. Eine Hand schlug in einer lockeren Faust schwach gegen den Boden, um ihren Gefühle zumindest ein wenig Luft zu machen.
Dass ausgerechnet jetzt Cyrians Gesicht vor ihrem inneren Auge auftauchte, war wie ein weiterer Schlag für sie. Als wolle er sich über ihre Schwäche lustig machen. Doch die Dämonin wusste, dass er das an dieser Stelle nicht tun würde. Vielleicht würde er darüber lachen, sie aber damit aufmuntern wollen, dass sie ihr Bestes gegeben hat, während sie ihn angefaucht hätte, dass es eben nicht ihr Bestes war und sie ihr Ziel hätte erreichen müssen. Unweigerlich zuckten Jaynas Mundwinkel empor, als sie daran dachte. Nichts auf der Welt bereute sie so sehr, wie ihn zu töten. Wieso hat sie es damals bei ihm geschafft, obwohl sie nicht mal im Vollbesitz ihrer Kräfte war, und nicht jetzt bei diesem dummen Model? Konnten sie und Cyrian nicht einfach tauschen? Jayna wollte noch ein letztes Mal seine Stimme hören, die sie so sehr genervt hat. Sein Lachen, das sie unglaublich gehasst hat. Sein freches Grinsen und diese durchdringenden Augen sehen, die immer direkt in ihr Innerstes zu blicken schienen. Nie hat es jemanden gegeben, der sie ohne Worte verstanden hat, und vermutlich würde auch nie wieder so jemand in ihr Leben treten. Aber gerade in solchen schwachen Momenten wie diesem, in dem sie sich befand, brauchte sie diese positive Ausstrahlung und munteren Worte, um sie daran zu erinnern, weswegen sie überhaupt noch lebte.
Plötzlich weiteten sich ihre Augen und wanderten selbstständig zu der Stelle, an der sie ihre Kleidung wusste. In ihrem Hoodie musste sich noch immer dieses seltsame Gerät befinden, das mit den Dragonballs zusammenhing. War es dazu da diese zu finden? Das würde erklären, wie die Halbsaiyajin so zielsicher im Labor danach suchen konnte. Und Jayna hat in ein paar der Bücher in Cair Paravel gelesen, dass die Macht der Wunschkugeln stark genug wäre, um Tote zum Leben zu erwecken. Könnte sie mit ihnen also tatsächlich Cyrian zurück holen? Zwei der sieben befanden sich bereits in erreichbarer Nähe für sie, musste sie nur noch die restlichen fünf finden und womöglich wäre das mit dem Gerät leichter zu schaffen.
Mit neu gewonnener Kraft, erhob Jayna sich und trat aus der Dusche, das Wasser noch immer laufen lassend. Der Boden, über den sie lief und auf dem sie schließlich auch stehen blieb, wurde vollkommen benetzt, während ihre langen Haare unkontrolliert Tropfen aussonderten. Sie beugte sich nach ihrem Hoodie und fischte den gestohlenen Gegenstand heraus, den sie hoffnungsvoll in ihren Händen hielt. War er die Lösung, der ihr den einzigen Wunsch erfüllen könnte, den sie ernsthaft besaß? Ein Test würde vorher gemacht werden müssen, aber womöglich war sie damit tatsächlich einen Schritt näher dran, ihren größten Fehler nachträglich ein wenig zu korrigieren und wenn sie dafür durch noch weitere Schneelandschaften waten musste. Wie man den Anführern der Divine Devastation klar machen konnte, dass ihnen einfach so ihre zwei gefundenen Drachenkugeln abhanden gekommen waren, wusste sie auf Anhieb zwar nicht, aber darum würde sie sich Gedanken machen, wenn sie die restlichen aufgetrieben hat. Und selbst wenn es Konsequenzen für sie mit sich führen sollte, so würde sie sich mit Cyrian auf einem anderen, fernen Planeten absetzen müssen. Die Erde begann ohnehin allmählich sie zu langweilen.


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