Legend of Dragonball

Crossover zwischen Dragonball, Fantasy und anderen Animes
 
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 Sakuya

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Sakuya
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BeitragThema: Sakuya   Do 14 Dez - 21:14


"Ein Hausmädchen, welche gleichzeitig eine Mörderin ist? Wie geht denn das?"
"Es ist das Einzige, was ich wirklich kann"




SakuyaSay19 Jahre14.FebruarDämonBöseErdeHausmaid/
Killerin
Spiegelbild
Sakuya ist vom Aussehen her eine normale, formschöne, junge, dennoch gut gebaute Dame. Mit einer Ansatzgröße von 1,72m gehört sie zu der Mittelgröße unter den Frauen. An ihren blauen Augen findet man wenig gefallen, sollte man wissen, mit wem man sich bei ihr anlegt. Bringt man sie aber so richtig zur Wut, können sich ihre Augen zu einem dämonisch wirkendem Rot ändern. Ihre bläulichen, aber eher ins grau gefärbten Haare legt Sakuya gerne gezwiespalten an, indem sie mit einem Haarreif ihre Haare an der Stirn von dem Rest trennt. Der Rest ihrer Haarpracht ist kurz und reicht ihr gerade bis zu ihrer Schulter. Ein anderes Frisurmerkmal, welches man an ihr anfinden kann, sind kleine Zöpfe vor ihren Ohren, wenn sie im Organisationsgebäude zu tun hat. Ihr Kleidungsstil variiert von zwei Sorten.
Die Erste ist das Maidoutfit, welches sie in der Basis stetig herumträgt. Es beinhaltet ein weißes Oberteil mit kurzen Ärmeln, mit einer grünen Schleife am Kragen und einem blauem Rock obendrüber, welcher ihr fast zu den Knien reicht. Daran sieht man auch eine weiße Schürze, an welcher sie ihre Uhr befestigt, um stets die Zeit im Auge zu haben. An ihrem linken Bein, an den Oberschenkeln, befindet sich ein Beingürtel, an welchem zwei Messer befestigt sind, falls sie sich während ihrer Arbeit doch behaupten müsste.
Die Zweite ist ihre Auswärtskleidung, welches aus einem schwarzem Minirock mit Muster besteht, einem ebenso schwarzem, langem Oberteil, schwarzen, fingerfreien Handschuhen und ebenso schwarzen Kniestrümpfen. An den Ärmeln des Oberteils, an denen ein weißes Stoffende übergestülpt ist, sind pro Ärmel bis zu 5 Messer versteckt, welche sie für ihre Aufträge verwendet. Beide Designes bekam sie von der stellvertretenden Anführerin der DD.

Charakter
Der Charakter der Dämonin ist vielseitig gespalten, aber in bestimmten Bereichen etwas erdrückender als bei gewöhnlichen Personen. Ihr Auffälligster Punkt, wenn man sie einfach nur ansah, war, dass sie zwar einen sicheren Blick hatte, aber ihre Mundwinkel stets neutral stehen. Diese ändern sich auch, wenn überhaupt, wenn Sakuya wütend oder angestrengt ist. Ein Lächeln sieht man an ihr nicht oft an, da ihre Vergangenheit dafür keine guten Erinnerungen bei ihr zurückließen. Wenn sie aber einen kurzen Lachschimmer ansetzte, dann, wenn überhaupt, wenn sie kurz davor war, eine Person auf besondere Art und Weise zu töten. Ihr Auftreten ist stets selbstbewusst und zielstrebig, weswegen die Mitglieder der Devine Devastation nach nur ein paar Tagen bereits ihren Umgang verstanden. Sie ist eine loyale, gehörige und gründliche Dame, die zwar auf die meisten Befehle der Mitglieder hörte, ihre absolute Gehorchsam aber der Anführerin widmet, welche sie überhaupt in diese neue Heimat brachte. Kommt man mit ihr in ein Gespräch, sind die Themenvariationen meist in Grenzen gehalten. Geht es nicht um eine Mission, ein Kochrezept, eine Säuberungsmethode oder eine Version des Tötens, so stieß das Mädchen öfters auf mehrere Gedankenblockaden. Denn obwohl sie raffiniert und selbstsicherer war, war sie im allgemeinem Wissen keine brauchbare Person, da sie keine Schule besuchte, keine bestimmten Hobbys betrieb und sonst nichts anderes beigebracht bekam. Ihre Aufgaben in der Organisation sind zum Teil Besorgungen, zum Teil Informationssuchen, aber hauptsächlich Mordaufträge. Denn wenn es etwas gab, was sie genausogut konnte wie Kochen, dann war es Töten. Den Mitgliedern der Devine Devastation wurde Sakuyas Vergangenheit zwar anvertraut, aber es hieß pures Stillschweigen, würde man mit ihr darüber reden wollen. Wenn Sakuya über irgendwelche Beurteilungen befragt wird, teilt sie stets ihre offene und ernste Meinung dazu bei, auch wenn diese nicht gerne gehört werden. In Missionen, in welchen sie als Partner kooperiert, ist sie stets eine Ratgeberin, wenn ein Plan aufgestellt wurde. Ansonsten beliefen ihre Funktionen öfters als Köder, Ablenkung oder zweite Welle. Wichtig ist für die Dämonin nur, dass die andere Person die Ansagen macht. Tritt sie alleine auf eine Mission, so sind diese recht schlicht aufgebaut, da sie Dinge generell lieber frontal anging, damit diese schnell zu Ende gingen. Dies resultiert allerdings manchmal darin, dass sie von etwas überrascht werden konnte und ihren Faden verlieren konnte, was sie dadurch sehr verwundbar macht. Im Generellen Kampfgeschehen geht sie dasselbe Shema durch, demnach mehr Offensive als Defensive, auch wenn ihr eine defensive Fähigkeit beigebracht wurde. Im Kurzen ist sie demnach eine hilfreiche, wenn auch keine erfreuliche Persönlichkeit, eine gewissenhafte, zielsichere, aber dennoch themenlose Entscheiderin, eine talentierte und skrupellose Killerin, eine begabte Köchin und talentierte Putzfrau.


Stärken:
- Ihre Fähigkeiten
- Kann mit vielen Waffen umgehen
- Messerwerfen
- physische Stärke
- Gutes Durchhaltevermögen
- Zielbewusstes Handeln
Schwächen:
- Argumentieren
- Voreiliges Handeln
- Verteidigungsschwach
- keine eigene Meinung gegenüber vielen Themen
- Kennt ihr ganzes Potential nicht
- Leicht zu provozieren
Vorlieben:
- Befehle bekommen
- Geholfen zu werden
- Töten
- Kochen
Abneigungen:
- Angepöpelt werden
- Freudige Emotionen
- unverlässliche Kollegen
- Strategisches Denken

Rasse & Fähigkeiten
Sakuya ist eine Dämonin und Mitglied der dritten Instanz von Devine Devastation

E
- Uhrpakt (Sakuyas Taschenuhr ist an sie gebunden und kann nicht von anderen entnommen werden. Bei Verlust kehrt die Uhr augenblicklich zu ihr zurück)
- Trainierete Geschwindigkeit
- Trainierte Reflexe
- Fliegen

D
- Dämonische Kraft (Sie ist kräftiger als ein gewöhnlicher Mensch)
- Telepathie (Sakuya kann Leuten in 50 Metern Entfernung in Gedanken anreden)
- Psychische Sinnestäuschung (Sakuya kann Pistolekugeln oder Messer auftauchen lassen, die ihre Ziele nicht verletzen können)
- Phantombild (Sakuya kann einen Klon von sich erschaffen. Er hält so lange, bis dieser berührt wird. Kann nicht mit anderen Gegenständen interaggieren)

C
- Auraspüren auf große Entfernung (über den Planeten)
- Radikale Energiebarriere (Sakuya kann ein Schild aufbauen, welches gegen Angriffe der Stärke C standhält. Kommen allerdings sehr schnelle und/oder zu starke Attacken darauf zu, kann es brechen. Nach einem Energieschildbruch verliert Sakuya für ein paar Sekunden die Beherrschung über ihren Körper)
- Objektzellteilung (Sakuya kann einen kleinen Gegenstand wie zum Beispiel ein Messer bis zu 9-mal kopieren. Kopien verpuffen nach ca. 1 Minute)
- Energieheilung (Sakuya kann, wenn sie eine Weile Ruhe findet, leichte und mittelschwere Wunden an sich selbst heilen. Die Zeit, die es braucht, ist je nach Größe der Verletzung länger, sodass diese Fähigkeit kaum während eines Kampfes genutzt werden kann.)

B
- Die Welt der gestoppten Zeit (Sakuya kann den Lauf der Zeit zu einem kurzem Stillstand zwingen, sich darin herumbewegen und mit Objekten interaggieren. Ihre Bewegungen sind aber begrenzt durch die Bewegung ihres Körpers, die sie für diesselbe Zeit nutzen kann, um Aktionen auszuführen, für welche sie 5 Sekunden Echtzeit brauchen würde)


Lebenslauf
Sakuyas Leben war kein einfaches, nicht zuletzt deswegen, weil sie immer ausgenutzt wurde. Aber zudem kommt noch, dass ihr Leben ein ganzes Geheimnis war, welches sie selbst nicht einmal kannte. Sie kannte ihre Eltern nicht und hatte diese nie in Erinnerung. Als man sie als kleines Kind mit 4 Jahren fand, lag sie vollkommen bewusstlos inmitten eines Schlachtfeldes, in welchem die verschiedensten Wesen aufeinanderstießen, mit keinem Überlebendem außer ihr. Es verblüffte die Finder sehr, als sie an ihr noch einen Puls merkten. Sie wussten auch, dass es ein außergewöhnliches Kind sein musste, denn an ihr war außer ihrer Kleidung ein einziger Gegenstand bei ihr, eine Taschenuhr. Diese war besonders, denn immer wieder, wenn man diese von dem Mädchen wegnehmen wollte, kam sie urplötzlich wieder in ihrem Besitz. Darauf eingraviert war das Wort 'Sakuya', worauf man folgterte, dass es ihr Name sein müsste. Da die Leute es für unmenschlich hielten, das Mädchen einfach sterben zu lassen, wies man sie an ein Waisenhaus, wo sie die meiste Zeit ihres Lebens verbrachte. Die Leitung dort wurde darauf angewiesen, keineswegs von Sakuyas Art zu reden, egal mit wem und egal unter welchen Umständen. Dadurch erfuhr das Mädchen nie, was sie nun eigentlich war und ist bis dato davon überzeugt, ein besonderer Mensch zu sein. Im Waisenhaus wurde sie öfters dazu angestiftet zu kochen, zu putzen und anderen Dingen nachzuwohnen, die keiner gerne freiwillig machte. Zudem war sie stetig das Schuldlamm gewesen, wenn irgendetwas im Haus passierte. In den ersten Wochen fragte sie öfters, warum sie das eigentlich tun musste, worauf ihr nur Antworten zurückkamen wie 'Jeder muss irgendetwas machen hier'. Die Dämonin verstand zwar nicht, weswegen sie so behandelt wurde, aber mit der Zeit lernte sie, damit umzugehen und dennoch mit einem Lächeln durch ihre Arbeiten zu gehen, auch wenn sie sich innerlich fehl am Platz fühlte. Sie hatte nicht wirklich Freunde, aber nach einigen Monaten hatten sogar einige Kinder Lust gehabt, mit ihr zu reden. Allerdings passierte dies nur in regelmäßigen Abschnitten, da die Erwachsenen stets darauf schauten, dass sie sich nicht zu eng mit den anderen zusammenknüpfte. So vergingen einige Jahre, einige Kleinkinder kamen neu an, andere wurden hin und wieder adoptiert. Bei Sakuya änderte sich aber nichts. Sie lernte weiterhin, bestimmte Sachen unter gewissen Umständen zu kochen, welche Garnitur und Wäsche sie wie waschen musste, wie sie bestimmte Räume wieder sauber machte und so weiter. Es geschah, als sie 9 war, als ihr ein Gedankenblitz kam, wie sie das Besteck an einem Abend zu Tisch legen wollte. Wie sie nämlich eine Gabel in der Hand hielt, verdoppelte diese sich in ihrer Hand. Sie war verblüfft, aber fasziniert zugleich und probierte es ebenso mit dem anderen Besteck. In der Vorfreude, es sich einfach gemacht zu haben, stellte sie alles zu Tisch, nur um danach ausgepeitscht zu werden, dass nur ein Paar Besteck auf dem Tisch lag. In dem Versuch, sich zu erklären, gab man ihr keine Möglichkeit dazu und schickte sie wieder zurück in die Küche. Nach einer Weile verstand sie, dass sie eine Fähigkeit hatte, mit der sie kleine Dinge für eine kurze Zeit klonen konnte. Warum? Weshalb? Dies alles blieb ihr im Schatten. Somit behielt Sakuya diese Info für sich und lebte zunächst weiter, als wäre nichts gewesen. Ein paar Jahre später wiederum wurde Sakuya diese Sache zur richtigen Routine. Sie stand blindlinks auf und bereitete für alle anderen das Frühstück vor, um dann, während alle anderen aßen, die Zimmer zu säubern. Ähnliche Routinen verhielt sie bis zu den Abendstunden, bis sie ins Bett ging, um dem nächsten Tag beizuwohnen.

Mit 14 Jahren passierte aber etwas, was zu Gunsten des Waisenhauses geschah. Denn es kamen ja hin und wieder Besucher zum Haus, um entweder Kinder zu adoptieren oder um sich ein Bild von der Lage eines Waisenheims zu machen. An einem Tag kam ein reiches Ehepaar an. Der Grund ihres Kommens war kein deutlicher gewesen, aber es war schnell herauszusehen gewesen, dass der Mann ein Interesse an dieser hart arbeitenden Dame hatte und fragte demnach, ob sie zur Abholung bereitgestellt war. Die Leiter verneinten dies erst, zogen diese Antwort aber schnell wieder zurück, als sie den Geldbündel sahen, den der Mann vorzeigte. Und dadurch war es gesagt und beschlossen. Es verwirrte Sakuya kurz, dass sich auf einmal etwas in ihrem Ablauf änderte, aber sie wurde in lächelnden und ermutigenden Armen empfangen mit den Worten, dass sie nun Teil ihrer Familie war. Die Dämonin war nicht wirklich glücklich darüber, aber sie freute sich dennoch, dass sich jemand für sie interessierte. Dass sie dafür bezahlt wurde erfuhr sie erst nachher. So kam es, dass das Mädchen die Hausmaid in dem Haus ihrer neuen Familie wurde. Ein großes Haus, welches das Mädchen mit einem recht kurz geratenem, aber von den beiden als modisch abgestempeltem Rock täglich bewanderte, um die Räumlichkeiten zu säubern und den beiden hochklassige Gerichte zuzubereiten. Es war eine 3-jährige Erfahrung in Kochen, Säubern, Befehle erhalten, der Frau jeden Wunsch abzulesen und den Mann in Dingen beizustehen, die für eine Minderjährige wie sie eigentlich noch unangemessen waren. 3 Jahre lief diese bizarre Beziehung, die Sakuya aber mit Freude entgegentrat. Immerhin hatte sie nun eine Familie, die sie anscheinend liebte und eine Berufung, mit der sie sich ihnen hilfreich zeigen konnten. Am 17ten Lebensjahr aber kam es dazu, dass Feinde der Familie einen Plan gegen sie aufrichteten, um an Geld zu kommen. Es war simpel, sie griffen Sakuya von ihrer Tour zum Einkaufen ab, fesselten sie und teilten der Familie mit, dass diese in 2 Stunden eine Menge Kohle anschaffen sollten, sollten sie ihr Hausmädchen wiederhaben wollen. Sakuya verstand zwar nicht absolut viel vom Wert des Geldes, aber sie wusste genau, dass ihre Familie eine reiche war. Demnach würde sie in 2 Stunden wieder auf freiem Fuß sein. So dachte sie, denn es passierte danach rein gar nichts. Keine Mitteilung von der Familie, kein vereinbartes Geld und die Drohung hinterher schien ebenfalls in den Wind zu fallen. Aus Wut und der Überzeugung, ein Zeichen setzen zu können, entschieden die Entführer sich dann dazu, Sakuya zu töten und ihre Leiche für die Familie sichtbar zu machen. Dies war der erste Moment, in der die Dämonin wirkliche Angst verspürte. Es machte nämlich keinen Sinn für sie, dass die Familie, von der sie ausging, dass diese hinter ihr stand, ihr nicht zur Hilfe kam. Mit einer Pistole bewaffnet feuerte der Mann mit der Idee auf das Mädchen. Sie sah förmlich ihr kurzes, bizarres Leben vor sich und stellte sich zum ersten Mal in vielen Jahren die Frage, was sie da eigentlich trieb. Sie tat nichts in dieser Welt, außer Leute zu bewirten, die es ihnen sagten. An sich war ihr Leben richtig wertlos gewesen, weswegen sie eigentlich auch aufgab. Eigentlich. Doch ihre Verblüffung erhielt einen erneuten Höhepunkt, als die Kugel, die auf sie zukam, in der Luft anhielt. Und nach kürzester Zeit bemerkte sie, dass auch ihre Entführer stillstanden. Was war auf einmal los? Die Gefesselte bewegte demnach ihren Kopf aus dem Schussfeld, wodurch der Schuss an ihr vorbeidüste. Die Männer waren kurz erstaunt, griffen sie aber danach dann mit handfesteren Mitteln an. Von da an vergingen ihre Aktionen wie in Trance, denn sie nutzte alle Kraft, die sie hatte als Dämon, um sich von den Fesseln zu lösen, oder besser gesagt, um diese zu zerbersten. Es folgten harte Schläge von beiden Seiten, ein paar Entwaffnungen und viel Blutvergießen, allerdings von Seiten Sakuyas. Mit der Pistole des Entführers in der Hand atmete sie schwer ein und aus, während sie irgendwie versuchte zu ordnen, was gerade passiert war. Warum stoppte manchmal ihre Umgebung? Mit einem Blick auf ihren einzigen Hinweis, der Taschenuhr, stempelte sie den Grund auf dieses Gerät ab, ohne wirklich zu wissen, weswegen es das konnte. Warum war sie so stark? Sie schob diese Frage letztendlich darauf, dass sie eine hart arbeitende Frau war und demnach unbewusst an Stärke gewann. Sie hatte keine Chance zu wissen, dass ihr innerer Dämon zu ihrer ungeheueren Stärke beihalf. Nach mehreren Minuten machte sich Sakuya, leicht blutverschmiert, unbewusst die Pistole mitführend und mit einem fragendem Gesicht auf den Weg zu dem Haus ihrer Adoptiveltern. Man sah sie zwar auf der Straße, aber alle Leute mieden sie aufgrund ihres Aussehens und einige riefen die Polizei. Am Haus angekommen bekam Sakuya den wohl größten Schock ihres Lebens, als ihr ein anderes Mädchen in Uniform öffnete und sie begrüßen wollte. Es waren keine 3 Stunden vergangen, aber anstatt ihr zu helfen, stellten sie einfach ein anderes Mädchen ein. Das war auch der Tag, an der ihr Lächeln starb. Sie wurde verraten, zum eigentlichen Tod verdammt und liegengelassen. Sie war sich in ihrer Fantasie so sicher geworden, dass sie sich auf diese Leute verlassen konnte, aber nein. Niemand tat etwas für sie. Das zittrige Mädchen an der Tür bekam keinen Ton hervor, wie sie an Sakuya herabsah, während diese schnurstracks ins Haus ging, nun wohl wissend, dass sie eine Pistole in der Hand hatte, und ebenso wohl wissend, was sie damit anstellen wollte. Zwei Schüsse, zwei Tote. Kein Argument, welches die beiden Eheleute von sich gaben, halfen dabei, dass sich Sakuya beruhigte. Und so, wie sie kam, ging sie auch wieder und ließ das 2-Stunden-Dienstmädchen hinter sich. Inzwischen war die Polizei am Haus angekommen, konnten die Dämonin aber nicht abfangen, da diese durch ihre Fähigkeit des Zeitstillstandes genug Zeit hatte, um zu gehen. Ganz weit weg zu gehen. Wohin? Das wusste sie selbst nicht.

Es folgte fast eine Zeit der ziellosen Wanderung, in welcher das Mädchen an Essen zu sich nahm, was sie gerade vorfand und dabei jeden schwer verletzte oder sogar tötete, der ihr in irgendeiner Weise auch immer den Weg versperrte. Sie zeigte es dabei nicht wirklich per Gesichtsemotionen, aber sie fand Gefallen daran, Leute zu töten. Am Anfang war es mit den Restschüssen, die von der Pistole übrig waren. Als die Munition alle war, ging sie andere Wege ein, entweder per handlicher Gewalt oder durch Werfen von verschiedensten Gegenständen, die sie multiplizieren konnte. Von den ganzen Sachen allerdings lag ihr das Messerwerfen wie natürlich angeboren. Sie fühlte eine gewisse Sicherheit, diese auf Leute zu richten oder gewaltvoll durch Werfen aufzuspießen. Es dauerte ein halbes Jahr, bis die Polizei mit ihr mithalten konnte, um sie endlich zu finden und einzubuchten. Doch anstelle von weiterem Abhauen, ergab sie sich freiwillig und ihre Statur verriet den Grund. Sie war unterernährt, hatte kein Dach über dem Kopf, um sich gegen das Wetter zu schützen und kein Geld, mit welchem sie etwas kaufen konnte. Sie lebte eine Zeit damit, von manchen zu klauen, aber dafür fehlte ihr nun jegliche Kraft. Im Gefängnis wurde sie anfangs natürlich als Schoßhündchen fehlinterpretiert, wobei die Gefängnisgenossen ihren Fehler nach nur einer Woche erfolgreich verstanden. Sie behauptete sich gegen alle Widersacher, aber weigerte sich, irgendwie anders mit diesen in Kontakt zu treten. Man hatte mit ihr auch mal einen Plan vorgeschlagen um auszubrechen, aber davon wollte die Dämonin nichts wissen. Denn entkommen war eine Sache, aber wohin sollte sie danach gehen? Sie hatte keinen Ort, zu welchem sie gehen konnte und keine Leute, denen sie wirklich trauen konnte oder wollte. Und so folgte ihre vierte Routine in ihrem Leben. Die Routine des Aufwachens, Essens, Trinkens, manchmal Prügelns und wieder schlafen. Zwischendrin saß sie stets Blickleer gegen eine Wand sehend, in Gedanken versunken, was aus ihr geworden war. Hin und wieder sah sie auf den einzigen Gegenstand, der ihr blieb, die Uhr, und überlegte weiter. Denn die Polizeiwachen hatten dasselbe Problem wie jeder andere auch, sie konnten ihr diesen Gegenstand einfach nicht wegnehmen. Sie ging in Gedanken ihr Leben durch, Tag für Tag für Tag für Tag. Sie dachte auch mehrmals daran, sich selbst das Leben zu nehmen, aber ohne Erfolg. Sie wusste nicht wirklich, ob es ihr innerer Instinkt war oder irgendetwas anderes, aber etwas hinderte sie daran, ihr Leben einfach aufzugeben. Stattdessen sah sie Tag ein, Tag aus auf diesselbe Wand und stellte sich immer wieder diesselbe Frage. Hatte sie das verdient?

Eines Tages aber gingen ihre Zellentüren zu einer ungewöhnlichen Zeit auf. Auf ihre Frage, was man von ihr wollte, sagte man ihr, dass sie frei wäre. Gegen das Erwarten des Beamten weigerte sich Sakuya, aus diesem Gefängnis zu gehen. Allerdings wurde sie hellhörig, als man ihr sagte, dass man sie freigekauft hatte und man mit ihr reden wollte. Wer wollte mit ihr reden? Über was? Warum überhaupt sie? Eine gewisse Neugierde, und der Fakt, dass sie eh nichts anderes zu tun hatte, folgte sie den Anweisungen und traf auf eine Frau. Diese stellte sich als die Anführerin eines Clans vor, der gegen diese unfaire Welt rebellierte und sich zum Ziel setzte, die Welt zu ändern, mit welchen Mitteln auch immer. Sakuya verstand nicht sofort, aber hörte dennoch zu. Ihre Geschichte beinhaltete ihre Nachforschung über Sakuya und was für ein interessantes, aber dennoch ungerechtes Leben sie geführt hatte bisher. Und dies war keine sichtliche Farce, denn sie stellte hin und wieder Fragen bezüglich einiger Fakten in Sakuyas Leben, welche diese einfach beantwortete. Was hatte sie auch groß zu verlieren gehabt? Die Dämonin erzählte von ihrer Stärke und ihrer Fähigkeiten, Sachen zu duplizieren und die Zeit stillstehen zu lassen. Die Dame machte ihr danach einen Vorschlag, für die Organisation als Auftragskillerin und Hausmädchen zu arbeiten und versprach ihr alle Freiheiten, die sie wollte, wenn ihr etwas oder jemand nicht passte oder zu gewagt mit ihr umging. Dafür würde sie ihr beibringen, ihre Fähigkeiten zum präzisen Töten zu verbessern, würde ihr eine Wohnung und Wohnraum geben und sie darin eingliedern, mit anderen Leuten auf das große Ziel zuzuarbeiten. Sakuya willigte ein. Nicht nur, weil es tausendmal besser war, als absolut nichts zu tun, aber wenn sie die Wahrheit versprach, würde sie ihr dabei helfen. Seidem folgte die Dämonin der stellvertretenden Anführerin aufs Wort, folgte und führte Aufträge mit den Mitgliedern aus und half dadurch der Devine Devastation. Die stellvertretende Anführerin verpasste ihr ein passendes Ansehen und stellte sie der Organisation seit einem halben Jahr unter Gewahrsam. Nur Sakuya und die Anführerin wussten von ihrer Fähigkeit und die Dämonin wurde darauf getrimmt, wie sie ihre Techniken verwenden könnte, ohne dass andere Verdacht schöpfen würden. Den anderen Mitgliedern wurde die Fähigkeit der Zeitmanipulation als Teleportationsfähigkeit vorgestellt und vorgegaukelt. Für die einen Mitglieder war sie die Hausmaid, für andere ein komisches Rätsel. Aber das war ihr egal, sie wollte nur helfen, Rache auszuüben. Die Welt hatte es verdient zu brennen, und wenn sie selbst daran handanlegen konnte, um so besser!

Administratives
Sakuya Izayoi (Touhou: The Embodiment of Scarlet Devil)

Mato 23 Mata/TaniaWeitergabe: J


Zuletzt von Sakuya am So 17 Dez - 18:21 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Sakuya   Do 21 Dez - 4:55

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BeitragThema: Re: Sakuya   Mo 25 Dez - 20:48

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